wir lebens Bunt

WE(imar) UNITED – „Diskriminierung ade, Vielfalt Olé“

Die Geschehnisse in den USA, die zum Tod des afroamerikanischen US-Bürgers George Floyd führten, haben auch in Deutschland eine Diskussion über Rassismus und Diskriminierung ausgelöst. Auch in unserem Land machen Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder kulturellen Herkunft die Erfahrung von Ausgrenzung und Benachteiligung – etwa in Form von Alltagsrassismus, rechtsradikalen Übergriffen oder „Racial Profiling“. Ältere Menschen erleben Diskriminierung zum Beispiel dann, wenn sie aufgrund ihres Alters keinen Job mehr finden, aber auch Kinder und Jugendliche sind betroffen, homosexuelle und trans*geschlechtliche Menschen sowie Menschen mit Behinderung. Diskriminierung hat viele Gesichter und ist kein Randphänomen.

Dies möchte der AWO Fachdienst für Migration und Integration Weimar & Weimarer Land zum Thema machen und ruft am Sonntag, dem 05. Juli, gemeinsam mit zahlreichen weiteren Organisationen, Initiativen und Bewegungen Weimars zu einer Demonstration für Vielfalt und gegen Diskriminierung auf.

Organisiert wird die Veranstaltung von WE UNITED – einem Zusammenschluss verschiedenster Organisationen, Initiativen und Bewegungen Weimars. Zu den Mitwirkenden zählen u.a.: Deutsches Nationaltheater Weimar, Ausländerbeauftragte der Stadt Weimar, Kinderbüro Stadt Weimar, Mitmach-Café, Tasifan, Ausländerbeirat der Stadt Weimar, Kulturbrücke Palästina e.V., Bürgerbündnis gegen rechts, Netzwerk Welcome Weimar, Café Spunk, Queerweg e.V. LSBTIQ*-Koordinierungsstelle, C.Keller & Galerie Markt 21 e.V., Other Music Academy e.V., Fridays for Future u.v.m.

Die Demonstration startet
am Sonntag, 05. Juli 2020, 13 Uhr
am Hauptbahnhof,
Schopenhauerstraße 2, 99423 Weimar.

Von dort zieht der Demonstrationszug, begleitet von Live-Acts/DJs, durch die Straßen Weimars in die Innenstadt bis zum Marktplatz. Auf dem Marktplatz findet ab ca. 14.30 Uhr die Abschlusskundgebung mit spannenden Redebeiträgen, Infoständen, Live-Bands und Künstler*innen statt.

Besuchen Sie gern auch den Facebook-Link zur Veranstaltung.

WE(imar) UNITED – „Diskriminierung ade, Vielfalt Olé“

Am 1. Juli geht es endlich los: Das Museumscafé der Gedenkstätte Buchenwald öffnet als „Café Paul“ seine Pforten und bietet saisonale Tagesgerichte, Kaffee, Kuchen und kleine Erfrischungen an. Auch für Radfahrende ist gesorgt. Sie erhalten u. a. energiereiche Snacks und kostenloses Trinkwasser.
Neu ist nicht nur der Name, sondern auch der Pächter: Bereits am 1. April übernahm das vom Lebenshilfe-Werk neu gegründete Inklusionsunternehmen „Dienstleistungswerk Weimar/Apolda gGmbH“ den Betrieb des Museumscafés und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen musste die Eröffnung jedoch verschoben werden. Nun arbeiten hier Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Die Gedenkstätte und das Lebenshilfe-Werk betonen, dass diese besondere Zusammenarbeit einer bewussten Entscheidung entspringt: In den Jahren des
Nationalsozialismus wurden nahezu 200.000 Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen als lebensunwert bezeichnet und getötet.
“Geschichte lässt sich nicht ungeschehen machen, aber Gegenwart und Zukunft können wir gestalten“, sagt die Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda, Rola Zimmer, anlässlich der Kooperationsunterzeichnung. „75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs arbeiten künftig Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam an dem Ort, der mit so viel Leid und Sterben verbunden ist. Es ist aber auch der Ort des Buchenwaldschwurs, in dem sich die Überlebenden verpflichteten für „eine Welt der Freiheit und des Friedens“ einzutreten“. Volkhard Knigge, bei Vertragsschluss Direktor
der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, hat die Zusammenarbeit mit auf den Weg gebracht: „Die Präsenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Inklusionsunternehmens im Café und vor allem in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte ist auch ein Stück lebendiger Bildungsarbeit im Kampf gegen diejenigen, die Menschen mit Behinderungen ihre Rechte absprechen und ihre Teilhabe am Leben absprechen wollen Die Zusammenarbeit mit dem Dienstleistungswerk Weimar/Apolda soll hier ein für alle sichtbares Zeichen setzen.“

