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Allgemeine Impfpflicht bedeutet Teilhabe

Die Bundesvereinigung der Lebenshilfe plädiert für eine allgemeine Impfpflicht, um eine weitere Corona-Welle im Herbst zu verhindern. Die langsam sinkenden Ansteckungszahlen dürfen uns keine falsche Sicherheit vermitteln. Nur mit einer ausreichend hohen Impfquote können wir wieder die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle ermöglichen.

Menschen mit Behinderung sind von der Pandemie besonders betroffen. In den ersten Corona-Wellen mussten sie meist zu Hause bleiben und konnten nicht zur Arbeit oder in die Schule gehen. Diese Situation müssen wir mit allen Kräften verhindern.

Die Bundesvereinigung der Lebenshilfe hat dazu eine Medienmitteilung veröffentlicht. Informationen zur Corona-Impfung sind auf der Internetseite der Lebenshilfe auch in leichter Sprache erhältlich.

Allgemeine Impfpflicht bedeutet Teilhabe

Weimar. Jedes Jahr erinnern die Stadt Weimar und auch der Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. an die Opfer der Bombenangriffe vom 9. Februar 1945. Bereits zum zweiten Mal fand das Gedenken vor dem Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werkes pandemiebedingt nur in sehr kleiner Runde statt. Dennoch hielt das diesjährige Gedenken einen besonderen Moment bereit: Die Einweihung einer neuen Gedenktafel an dem Kindergarten, in dem bei der Bombardierung rund 30 Kinder und zahlreiche Erwachsene ums Leben kamen.

Etwa 1.100 Menschen starben am 9. Februar 1945 bei den schweren Fliegerangriffen der Alliierten auf Weimar. Ziel waren die Gustloff-Rüstungswerke, doch auch Teile der Innenstadt wurden getroffen. Unter den Toten waren auch rund 600 KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, die in dem Rüstungswerk Zwangsarbeit verrichteten. Eine Bombe schlug in den Kindergarten der damaligen Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ein – genau an der Stelle, an der heute der Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. steht.

Diese Zahlen ergeben sich aus der neueren Forschung, weshalb die bisherige Gedenktafel entsprechend erneuert und nun offiziell übergeben wurde. Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda, erinnert: „Wenn wir heute der Opfer der Bombardements auf Weimar gedenken, geschieht dies im Wissen darum, dass dieser schreckliche Weltkrieg von deutschem Boden ausging. Auch nach den Angriffen ging das Morden im Konzentrationslager Buchenwald weiter. An die abschließenden Todesmärsche der Gefangenen erinnern wir mit unserem lebendigen Gedenkprojekt 1000 Buchen.“ So stehen auch Bäume des Projektes in der Andersenstraße und der Kromsdorfer Straße bei den ehemaligen Gustloff-Rüstungswerken.

Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs vom 9. Februar 1945 – Neue Gedenktafel am Kindergarten Hufeland

Jena. Am 27. Januar ist der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Dieser Tag erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Soldaten 1945. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Millionen Menschen – Juden, Sinti und Roma, politisch Gefangene, Homosexuelle, Zeugen Jehovas aber auch zahlreiche Menschen mit Behinderungen – verfolgt, gefoltert und ermordet.

Eine der Auschwitz-Überlebenden ist die ungarische Jüdin Éva Fahidi-Pusztai. Mit ihr beschäftigte sich eine Gruppe von Menschen mit Behinderungen in Erfurt. Im Rahmen der Sonderausstellung „Évas Apfelsuppe oder der Duft von Heimat. Eine Hommage an Éva Fahidi-Pusztai und das Leben“ im Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz setzten sie sich in einem Workshop mit Évas Leben und der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Sie lernten eine Frau kennen, die als Jüdin verfolgt wurde, einen großen Verlust erlitten hat und heute an die Verantwortung eines jeden in der Gesellschaft appelliert. Während des Workshops entwickelten die Teilnehmenden die Idee, eine Tandemführung durch die Sonderausstellung anzubieten, welche im Frühjahr dieses Jahres im Erfurter Erinnerungsort Topf & Söhne zu erleben sein wird. Dabei führen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam durch die Sonderausstellung. Weiterhin können Gruppen und Einzelpersonen an einer Führung in Leichter Sprache durch die Dauerausstellung im Erinnerungsort Topf & Söhne teilnehmen.

