wir lebens Bunt

Café Paul: Protesttag mit Feier, Musik und Gespräche zur Inklusion am Arbeitsplatz

Ein bunter Nachmittag in unserem Café Paul!
Zum Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung feierten wir. Das war eine inklusive Gedenkveranstaltung in unserem Café Paul an der Gedenkstätte Buchenwald. Hier arbeiten seit 5 Jahren Menschen mit und ohne Behinderung in unserem dlw, Dienstleistungswerk Weimar/Apolda gGmbH. Wir hatten ein Motto: “Ein Tag des Gedenkens und der gelebten Inklusion”. Ganz viele verschiedene Menschen haben von ihrer Arbeit erzählt. Und vom inklusiven Gedenken. Die Stadt Weimar und die Gedenkstätte haben uns gratuliert. Wir haben sehr viel erreicht. Wir sind stolz auf uns! Das war ein sehr schöner Nachmittag! Ganz herzlichen Dank allen unseren Gästen. Unsere Band “Die Kromis” und Andreas Kuch haben ganz tolle Musik gemacht. Vielen Dank an die vielen Menschen, die vorbereitet und mitgeholfen haben

Café Paul: Protesttag mit Feier, Musik und Gespräche zur Inklusion am Arbeitsplatz

Am Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, dem 5. Mai, planen wir eine inklusive Gedenkveranstaltung in unserem „Café Paul“ an der Gedenkstätte Buchenwald.
Hier arbeiten seit 5 Jahren Menschen mit und ohne Behinderung an einem ganz besonderen Ort zusammen. Im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald wurden zur Zeit des Nationalsozialismus viele Menschen gefangen gehalten. Menschen
mit und ohne Behinderung. Menschen mit anderen Meinungen. Mit anderem Glauben. Mit anderer Herkunft. Mit anderen Lebensentwürfen. Viele von
ihnen fanden im Konzentrationslager den Tod. Am 5. Mai wollen wir zeigen, dass sich an diesem Ort des Leidens und der Grausamkeit heute andere Ideen durchgesetzt haben. Denn heute leben wir hier die Inklusion. Wir leben und lachen miteinander.
Wir achten uns. Die Nationalsozialisten haben viele Menschenleben zerstört. Wir erinnern an einige dieser Menschen, singen ihre Lieder, erzählen ihre
Geschichten und zeigen ihre Filme. Wir sprechen darüber, wie wir heute erfolgreich inklusiv arbeiten!

Café Paul am 5. Mai: Dennoch hier – Ein Tag des Gedenkens und der gelebten Inklusion

Kindgarten Hufeland: Flohmarkt am 25. April

ZAK Weimarer Land bittet zum “Auen-Tanz”. Inklusive Disko am 4. April

Saubere Leistung! 10 Menschen aus der Legefelder Werkstatt haben sich am letzten Freitag an einem Frühjahrsputz beteiligt. Das war eine gemeinsame Aktion mit dem Ortsteil und geschah in enger Absprache mit der Ortsteilbürgermeisterin Frau Schenk.
Vielen Dank für den Einsatz an alle Beteiligten!

Werkstatt Legefeld: Sauber!

Ganz herzlichen Dank an Frau Leo und Herrn Wurzbacher vom Apothekenverbund Nord-, Atrium- und Stadtapotheke Weimar! Wie bereits seit vielen Jahren spendete das Apotheken-Team 1000,00 € für die Kinder und Jugendlichen unseres Hauses bunte Wege. Mit dem Geld wollen wir in diesem Jahr einen großen Ferienausflug mit allen finanzieren – ohne unseren treuen und großzügigen Unterstützer vom Apothekenverbund Nord-, Atrium- und Stadtapotheke Weimar wäre so ein Ausflug unserer Einrichtung nicht möglich

Haus bunte Wege: Großzügige Spende der Atrium-, Nord- und Stadt-Apotheke Weimar

Brit Zeitner ist neue Aufsichtsratsvorsitzende im Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda

