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Bewerbendencafé für die RO70

Am 07.09.2019 in der Zeit von 11 bis 13 Uhr findet unser Bewerbendencafé für die RO70 statt. Dort startet in Kürze ein innovatives Wohnprojekt für Menschen mit und ohne Handicap. Mit dabei: Unsere WG – 10 Bewohner*innen – 10 x Lebensfreude, Unternehmungslust und ganz eigene Vorstellungen vom Leben.
Wir suchen Fachkräfte, Helfer*innen und Hauswirtschafter*innen, die die Menschen in der WG unterstützen.
Sie sind interessiert? Dann laden wir Sie herzlich zur Projektvorstellung und zum gemeinsamen Kennenlernen ein. Bringen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen gern gleich mit.
Anmeldung und weitere Infos bei Anja Fuchs unter 0173 | 6893018 oder a.fuchs(at)lhw-we-ap.de.
Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Ansprechpartnerin
Frau Anja Fuchs
Zentrum Ambulante Komplexleistungen Weimar
Straßburger Platz 6
99427 Weimar
Tel.: 03643 / 730 509 16

Bewerbendencafé für die RO70

Unter diesem Titel sendet der MDR Thüringen in der Rubrik „Augenblick mal“ am 09.07. einen Radiobeitrag über das integrative Gedenk-Projekt „1000 Buchen“. Unter folgendem Link können Sie den Beitrag auch hören: https://www.mdr.de/mdr-thueringen/augenblick-mal-wort-zum-tag-kirche-100.html

Bäume als Symbol für das Leben

Am 5. Juli ab 18.00 Uhr laden wir herzlich ein zur Ausstellungseröffnung im Galerieladen „LebensArt am Palais“. Die Ausstellung „So rosig blau“ bildet einen weiteren Höhepunkt im Bauhausjahr. Inspiriert durch das gleichnamige Werk des Bauhauskünstlers Paul Klee mit seiner einmaligen Formensprache schufen die Künstler und Künstlerinnen des Tröbsdorfer Kunstateliers ihre ganz eigenen „Rosengärten“: Farbenfroh, märchenhaft und ganz individuell. Dazu kommen phantasievoll gestaltete Rosenköniginnen. Wir laden Sie ein, unsere rosige Ausstellung und im Anschluss das Blaue Fest in der Windischenstraße zu besuchen.

Seit 1997 besteht für Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen die Möglichkeit, sich im Kunstatelier der Werkstatt in Tröbsdorf individuell künstlerisch zu entfalten. Hier können zahlreiche künstlerische Techniken erlernt und die eigene Kreativität und Kunstfertigkeit vertieft werden. Es entstehen Werke, die Einblicke in das Seelenleben und die Erfahrungswelten der Gestaltenden geben.

So rosig blau – Ausstellungseröffnung und “Blaues Fest”

Wir laden herzlich ein zur Lesung „Lotta Schultüte – Mit dem Rollstuhl ins Klassenzimmer“ mit Sandra Roth am 27. Juni ab 19 Uhr im „LebensArt am Palais“.

Lotta, sechs Jahre alt, kann nicht laufen, sehen oder sprechen. Sie kann hören, verstehen – und auch ohne greifen zu können, hat sie ihre Familie fest im Griff. Während Lottas Kita ihren Eltern täglich zeigt, wie gut das Zusammensein von Kindern mit und ohne Behinderung gelingen
kann, stößt Sandra Roth bei der Schulsuche für ihre Tochter auf Ablehnung. „Ich mag Lotta, doch ich hätte Angst, sie bei mir im Klassenzimmer zu haben“, sagt eine befreundete Lehrerin und steht mit dieser Meinung nicht alleine da. Doch nicht nur bei der Schulsuche, auch in vielen Alltagssituationen merken Lottas Eltern, wie viel noch fehlt zu einer wirklich inklusiven Gesellschaft. Wie müsste eine Welt aussehen, die Lotta mehr sein lässt als nur behindert?

Nach ihrem Bestseller “Lotta Wundertüte” erzählt Sandra Roth in “Lotta Schultüte” erneut zutiefst berührend und humorvoll von dem Leben mit ihrer schwer mehrfachbehinderten Tochter – und leistet einen wichtigen Beitrag zu der aufgeheizten Debatte um die Inklusion.
Wir freuen uns, Sie in unserem Galerieladen begrüßen zu können.

Lesung “Lotta Schultüte” im Galerieladen “LebensArt am Palais”

Am 25 Juni ab 15.00 Uhr lädt die Schulbegleitung herzlich zum Sommerfest in die Johannes-Landenberger-Schule in der Schubertstr. 1b in Weimar ein. Musik, Basteln, Spiele, süße Leckereien und ein nettes Beisammensein erwarten unsere Gäste.

