wir lebens Bunt

Ein Ahorn zum Gedenken an Euthanasie-Opfer

Im Rahmen unseres Erinnerungsprojekts „1000 Buchen“ pflanzte Familie Geiken in der Weimarer Asbachstraße am 1. Dezember einen Baum zum Gedenken an die zahlreichen Opfer der nationalsozialistischen Euthanasiemorde. Claudia Geiken, stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Ortsvereinigung Weimar und Mitglied im Aufsichtsrat des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda, engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Belange von Menschen mit geistigen Behinderungen. Sie hielt eine bewegende Rede an den Baum.

Mit einem Runderlass vom 18. August 1939 begann zur Zeit des Nationalsozialismus der systematische Massenmord an tausenden Kindern, wenig später unter der “Aktion T4” auch an Erwachsenen. Insgesamt wurden unter dem NS-Regime hunderttausende Menschen mit Krankheiten und Behinderungen ermordet.

Familie Geiken

Ein Ahorn zum Gedenken an Euthanasie-Opfer

Kinder lieben die Vorweihnachtszeit. Doch in Zeiten von Corona ist alles etwas anders als sonst. Auch in der Interdisziplinären Frühförderstelle Weimarer Land: Der traditionelle Adventsnachmittag kann leider nicht stattfinden. Um dennoch die Vorfreude auf Weihnachten zu wecken und den Kindern ein paar schöne vorweihnachtliche Momente zu schenken, haben die Mitarbeiterinnen der Frühförderstelle eine kleine Wichtelwerkstatt eingerichtet, die für die Kinder allerlei Heimlichkeiten, Süßes und Überraschendes bereithält. Im Rahmen der Einzelfrühförderung bzw. Einzeltherapie bei Komplexleistung werden Rentiere gebastelt, Plätzchen gebacken, Salzteigfiguren gestaltet und vieles mehr – hier ist für jede kreative Idee der Kinder Platz. Das Hygienekonzept wird dabei selbstverständlich eingehalten.

Die Frühförderinnen waren im steten Einsatz. Die Arbeit mit Kindern von unter einem Jahr bis zum Schuleintritt mit einem heilpädagogischen therapeutischen Förderbedarf funktioniert nicht wirklich per Telefon oder Videokonferenz. „Direkte Fördermöglichkeiten zu entwickeln, die den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts entsprechen, schien nicht ganz einfach. Aber wenn man lernt, umzudenken, kann vieles gelingen“, so Mareike Köhler, Leiterin der Frühförderstelle, „Wir bedanken uns ganz herzlich auch bei allen Eltern, die ihren Kindern den Besuch der Frühförderstelle
ermöglichen. In diesen Zeiten sind das Bringen und Abholen nicht immer leicht, neben dem stressigen Alltag. Wir wünschen allen eine schöne Vorweihnachtszeit.“

Weihnachtsstimmung im Team der Frühförderstelle

Heimliches aus der Wichtelwerkstatt

Der Kindergarten Villa Winzig beteiligte sich auch in diesem Jahr am bundesweiten Vorlesetag. Trotz coronabedingter Einschränkungen sollte es auch für die Kleinsten wieder eine spannende Geschichte geben – natürlich mit Abstand. Am 24. November 2020 las deshalb Carlos Gutierrez Orea, engagierter Vater mit spanischen Wurzeln, den Kindern die spannende Geschichte „Äffchen zählen“ vor – natürlich in seiner Muttersprache. Gebannt lauschten die Kleinen den melodischen Worten, sprachen nach und fieberten mit. Zum Dank gab es für den fleißigen Vorleser eine Urkunde und ein süßes Präsent. „Es ist toll, dass wir Herrn Gutierrez Orea als Vorleser gewinnen konnten“, so Alexandra Grübner, kommissarische Leiterin der Einrichtung, „Herzlichen Dank noch einmal, auch im Namen der Kinder. Wir haben uns sehr gefreut!“

Sprachliche und kulturelle Bildung bereits im Krippenalter – dafür steht der Kindergarten des Lebenshilfe-Werks. Seit 2017 nimmt die Einrichtung am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil. Von Anfang an werden Kinder hier in ihrer Sprachentwicklung besonders gefördert.