Justus Lencer wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Eine Ära geht zu Ende. Der bekannte ehemalige Pfarrer Justus Lencer hat aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz des Aufsichtsrats im Lebenshilfe-Werk Weimar/ Apolda niedergelegt. Die Mitgliederversammlung wählte am Freitagabend die Physikerin Brit Zeitner als Nachfolgerin in das Ehrenamt. Justus Lencer (87) wurde, erstmals in der 35-jährigen Geschichte des Lebenshilfe-Werks, zu dessen Ehrenvorsitzenden ernannt.

Lencer, in Troistedt geboren und dort 50 Jahre lang als Pfarrer tätig, war Gründungsmitglied des Lebenshilfewerk Weimar/Apolda e.V., der 1990 mit Unterstützung des Lebenshilfe-Werks Waldeck-Frankenberg aus der Taufe gehoben wurde. Seit 1991 engagierte er sich als Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender. Zunächst nur aus einem Grund, wie er der Thüringer Allgemeinen vor Jahren augenzwinkernd verriet: „Vorsitzender bin ich eher zufällig geworden – weil ich damals glaubte, die Ossis vor den Wessis schützen zu müssen. Aber innerhalb von 14 Tagen waren wir schon Freunde“.

Die Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werks, Rola Zimmer, erinnerte an wichtige Weichenstellungen in der Zeit von Justus Lencer: „Die Einrichtung des Galerie-Ladens lebensArt am palais sowie das lebendige Gedenkprojekt 1000 Buchen gehen auf seine Initiative zurück. Unter seinem Vorsitz gelang es auch, im Jahr 2010 die erste inklusive Ganztagsgrundschule Anna Amalia in Weimar zu gründen, in der Kinder mit und ohne Behinderung gleichberechtigt lernen. Wir freuen uns, dass uns Justus Lencer mit seiner Erfahrung in Aufsichtsrat im Verein und Stiftungsrat in unserer Stiftung Lebenshilfe erhalten bleibt“.

Für seine großen Verdienste war Lencer im Jahr 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Er hat sein Amt als Seelsorger immer auch politisch verstanden. Nach seinem Ruhestand 1998 war er bis 2004 ehrenamtlicher Bürgermeister von Troistedt. Außerdem saß er von 1990 bis zum 30. Juni 2004 als gewähltes Mitglied im Kreistag Weimarer Land.

Auch die neue Aufsichtsratsvorsitzende Brit Zeitner ist im Lebenshilfe-Werk keine Unbekannte. Die Physikerin arbeitet bei Jenoptik Optical Systems als Entwicklerin. Als Mutter von frühgeborenen und inzwischen erwachsenen Zwillingen hat sie nicht nur die vielfältigen Angebote des Lebenshilfe-Werks Weimar/ Apolda von Beginn an kennengelernt. Als Vorsitzende des Weimarer Vereins „Salamanca Leben e.V.“ hat sie maßgeblich die Gründung der Anna-Amalia-Grundschule mit unterstützt. Seit vielen Jahren setzt sich die gebürtige Spreewälderin für Inklusion und den Abbau von Barrieren in allen Lebensbereichen ein. Sie wirkt in vielen Gremien mit und ist seit 2020 Mitglied im Aufsichtsrat des Lebenshilfe-Werk Weimar/ Apolda e.V.