Die aufgeführten Veranstaltungen wurden gemeinsam mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne entwickelt und sind ein Teil der Bildungsangebote, welche im Rahmen des Projektes „Barrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen“ angeboten werden. Während der Projektlaufzeit werden Angebote zur Erinnerung und Aufarbeitung in Leichter und einfacher Sprache auf den Weg gebracht. Die Aufklärung über die Verbrechen des Nationalsozialismus, die Erinnerung an die Opfer sowie die Sensibilisierung zu aktuellen Gefahren der Ausgrenzung stehen dabei im Mittelpunkt.
Kooperationspartner des Projektes sind neben dem Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz auch die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora.

Die Angebote des Projektes, weitere Informationen und Kontaktdaten der Ansprechpartner finden Sie auf der Internetseite der Lebenshilfe Thüringen (Barrierefrei erinnern).

 

Die Lebenshilfe ist ein gemeinnütziger Verein, der 1958 von Eltern geistig behinderte Kinder und engagierten Fachleuten in Marburg gegründet wurde. Der Landesverband der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung in Thüringen, 1990 gegründet, ist ein Zusammenschluss von 39 rechtlich eigenständigen regionalen Mitgliedsorganisationen mit rund 3.000 Mitgliedern. Etwa 8.000 Menschen mit vorrangig geistiger Behinderung nutzen die Vielzahl der Angebote der Mitgliedsorganisationen der Lebenshilfe Thüringen, angefangen von der Frühförderung und integrativen Kindertagesstätten, über Wohneinrichtungen bis hin zu Ausbildungs- und Arbeitsangeboten.

Geschichte inklusiv | Projekt „Barrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen“ der Lebenshilfe Thüringen

Berlin. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert die zügige Einführung einer allgemeinen Impfpflicht, um Menschen mit Behinderung vor der Ansteckung mit Covid-19 wirksam zu schützen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu sichern.

„In den ersten Corona-Wellen haben Menschen mit Beeinträchtigung unglaublich unter Absonderung und Isolation leiden müssen. Dass sie ihre Wohneinrichtungen nicht mehr verlassen dürfen, dass Werkstätten, Schulen und Kitas geschlossen und so die Familien mit der Betreuung und Pflege ihrer behinderten Angehörigen allein gelassen werden, darf auf gar keinen Fall noch einmal passieren“, betont Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesgesundheitsministerin a.D. „Damit Teilhabe für alle funktioniert, muss die ganze Gesellschaft Verantwortung übernehmen. Deshalb setzt sich die Lebenshilfe für eine allgemeine Impflicht ein.“

Das vollständige Positionspapier zum Nachlesen gibt es über diesen Link:
Bundesvereinigung Lebenshilfe | Zur Prävention von Corona-Infektionen bei Menschen mit Behinderung durch Impfpflicht und Auffrischimpfungen

Menschen mit Behinderung vor Corona schützen: Lebenshilfe für Impfpflicht und rasche Impfungen

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung haben unsere Selbstvertreterin und Werkstatträtin Doreen Hadlich und unsere Vorstandsvorsitzende Rola Zimmer auf Radio Lotte Weimar ein Interview gegeben.

Nachzuhören ist dieses in der Radio Lotte Mediathek unter folgendem Link:
Internationaler Tag der Behinderung – Radio LOTTE Weimar

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Am 3. Dezember – zufällig  auch dem Tag der Menschen mit Behinderung – hat Dr. Manfred Röhrs von Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine die goldene Ehrennadel für sein ehrenamtliches Engagement verliehen bekommen. Vor rund 40 Jahren engagierte er sich bereits zu DDR-Zeiten u.a. in Saalborn für die Töpferei, die sich heute in Tröbsdorf befindet.
Zur Wende war er Mitbegründer unseres Lebenshilfe-Werks und erster Vorsitzender in unserem Verein und engagiert sich bis heute im Aufsichtsrat.

Die Goldene Ehrennadel wird seit 2001 für eine herausragende Lebens­leistung auf den Gebieten der Wissenschaft, der Umwelt, der Wirtschaft, der Kultur, des Sozialwesens, des Sports und des öffentlichen Lebens an eine Person verliehen, die das Ansehen der Stadt Weimar gemehrt haben.

Wir sind stolz und glücklich Dr. Röhrs an unserer Seite zu wissen und beglückwünschen ihn zu seiner Ehrung.

