wir lebens Bunt

Mitgliederversammlung 2024

Am 23. Februar fand die Mitgliederversammlung des Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. statt. Versammlungsort war dieses Jahr die Werkstatt Apolda, die liebevoll frühlingshaft geschmückt war. Bernd Schlegelmilch aus dem ZAK Apolda begrüßte alle Delegierten und Teilnehmenden der Mitgliederversammlung ganz herzlich am Empfang.

Die Mitgliederversammlung leitete Justus Lencer, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Auf der Tagesordnung stand auch die Neuberufung des Vorstandes der Stiftung Lebenshilfe Weimar/Apolda. Den bisherigen Mitgliedern des Stiftungsvorstandes: Matthias Münz, Barbara Petsch (konnte leider nicht anwesend sein) und Rola Zimmer wurde für ihre Arbeit der letzten fünf Jahre gedankt. Alle drei wurden gemeinsam mit Brit Zeitner aus dem Lebenshilfe Ortsverein Weimar für weitere fünf Jahre in den Stiftungsvorstand berufen. Herzlichen Glückwunsch!

Auch ein Abschied stand in der Mitgliederversammlung an: Evemarie Schnepel verlässt den Aufsichtsrat. Ihr galt in der Mitgliederversammlung ein besonders großer Dank für ihr jahrzehntelanges Wirken im Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda. Evemarie Schnepel bedankte sich ebenfalls bei ihren Weggefährt*innen für die allzeit gute Zusammenarbeit und die herzliche Verbindung.

Wir danken allen Mitwirkenden der diesjährigen Mitgliederversammlung, besonders aus der Werkstatt Apolda, und Herrn Schlegelmilch. Herzlichen Dank für Ihr und Euer Engagement!

Foto:

Abschied Evemarie Schnepel aus dem Aufsichtsrat (v.l.n.r.: Dr. Wolfgang Werner, Evemarie Schnepel, Rola Zimmer und Justus Lencer)

Dr. Wolfgang Werner, Evemarie Schnepel, Rola Zimmer und Justus Lencer

Mitgliederversammlung 2024

Jean König, Einrichtungsleiter unseres ZAK Sömmerda, ist auch weiterhin stellvertretender Vorsitzender der LIGA der freien Wohlfahrtsverbände im Landkreis Sömmerda – herzlichen Glückwunsch!
Die Verbände Lebenshilfe-Werk Weimar/ Apolda, DRK, ASB, Thepra, Stiftung Finneck, Netzwerk Regenbogen, Diakonie und AWO kümmern sich in und um Sömmerda um Menschen in besonderen Lebenslagen und haben es sich zur Aufgabe gemacht, Probleme sowie neue Ideen gemeinsam zu bearbeiten.
Gestern endeten die Amtszeiten des vorherigen Vorstandes und es standen Neuwahlen an. Einstimmig wurden Katrin Bendleb-Herget (DRK) als Vorsitzende und erneut Jean König (LHW) als Stellvertreter gewählt. Damit wird die LIGA Sömmerda zum ersten Mal von einer Frau geführt.
Der frisch gewählte Vorstand wünscht sich für die gemeinsame Amtszeit einen konstruktiven, offenen Austausch auf Augenhöhe sowie eine ergebnisreiche und wertschätzende Zusammenarbeit. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedankten sich Katrin Bendleb-Herget und Jean König bei allen LIGA-Mitgliedern bedanken. Die LIGA der Sozialverbände sorgen für eine flächendeckende und bedarfsorientierte Soziale Arbeit in zahlreichen Bereichen der Dienstleistung, Beratung und Begleitung im Landkreis Sömmerda.

ZAK Sömmerda: Jean König ist wieder stellv. Vorsitzender der LIGA Sömmerda

Alle Menschen sind herzlich eingeladen zu dieser ganz besonderen und wirklich einmaligen Veranstaltung am 7. März:

Bach auf dem Akkordeon? Ja, Bach auf dem Akkordeon!!

Auf nach Egendorf für einen unvergleichlichen Musikgenuss – sogar mit freiem Eintritt!