Unser Lesepate

Spanische Klänge zum Vorlesetag in der Villa Winzig

Das LIGA-Projekt „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“ begleitete drei Träger der Eingliederungshilfe über einen Zeitraum von drei Jahren im Umstrukturierungsprozess von teilstationären und stationären Angeboten zu personenzentrierten ambulanten Angeboten. Einer dieser Träger war das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda.
Ziel war es, Methoden und Wege zu erproben und auf den Weg zu bringen, die zu mehr Wahlmöglichkeiten, mehr Teilhabe und der Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen führen.

Unser ZAK in Apolda war als größtes, weil umfänglichstes, Projekt dabei. Wir haben nicht nur das Wohnheim mit Außenwohngruppe und die Tagesstätte, sondern auch den Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens (ABW) mit Fachleistungsstunden in die Leistungsform „Personenzentrierte Komplexleistung“ und damit in eine individuell zugeschnittene ambulante Dienstleistungsform in allen Lebensbereichen umgewandelt. Flankierend wurden auch die Leistungen der Begegnungsstätte, der Familienhilfe und unseres Pflegedienstes vernetzt. Ein Komplettpaket also, individueller zugeschnitten geht es nicht!

Wie wir vorgegangen sind, um die Menschen mit auf diesen Weg zu nehmen, und welche Herausforderungen gemeistert wurden, aber auch, wie wichtig der Vorlauf in unserem Unternehmen war (wir begannen 2010 mit dem Projekt „Leinen los“), berichtet Heike Jordan in der Abschlusskonferenz.

Die Broschüre zum Projekt, auch in leichte Sprache übersetzt von unserem Büro „einfach leicht“, ist absofort erhältlich, auch digital in Alltags– und in Leichter Sprache.

Ein Beitrag vom MDR ist hier verfügbar.

An dieser Stelle danken wir allen Beteiligten: Frau Jordan und ihrem Team, den Selbstvertreter*innen, allen Klienten und Klientinnen und ehemaligen Bewohner*innen, die diesen Weg mitgegangen sind, und natürlich allen Menschen, die uns intern und extern begleitetet haben.

Viel Freude beim Anschauen!

LIGA-Projekt “Wie macht man Teilhabe?” erfolgreich abgeschlossen

Am 13. November 2020 feiert unser Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda sein 30jähriges Bestehen. Bedingt durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen wurden die geplanten Jubiläumsveranstaltungen auf Eis gelegt. Dennoch wird der Ehrentag gefeiert – mit einem eigens kreierten Geburtstagskuchen für alle Menschen im Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. Damit sagen Aufsichtsrat und Vorstand all jenen danke, die den Verein durch ihre Arbeit und ihr Engagement getragen, unterstützt, gefördert, inspiriert und somit die langjährige Erfolgsgeschichte mitgeschrieben haben, sowie allen Nutzern und Nutzerinnen der Dienstleistungen für ihr Vertrauen.

„Unsere starken Partner in Politik, Kultur, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft und unsere Netzwerke haben dazu beigetragen, die Angebote und Einrichtungen des Lebenshilfe-Werks in der Gesellschaft zu verankern. Vor allem aber die Lebenshilfe-Ortsvereine der Eltern und Angehörigen sowie unsere Beschäftigten und Ehrenamtlichen sind es, die mit ihrem großen Engagement und ihrer Herzenswärme unser Lebenshilfe-Werk zu dem gemacht haben, was es heute ist. Ihnen allen möchten wir von Herzen danken, aber auch den vielen Menschen, die uns ihr Vertrauen schenkten und schenken und unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen“, sagt Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werks.
Doch nicht nur durch seine Arbeit für und mit Menschen mit Beeinträchtigungen ist das Lebenshilfe-Werk weithin bekannt, sondern auch durch sein Motto „Wir leben’s bunt“ und sein gesellschaftliches Engagement. Das Lebenshilfe-Werk beteiligt sich aktiv in Bündnissen gegen Rechtsextremismus und steht für gelebte Weltoffenheit, für Vielfalt und Respekt gegenüber allen Menschen.