Goldene Ehrennadel der Stadt Weimar für Dr. Manfred Röhrs

Berlin. Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember nimmt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., Stellung zum Koalitionsvertrag der künftigen Bundesregierung:

„Die Lebenshilfe sieht in dem Koalitionsvertrag eine große Chance für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung. An vielen Stellen werden Forderungen der Lebenshilfe aufgegriffen. Dass zum Beispiel Familien mit behinderten Kindern in der Pflege stärker entlastet werden sollen, begrüßen wir sehr. Gleichzeitig erneuern wir unsere Forderung, dass endlich die Diskriminierung von erwachsenen Menschen mit Behinderung in der Pflegeversicherung beendet wird. Als Versicherte dürfen sie nicht länger benachteiligt werden, wenn sie in gemeinschaftlichen Wohnformen leben. Aktuell erhalten sie dort nur eine Pauschale von 266 Euro und nicht die Pflegesachleistung, die ihnen laut Pflegegrad zustehen müsste. Der Paragraf 43a im Sozialgesetzbuch XI gehört daher endlich abgeschafft!

Die Lebenshilfe begrüßt überdies den durch die Ampel-Koalition angekündigten Beteiligungsprozess für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe und das Vorhaben, die Verfahrenslotsen für Familien von Kindern mit Behinderung bei den Jugendämtern schnell und unbefristet einzusetzen. Diese Versprechen sollten ebenso zügig in Angriff genommen werden wie die Ankündigung, die Barrierefreiheit in Deutschland auch im privaten Sektor voranzubringen.“

Ulla Schmidt: Koalitionsvertrag ist große Chance für mehr Teilhabe

Am heutigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus konnte das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda zerstörte und entwendete Gedenktafeln des Projektes „1000 Buchen“ ersetzen. Finanziert wurden die Tafeln vom Lokalen Aktionsplan Weimar, der Demokratieprojekte unterstützt. Seit 1999 erinnert das inklusive Gedenkprojekt „1000 Buchen“ an die Opfer der Todesmärsche aus Buchenwald.

2016 wurde in der Weimarer Andersenstraße ein Baum gepflanzt, im Gedenken an Lise London (1916 – 2012). Lise London war französisches Mitglied der Internationalen Brigaden und kommunistische Widerstandskämpferin und überlebte mehrere deutsche Konzentrationslager. 2019 wurde der Baum, wie zahlreiche andere, mutwillig beschädigt und die Gedenktafel entwendet.

Die Beschädigungen oder Zerstörungen von Gedenkbäumen und -tafeln in 2019 und 2020 hatten tiefe Betroffenheit, Solidarität und eine Welle der Hilfsbereitschaft weit über Weimars Stadtgrenzen hinaus ausgelöst, die bis heute anhält. Die jüngste Unterstützung kommt vom Lokalen Aktionsplan Weimar (LAP), der die Fördergelder für die Ersatzanschaffung von acht Gedenktafeln bereitgestellt hat. „Wir waren bestürzt, als wir vom Vandalismus an den Bäumen und Schildern erfahren haben. Mit unserer Unterstützung möchten wir auch ein Zeichen für Vielfalt und gegen Hass, Gewalt und Menschenfeindlichkeit setzen“, so Anika Thiele, Koordinatorin des LAP Weimar.

Dank der Förderung wurden heute fünf zerstörte Gedenktafeln in Erinnerung an ehemalige Häftlinge und Häftlingsgruppen in der Ettersburger Straße und in der Andersenstraße ersetzt. Die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Décôtes, zeigte sich bewegt: „Ich bin dem Lebenshilfe-Werk dankbar, dass es sich der Pflege des Gedenkens widmet und mutwillig zerstörte Bäume und Tafeln ersetzt. Ich freue mich, dass zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag die Tafel erneuert wurde, die der französischen Résistance-Kämpferin Lise London (1916-2012) gewidmet ist.“

Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werks, ist dankbar für die Solidarität und breite Unterstützung, die dem inklusiven Projekt seither entgegengebracht wird. „Unser Gedenkprojekt bewahrt die Erinnerung an die Opfer der Todesmärsche aus dem KZ Buchenwald, es steht aber auch für das Gedenken an alle Menschen, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Es freut mich, auch in Zeiten der Corona-Pandemie weitere Anwärter*innen für Baumpatenschaften und Unterstützung an unserer Seite zu wissen, die uns helfen den lebendigen Erinnerungsweg zu bewahren und weiter anwachsen zu lassen.“

Zur Erinnerung an die Todesmärsche aus Buchenwald sowie die Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten zur Beseitigung „unwerten Lebens“ rief das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda im Weimarer Kulturstadtjahr 1999 das inklusive Gedenkprojekt „1000 Buchen“ ins Leben. Entlang der ehemaligen Marschroute der Häftlinge entsteht Stück für Stück ein lebendiger Erinnerungsweg, versinnbildlicht durch Bäume, die Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam pflanzen und durch Baumpatenschaften unterstützt werden.

