Wie können wir auch in der Stadt der Natur mehr Raum zu geben? An einer Straßenkreuzung in Weimar erblüht in den kommenden Wochen eine künstlerische Wildblumen-Installation. Mit „Foodbank for Pollinators. Seeding for Future Generations“ hat Natalie Taylor für das diesjährige Kultursymposium Weimar am 16. und 17. Juni 2021 diese symbolische Rewilding-Aktion entwickelt. Gemeinsam mit dem Goethe-Institut London macht die schottische Künstlerin so auf den sich beschleunigenden Verlust von Biodiversität und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen aufmerksam.
Ausgangspunkt der Installation eines REWILD-Schriftzugs war für die Künstlerin und Aktivistin Natalie Taylor nicht nur die drohende Klimakatastrophe, sondern auch Berichte über das zunehmende Insektensterben. Neben dem künstlerischen Denkanstoß trägt diese „Tafel für Insekten“ so konkret zum Erhalt der Artenvielfalt bei und schafft ein neues Habitat für Insekten in der Stadt. Mit viel Engagement wurde das Beet auf der städtischen Grünfläche von Mitarbeiter*innen des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda e.V. angelegt. Die Installation ist bis Ende Oktober an der Kreuzung Friedenstraße / Am Kirschberg zu sehen.