7. März – Bachwoche zu Gast in Egendorf: GORAN STEVANOVICH auf dem Akkordeon

DISCO! 1. März in der Weißen Villa

Auch wir sind wieder gerne mit unseren breitgefächerten Angeboten in der 4. Auflage vertreten.

So sind wir auf den Seiten 29 / 57 / 59 / 89 / 90 / 97 zu finden.

“Der „Wohnwegweiser für Ältere“ wird seit vielen Jahren als Informationsbroschüre mit seniorenrelevanten Inhalten geschätzt. In der Broschüre werden die Angebote für ältere Menschen in den einzelnen Weimarer Wohngebieten übersichtlich dargestellt. Dabei geht es um Wohnangebote genauso wie um seniorenspezifische Themen des Alltags, wie Gesundheit, Begegnung, Freizeit, Betreuung und Pflege. Zur Erstellung der Broschüre wurden alle Wohngebiete hinsichtlich der Belange älterer Menschen genau untersucht. Mit zahlreichen Anbietern und Trägern wurden ausführliche Gespräche geführt.”

Die Broschüre liegt an den Infostellen der Stadtverwaltung und im Bürgerbüro kostenfrei aus oder ist bei der Seniorenbeauftragten zu erhalten – oder einfach hier als PDF Wegweiser

Wir sind dabei: Neuauflage des Weimarer Wohnwegweisers für Ältere

Gedenken an die Toten des Bombenangriffs am 9. Februar 1945 in unserem Kindergarten Hufeland. Rola Zimmer begrüßte die Anwesenden. Dr. Thomas Hartung für die Weimarer SPD und Dr. Claudia Kolb (Vertretung OB) für die Stadt Weimar hielten kurze Reden zur heutigen Bedeutung des Gedenkens an diesem Ort, an dem Kinder starben als unschuldige Opfer eines Krieges, der durch menschenverachtende Ideologie von deutschem Boden auf Europa und die Welt ausging. Dieses Gedenken verdeutlicht, dass Hass und menschenverachtendes Reden und Handeln auf die Zerstörung von Menschenleben hinausläuft.
#niewiederistjetzt

Dr. Kristin Tolk, Referentin unserer Geschäftsbereichsleitung Familie und Bildung, im Interview dazu bei Radio Lotte

 

Zum historischen Hintergrund: Bei den alliierten Fliegerangriffen auf die Stadt Weimar waren etwa 1100 Menschen ums Leben gekommen. Ziel waren die Gustloff-Rüstungswerke, doch auch Teile der Innenstadt wurden getroffen. Unter den Toten waren rund 600 KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, die in dem Rüstungswerk Zwangsarbeit verrichteten. Eine Bombe schlug in den Kindergarten der damaligen Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ein. Dabei starben mindestens 31 Kinder an der Stelle, an der heute der Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda steht. In Weimar starben insgesamt etwa 85 Kinder. Eine Gedenktafel am Kindergarten erinnert an die Kinder und Erwachsenen, die ums Leben kamen.

Gedenkveranstaltung zum 9. Februar im Kindergarten Hufeland

Nie wieder ist JETZT! – Öffentliche Gedenkveranstaltung an die Toten des 9. Februar 1945

Auch in diesem Jahr laden das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda, Oberbürgermeister Peter Kleine und die Senioren-AG60plus der Weimarer SPD zum öffentlichen Gedenken an die Toten des 9. Februar 2024 ein.

Ort: Hufeland-Kindergarten in der Richard-Strauß-Straße 4

Zeit: Freitag, 9. Februar 2024, 9:00 Uhr

Bei den alliierten Fliegerangriffen auf die Stadt Weimar waren etwa 1100 Menschen ums Leben gekommen. Ziel waren die Gustloff-Rüstungswerke, doch auch Teile der Innenstadt wurden getroffen. Unter den Toten waren rund 600 KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, die in dem Rüstungswerk Zwangsarbeit verrichteten. Eine Bombe schlug in den Kindergarten der damaligen Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ein. Dabei starben mindestens 31 Kinder an der Stelle, an der heute der Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda steht. In Weimar starben insgesamt etwa 85 Kinder. Eine Gedenktafel am Kindergarten erinnert an die Kinder und Erwachsenen, die ums Leben kamen.