Der Lokale Aktionsplan wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit« und vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Thüringer Landesprogramms »denkbunt – für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit«.

Beiliegend 2 Bilder:
1. Bild: Von links nach rechts: Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda, und Anika Thiele, Koordinatorin Lokaler Aktionsplan Weimar, am ersetzten Gedenkschild und Baum von Lise London (1916 – 2012)
2. Bild: Ersetztes Gedenkschild für den 2016 gepflanzten Gedenkbaum in Erinnerung an Lise London (1916 – 2012). Das Schild ist bei einem Angriff auf die Gedenkbäume 2019 entwendet worden

Holocaust-Gedenktag – zerstörte Gedenktafeln im Projekt „1000 Buchen“ ersetzt

Berlin, 25. September 2020–Die Corona-Pandemie ist eine riesige Herausforderung für Pflegekräfte, die alte, kranke und beeinträchtigte Menschen versorgen. Ihre besondere Leistung wird zu Recht mit einer Corona-Prämie gewürdigt. Aber nicht weniger anstrengend waren die vergangenen Monate für Mitarbeitende in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie, die Menschen mit Behinderung während des Lockdowns rund um die Uhr betreut und gepflegt haben. Dabei hatten sie zusätzlich mit Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten ihrer Klienten zu tunund mussten wegen der Besuchsverbote Angehörige und Freunde emotional ersetzen. Außerdem gab es nicht immer ausreichende Schutzbekleidung, weshalb sie einem besonderen Risiko ausgesetzt waren.

Daher begrüßen die Fachverbände für Menschen mit Behinderung,dass sich einzelne Bundesländer wie zum Beispiel Bayern dazu entschieden haben, die Corona-Prämie auch an Mitarbeitende in der Behindertenhilfe auszuzahlen. Nachdem ebenfalls Pflegende in Krankenhäusern die Prämie erhalten, fordern die Fachverbände erneut: Es muss jetzt bundesweit zu Regelungen kommen, die Mitarbeitende in der Behindertenhilfe umfassend berücksichtigen.

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung repräsentieren ca. 90% der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung in Deutschland. Ethisches Fundament der Zusammenarbeit ist das gemeinsame Bekenntnis zur Menschenwürde sowie zum Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Weitere Informationen unter: www.diefachverbaende.de

 

Quelle: https://www.lebenshilfe.de/presse/pressemeldung/fachverbaende-fordern-bundesweite-corona-praemie-auch-fuer-mitarbeitende-der-behindertenhilfe/

Fachverbände fordern bundesweite Corona-Prämie auch für Mitarbeitende der Behindertenhilfe

Oliver Schramm, Geschäftsführer der PROCAVE GmbH, übergab heute dem Förderhaus des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda in Weimar/Tröbsdorf eine Spende über 500 €. Davon soll ein neues Kissen zur speziellen Lagerung von Menschen mit Behinderungen in Stress- bzw. Anfallssituationen angeschafft werden. Das Lagerungskissen sorgt für körperliche und geistige Beruhigung und eine gesteigerte taktile und Selbstwahrnehmung.

„Gerade jetzt in der Krisenzeit freuen wir uns sehr über diese Unterstützung. Es ist wichtig für die Menschen, zu sehen, dass andere an sie denken. Das neue Lagerungskissen ermöglicht uns außerdem den Einsatz spezieller Therapieformen, wovon insbesondere unsere Besucher*innen mit schwerstmehrfachen Behinderungen profitieren“, so Daniel Elste, Leiter der Tröbsdorfer Einrichtung.

Geschäftsführer Oliver Schramm ist es ein Herzensanliegen, gemeinnützige Organisationen zu unterstützen, damit diese auch in der Corona-Krise wichtige Investitionen zur optimalen Begleitung von Menschen mit hohen Unterstützungsbedarfen umsetzen können. Zuletzt hatte die Firma für Matratzen und Zubehör mit Sitz in Erfurt täglich bis zu 10.000 Masken produziert und so zur Eindämmung des Corona-Virus beigetragen.

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