Brit Zeitner freut sich über den nahtlosen Übergang an der Spitze des Aufsichtsrats: „Es war immer ein Herzensanliegen Justus Lencers, die Bedürfnisse und Interessen von Menschen mit Behinderung in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, um die Inklusion voranzutreiben. Ich freue mich, diese Aufgabe in seinem Sinne fortzusetzen.“

(Artikel in der TLZ)

Ehrenamtlicher Aufsichtsrat: Brit Zeitner ist neue Vorsitzende, Justus Lencer bekommt Ehrenvorsitz

Eine tolle 92. Pflanzaktion! Die ThEx FRAUENSACHE und der AWO Regionalverband Halle-Merseburg e.V. sind Pat*innen eines Feldahorns und einer Rosskastanie in der Otto-Bartning-Straße/ Am Horn. Martina Heller und Doreen Hadlich begrüßten die Anwesenden. Steffi von dem Fange (Projekt “beredtes Schweigen. NS-Eugenikverbrechen und ihre Folgen”) erzählte die Geschichte von Ida Werner, die sich ihrer Zwangssterilisation in der NS-Zeit mit viel Mut widersetzte. Cornelia Stöckmann und Doris Elfert (“ThEx Frauensache) betonten die Wichtigkeit von Empowerment von Frauen für eine offene und lebendige Demokratie, Claudia Hammer (AWO Regionalverband Halle-Merseburg) sprach über die Symbolkraft des Baumes für eine solidarische Gesellschaft. Vielen herzlichen Dank für die musikalische Rahmung an den Chor der Freien Waldorfschule Weimar und an Martina Rother mit der Blockflöte. Großes Dankeschön allen Anwesenden für eine bewegende und anregende Pflanzaktion bei schönstem Frühlings-Sonnenschein!

Projekt 1000 Buchen: 92. Pflanzaktion

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Ich, Du, Wir. Das Portrait.“
im Galerieladen, am 28. März, 19 Uhr
Unsere erste Ausstellung des Jahres beschäftigt sich damit, wie wir uns selbst wahrnehmen und wie uns andere sehen. In der Tradition der alten Meister haben sich die Künstler*innen mit dem unerschöpflichen Thema „Portrait“ beschäftigt und dabei ihre ganz
eigenen, spannenden Kunstwerke geschaffen. In der intensiven Auseinandersetzung sind Selbstportraits vor dem Spiegel, aber auch
aus der eigenen Fantasie heraus entstanden. Und natürlich wurden auch jede Menge
bekannte Persönlichkeiten portraitiert. Werden Sie sie entdecken? Schauen Sie und lassen Sie sich begeistern, denn wir schaffen
Kunst!

Lebensartelier stellt aus: Ich.Du.Wir. Das Portrait

Riesenüberraschung – Sprachlosigkeit – große Freude! Ein ganz herzliches dickes Dankesschön an die Deutsche Postcodelotterie!

Eigentlich war es offiziell ‘nur’ ein Interviewtermin in Mellingen. Doch dann gab es die uneingeschränkte Zusage zu unserem neuen Projekt in der Inklusiven Bildung: “Demokratie.Einfach.Leben”. Das ist ein Projekt, das Menschen mit und ohne Behinderung hilft, mehr über Politik zu lernen. Und mitzumachen. Wir entwickeln gemeinsam Möglichkeiten: wie können alle Menschen noch besser an Demokratie teilhaben? Menschen mit Behinderung machen das in diesem Projekt selbst. Denn Menschen mit Behinderung wissen am besten, was sie brauchen, um politische Themen gut zu verstehen. Unsere Workshops und Ideen sind nicht nur für Menschen im Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda. Auch für andere Menschen sind sie zugänglich. Ab dem Frühjahr geht es los!
Also: Das ist ein inklusives Empowerment-Projekt der politischen Bildung für Menschen mit und ohne Behinderung. Es geht um partizipative Entwicklung von Angeboten zur demokratischen Teilhabe. Menschen mit Behinderung sind die wichtigsten Expert*innen in eigener Sache, wenn es darum geht, wie demokratische Werte und Verfahren für alle verständlich vermittelt werden. Unsere Workshops und Konzepte werden wir auch außerhalb des LHW bekannt machen und anbieten.

Projektbeschreibung

Riesige Überrschaung in den Gesichtern
Stolz wird der Scheck präsentiert
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