Für Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werks, ist es wichtig, dass das Gedenken aus der Mitte der Gesellschaft kommt und nicht den Geschichtsrevisionisten überlassen wird: „Der 9. Februar steht exemplarisch für einen verbrecherischen Krieg, der von deutschem Boden ausging. Er führte zu unschuldigen Opfern auf allen Seiten. Noch heute leben Menschen in Weimar, die sich an diesen grauenvollen Tag erinnern. Dieser eine Tag reicht, um sich immer wieder klar zu machen, dass Hass und Rassismus Menschenleben vernichten. Wenn wir heute in die Welt schauen, müssen wir feststellen, dass Krieg keine abstrakte Größe, sondern in vielen Regionen fürchterliche Realität ist. Wenn in diesen Tagen Hunderttausende gegen Rechtsextremismus und Faschismus auf die Straßen gehen, ist das ein sichtbares Bekenntnis für das NIE WIEDER!“

Rola Zimmer ergänzt, dass der Krieg und das Sterben auch nach dem 2.Februar 1945 andauerten. So erinnert das Gedenkprojekt 1000 Buchen des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda an die vielen Menschen, die auf den Todesmärschen aus dem ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald ums Leben kamen.

Einweihung der neuen Gedenktafel am Kindergarten Hufeland

Einladung: Öffentliche Gedenkveranstaltung an die Toten des 9. Februar 1945

Unsere Ganztagsgrundschule Anna Amalia erhielt Anfang November den Kinder-Inklusionspreis in Thüringen! 1600€ wurden für das generationenübergreifendes Tierprojekt mit den drei Kaninchen entgegen genommen (siehe Inklusionspreis). Gestern kam das Ehepaar Wiese mit Enkelin vom Preisgeber, dem Verein Lernen-Verstehen-Fördern e.V., zur Schule und schauten sich das Projekt vor Ort an – alle waren begeistert!

Herzlichen Dank nochmal für die großzügige Unterstützung!

Gruppenfoto vor dem Kaninchenstall

Anna Amalia Schule: Besuch bei den Kaninchen

Die Special Olympics Deutschland. Was ist das eigentlich? Das ist ein Verband in Deutschland, der das sportliche Engagement von Menschen mit geistigen Behinderungen fördert. Es gibt alle zwei Jahre die Special Olympics Spiele in Deutschland. Da werden dann Sport-Wettbewerbe in ganz verschiedene Sportarten ausgetragen. Die Wettbewerbe finden immer an einem anderen Ort in Deutschland statt. Und in diesem Jahr waren die Special Olympics in Thüringen.

Der wichtigste Austragungsort war Oberhof. Da waren wir natürlich neugierig und wollen uns das mal anschauen. Am 31.1. fuhren 35 sportbegeisterte Menschen aus Egendorf, Apolda, Kromsdorf und Weimar zusammen in den Thüringer Wald. In Oberhof gab es dann auch einiges zu sehen. In der großen Sportarena konnten wir den Athleten beim Schneeschuhrennen, Skifahren und Snowboardfahren zujubeln. Dann gingen wir noch zu den Tänzer*innen. Dort staunten wir über die gekonnten Bewegungen und die tollen Kostüme der Sportler*innen.

Zwischen durch hieß es auch immer wieder selber aktiv werden. Alle Sinne konnten an verschiedenen Mitmach-Stationen erprobt werden. Mal mussten wir Gerüche erkennen, mal ein Ball mit einem kleinen Netz fangen, mal konnten wir Skilaufen ohne Schnee auf einem Laufband. Das war toll.

Am Abend ging es dann zurück mit dem Bus und wir konnten noch ganz gemütlich miteinander schwatzte.

Die Fahrt konnte stattfinden, weil die Stiftung Lebenshilfe Weimar/Apolda die Buskosten übernommen hat. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Jonte (Ehrenamt)

Fahrt zu den Special Olympics Winterspielen nach Oberhof

Zum Jahreswechsel sind wie jedes Jahr viele gesetzliche Änderungen in Kraft getreten.

Die wichtigsten Neuregelungen für Menschen mit Behinderung hat die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen für Sie zusammengestellt.

Die Neuerungen zum Jahreswechsel finden Sie unter:

Was ändert sich 2024?

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