Sommerfest der Schulbegleitung

Das ZAK Weimarer Land lädt am 26. Juni um 18 Uhr herzlich zur Lesung „Die Gewieften. Elfriede und ihr Sohn tricksen die Nazis aus“ mit Peter Franz in die Auenstraße 3 in Apolda ein. Der Unkostenbeitrag beträgt 1 Euro. Die Lesung ist der Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Apoldaer Judengeschichten“.

Elfriede Otto, jüdische Mutter von Joachim-Peter, ereilt im November 1944 die bereits erwartete Aufforderung, sich zur Deportation zu melden. Weil sie „gewieft“ ist, hat sie sich auf diesen Tag vorbereitet. Durch eine vorbereitete Lücke im Zaun und Vortäuschung eines Suizids gewinnen Elfriede und Joachim-Peter Vorsprung vor der Gestapo und erreichen ihren Zufluchtsort in Bayern. Dort tauchen sie unter falschen Namen bis zum Kriegsende unter und kommen im April 1945 mit gestohlenen Fahrrädern zurück nach Apolda. Peter Franz‘ Erzählungen lassen das damals Geschehene lebendig werden und ermöglichen es, geschichtliche Ereignisse besser zu verstehen.

Peter Franz: Die Gewieften. Elfriede und ihr Sohn tricksen die Nazis aus. Die Nr. 1 aus der Reihe Apoldaer Judengeschichten, Apolda 2015, ISBN 3-935-275-37-4

Lesung “Die Gewieften” – Auftakt zur Reihe “Apoldaer Judengeschichten”

Am 5. Juni ist es wieder so weit: Die Thüringer Unternehmen treten zum 11. Mal an zum alljährlichen Unternehmenslauf in der historischen Erfurter Innenstadt. Nicht nur sportliche Leistung, Teamgeist und Fairness sthen dabei im Mittelpunkt, sondern vor allem auch der Spaß am gemeinschaftlichen Miteinander.

Auch wir sind dabei. Ein bunt gemischtes Team aus unseren Kitas, Wohn- und Werkstätten, der Verwaltung und dem Pflegedienst wird unser Lebenshilfe-Werk würdig präsentieren. Gemeinsam stellen wir uns der Herausforderung, die etwa 5 Kilometer lange Strecke bei erwarteten 30 Grad und Sonnenschein zu bewältigen. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung vor Ort.

Thüringer Unternehmenslauf: Wir sind dabei!

Am 8. Juni ab 11 Uhr lädt die Stadt Apolda zum 1. Apoldaer Maschenfest in den Glockengarten im Paulinenpark ein. Mit dabei ist unsere ortsansässige Werkstatt für Menschen mit Behinderungen mit einer selbstgestrickten Riesen-Socke.

2019 feiert Apolda sein 900jähriges Jubiläum. Seit mehr als 400 Jahren ist hier das Strickgewerbe zu Hause. Das soll nun gebührend gefeiert werden. Den ganzen Winter über haben die Apoldaer Socken und Strümpfe jeglicher Größe, Farbe und Form gestrickt, gehäkelt, gefilzt, genäht und gefärbt. Diese werden nun auf dem Maschenfest zum Kauf angeboten. Neben Verkaufsständen wird es auch eine offene Werkstatt, Textilworkshops, eine Socken-Expert*innen-Runde, eine Socken-Parade und vieles mehr geben.

Apoldaer Maschenfest mit Riesen-Socke

Anlässlich ihres 20jährigen Bestehens pflanzt die Geotechnik Dr. Nottrodt Weimar GmbH am 29. Mai 2019 um 11 Uhr einen Apfelbaum am Radweg Kromsdorf-Oßmannstedt und unterstützt damit das vom Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. initiierte Projekt „1000 Buchen“, das an das schreckliche Geschehen im KZ Buchenwald und die Häftlingsmärsche vom 7. April 1945 erinnert.

Durch die Presse wurde Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Nottrodt auf das außergewöhnliche Projekt aufmerksam, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Bäume entlang der ehemaligen Marschroute der Buchenwald-Häftlinge pflanzen und damit einen lebendigen Erinnerungsweg schaffen. Mit einem eigenen Baum – dem 112. Im Projekt „1000 Buchen“ – erfüllt sich Dr. Nottrodt den Wunsch, zum Jubiläum Gutes zu tun und etwas Bleibendes zu schaffen.

Neuer Apfelbaum für Gedenkprojekt “1000 Buchen”

Der Neubau des Kindergartens Herressen-Sulzbach gehört zu den größten Investitionsprojekten der Stadt Apolda in diesem Jahr und soll das alte Domizil unserer “Moorentaler Spatzen” ersetzen. Am 16. Mai 2019 wurde gemeinsam mit Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand in der Schötener Straße das große Bauschild aufgestellt und damit der Projektbeginn eingeläutet. Alle Menschen im Lebenshilfe-Werk freuen sich auf unsere neue Kita, am meisten natürlich die Moorentaler Spatzen. Danke an die Stadt Apolda!