Parallel zum Ende der DDR begann der Aufbau der Lebenshilfen in den neuen Bundesländern. Es waren die Eltern von Menschen mit Behinderung, die sich fragten, wie es nun weitergehen soll, wenn die staatliche Fürsorge der ehemaligen DDR wegfällt. Sie riefen Lebenshilfevereine ins Leben, so auch in Weimar, dem Weimarer Land und dem Altkreis Apolda. Diese Ortsvereine gründeten 1990 gemeinsam den Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. und sind auch heute noch die tragende Säule des Vereins. Von Beginn an wurden sie dabei tatkräftig unterstützt durch das hessische Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg. Heute ist das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda eine wichtige Säule der sozialen Infrastruktur in der Region und sorgt dafür, dass Menschen mit geistiger, seelischer oder auch anderer Behinderung ein selbstbestimmtes Leben führen können. Und zwar in allen Belangen des Lebens, von Beginn an: Ob Frühförderung, Kinderkrippen und Kindergärten, die Freie Ganztagsgrundschule Anna Amalia, Schulbegleitung, Bildungs- und Freizeitangebote, Berufsbildung und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, ambulante und gemeinschaftliche Wohnformen, ambulante Leistungen in allen Lebensbereichen und zur Pflege oder verschiedenste Formen der Familienhilfe – das Lebenshilfe-Werk schafft Chancen und forciert Inklusion. Mittlerweile werden durch den Einsatz von 700 Mitarbeiter*innen und 60 Ehrenamtlichen über 1000 Kinder und deren Familien begleitet und rund 1200 Menschen in einer selbstständigen und selbstbestimmten Lebensführung unterstützt.

Lesen Sie mehr in unserer Jubiläumsschrift:

in Alltagssprache,
in Leichter Sprache.

30 Jahre Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda

Hannah störte das Wort „Schwerbehindertenausweis“. Also hat sie sich selbst eines ausgedacht! Sie nannte ihn einfach den „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“. Mittlerweile kann man in vielen Bundesländern kostenlos eine Hülle mit dieser Bezeichnung beantragen – auch in Thüringen! Für ihre coole Idee hat Hannah letzte Woche das Bundesverdienstkreuz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeiererhalten.
Habt ihr auch schon so eine Hülle?

Schwer-In-Ordnung-Ausweis

Lebenshilfe fordert, dass bei allen Pandemie-Maßnahmen die Folgen für Menschen mit Behinderung mitgedacht werden müssen

Berlin. Die steigende Zahl an Corona-Infektionen macht Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, große Sorgen: „Nun beraten wir wieder über Regeln, um Kontakte und Infektionen zu vermeiden. Dass Menschen mit Behinderung und ihre Familien besondere Bedarfe haben, wurde im Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Krise zunächst nicht berücksichtigt. Das darf nicht noch einmal passieren“, betont die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Gesundheitsministerin. Der Bundesvorstand der Lebenshilfe hat deshalb ein Positionspapier mit einer Reihe von Forderungen verabschiedet.

Menschen mit Behinderung sind häufig besonderen Risiken ausgesetzt, da sie teils wegen bestehender Vorerkrankungen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe haben. Auch können sie präventive Maßnahmen wie Abstandhalten oft schwieriger umsetzen, da sie häufig auch auf körpernahe Unterstützung angewiesen sind. Mit der Schließung von Tagesstätten, Schulen wie auch Werkstätten für behinderte Menschen und mit Besuchsverboten im gemeinschaftlichen Wohnen waren sie lange Zeit in Wohnstätten und Familien von der Außenwelt abgeschnitten und isoliert.

Alle müssen aus diesen Erfahrungen lernen. Daher fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe in ihrem Positionspapier, dass bei allen staatlichen Maßnahmen vorab überprüft wird, welche Auswirkungen sie auf Menschen mit Behinderung und ihre Familien haben. Es darf nicht sein, dass durch Corona die mühsam erreichte Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung in Frage gestellt wird und sie von dringend notwendigen sozialen Kontakten abgeschnitten werden.

Ulla Schmidt: „Die Corona-Pandemie und ihre Folgen stellen uns alle vor noch nie gekannte Herausforderungen. Wir müssen aber unbedingt verhindern, dass Menschen mit Behinderung und ihre gleichberechtigte Teilhabe auf der Strecke bleiben.“

Ulla Schmidt: Teilhabe darf in Corona-Zeiten nicht auf der Strecke bleiben

Berlin, 25. September 2020 – Die Corona-Pandemie ist eine riesige Herausforderung für Pflegekräfte, die alte, kranke und beeinträchtigte Menschen versorgen. Ihre besondere Leistung wird zu Recht mit einer Corona-Prämie gewürdigt. Aber nicht weniger anstrengend waren die vergangenen Monate für Mitarbeitende in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie, die Menschen mit Behinderung während des Lockdowns rund um die Uhr betreut und gepflegt haben. Dabei hatten sie zusätzlich mit Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten ihrer Klienten zu tun und mussten wegen der Besuchsverbote Angehörige und Freunde emotional ersetzen. Außerdem gab es nicht immer ausreichende Schutzbekleidung, weshalb sie einem besonderen Risiko ausgesetzt waren.

Daher begrüßen die Fachverbände für Menschen mit Behinderung, dass sich einzelne Bundesländer wie zum Beispiel Bayern dazu entschieden haben, die Corona-Prämie auch an Mitarbeitende in der Behindertenhilfe auszuzahlen. Nachdem ebenfalls Pflegende in Krankenhäusern die Prämie erhalten, fordern die Fachverbände erneut: Es muss jetzt bundesweit zu Regelungen kommen, die Mitarbeitende in der Behindertenhilfe umfassend berücksichtigen.

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung repräsentieren ca. 90% der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in Deutschland. Ethisches Fundament der Zusammenarbeit ist das gemeinsame Bekenntnis zur Menschenwürde sowie zum Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Weitere Informationen unter: www.diefachverbaende.de

Fachverbände fordern bundesweite Corona-Prämie auch für Mitarbeitende der Behindertenhilfe

Die Waidpflanze ist gerade in Thüringen sicher die bekannteste Pflanze, die zum Färben von Stoffen genutzt werden kann. Auf dem Außengelände des Eiermannbaus in Apolda haben sich interessierte Menschen mit und ohne Behinderung jetzt eine ganze Projektwoche lang mit der Gewinnung von Farbe aus Pflanzen, dem Anbau und dem Färben von Stoffen und Holz beschäftigt. Veranstalter der Woche waren das Zentrum für ambulante Komplexleistungen des Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda und die Ökotrend Projekt- und Marketing GmbH. So wurden auch zum Färben geeignete Pflanzen angebaut. Später kann hier der Kreislauf vom Samen bis zur Ernte miterlebt werden.

„Fast vergessene Verfahren der Farbherstellung aus Naturmaterialien verhelfen uns zu einer nachhaltigen und damit zeitgemäßen Möglichkeit für das künstlerische, therapeutische und handwerkliche Gestalten“, so Kunst- und Naturpädagogin Susanne Frenzel von der Ökotrend GmbH. „Und das gemeinsame Entdecken und Gestalten von Naturfarben hat allen beteiligten Menschen viel Staunen und Freude bereitet“ fügt Heidi Rudolph vom Lebenshilfe-Werk hinzu.

Die inklusive Projektwoche wurde von der AKTION MENSCH gefördert und fand im Rahmen der Aktion #Eintrittfrei der IBA Thüringen statt, die den viele Jahre leer stehenden Eiermannbau in Apolda zu einer Open Factory – einem kreativen und produktiven Ort – weiterentwickelt.

Jetzt wird’s bunt! Färberwoche am Eiermannbau Apolda

Berlin, 25. September 2020–Die Corona-Pandemie ist eine riesige Herausforderung für Pflegekräfte, die alte, kranke und beeinträchtigte Menschen versorgen. Ihre besondere Leistung wird zu Recht mit einer Corona-Prämie gewürdigt. Aber nicht weniger anstrengend waren die vergangenen Monate für Mitarbeitende in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie, die Menschen mit Behinderung während des Lockdowns rund um die Uhr betreut und gepflegt haben. Dabei hatten sie zusätzlich mit Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten ihrer Klienten zu tunund mussten wegen der Besuchsverbote Angehörige und Freunde emotional ersetzen. Außerdem gab es nicht immer ausreichende Schutzbekleidung, weshalb sie einem besonderen Risiko ausgesetzt waren.

Daher begrüßen die Fachverbände für Menschen mit Behinderung,dass sich einzelne Bundesländer wie zum Beispiel Bayern dazu entschieden haben, die Corona-Prämie auch an Mitarbeitende in der Behindertenhilfe auszuzahlen. Nachdem ebenfalls Pflegende in Krankenhäusern die Prämie erhalten, fordern die Fachverbände erneut: Es muss jetzt bundesweit zu Regelungen kommen, die Mitarbeitende in der Behindertenhilfe umfassend berücksichtigen.

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung repräsentieren ca. 90% der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in Deutschland. Ethisches Fundament der Zusammenarbeit ist das gemeinsame Bekenntnis zur Menschenwürde sowie zum Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Weitere Informationen unter: www.diefachverbaende.de

 

Quelle: https://www.lebenshilfe.de/presse/pressemeldung/fachverbaende-fordern-bundesweite-corona-praemie-auch-fuer-mitarbeitende-der-behindertenhilfe/