Inklusives Café eröffnet in Gedenkstätte Buchenwald

Es ist eine der neuen Herzlichkeiten in dieser besonderen Zeit: Lange Reihen kleiner Steine, von Kindern bunt bemalt, zieren seit dem Corona-Stillstand so manche Orte in deutschen Städten und Gemeinden. Kinder lieben die kreative Beschäftigung und zaubern mit den kleinen Farbtupfern vielen Passanten ein Lächeln ins Gesicht. Die Schülerinnen und Schüler der Anna-Amalia-Grundschule in der Tiefurter Allee haben für ihre bunten Steine eine ganz besondere Bestimmung gewählt. Seit Jahren schon besteht eine enge Beziehung zu den Bewohnerinnen und Bewohnern der unmittelbar benachbarten Marie-Seebach-Stiftung. Die Kinder singen sonst regelmäßig im Forum Seebach mit den Senioren, man trifft sich zufällig und wechselt einige Worte, kurz: man kennt sich eben. Anfang 2020 gab es sogar den Auftakt zu einem gemeinsamen Theaterprojekt der Schule mit dem Pflegeheim. All diese direkten Kontakte sind momentan nicht möglich, vor allem um die älteren Menschen nicht den Gefahren einer Infektion auszusetzen. So fassten die Kinder mit ihrer Lehrerin Dorothee Krautwurst den Entschluss, die Verbindung zu den freundlichen alten Herrschaften durch eine Kette eben jener bunten Steine erneut sichtbar zu machen. Gesagt getan: binnen weniger Wochen entstand eine beachtliche Reihe, die vom Schulhof bis weit in den Garten der Marie-Seebach-Stiftung reicht. Die Senioren der Stiftung freuen sich täglich über diese Geste und begrüßen jeden Stein, der im Laufe der Zeit hinzu kommt. Inzwischen sind sogar einige von Senioren bemalte Steine dabei! In der Schule wie im Seniorenstift warten Nachbarn mit einem Altersunterschied bis zu 95 Jahren auf bessere Zeiten.

Bunte Steine verbinden Jung und Alt

Leider kann das traditionelle Sommerfest der Lebenshilfe Weimar im Juni nicht in gewohnter Weise stattfinden. Stattdessen bietet der Ortsverein an, am Samstag, dem 20. Juni, eine Runde mit dem Rollfiets zu drehen.
Von 10 – 14 Uhr besteht die Möglichkeit, vom Sportplatz Kromsdorf in Richtung Tiefurter Park und zurück zu fahren. Alternativ gern auch eine etwas längere Strecke bis Denstedt und zurück auf dem Wanderweg oder ab Hundeplatz Weimar nach Kromsdorf.
Die Räder werden natürlich ordnungsgemäß desinfiziert und einen Mundschutz, soweit möglich, sollte man parat haben.
Diejenigen, die fahren möchten, melden sich bitte bei Claudia Geiken, telefonisch unter 0177 – 39 14 007 oder per Mail unter c.geiken(at)freenet.de, damit alles organisiert werden kann.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer*innen!

Radtour statt Sommerfest

Bisher haben nur Eltern minderjähriger Kinder einen Ausgleich für ihren Verdienstausfall erhalten, wenn sie in der Corona-Krise ihre Söhne und Töchter zuhause betreuen müssen. Dass auch Eltern von erwachsenen Kindern mit Behinderung eine solche Entschädigung beanspruchen können, hatte die Bundesvereinigung Lebenshilfe in den vergangenen Wochen immer wieder mit Nachdruck gefordert. Am 28. Mai 2020 hat der Bundestag einer entsprechenden Änderung im Paragraf 56 des Infektionsschutzgesetzes zugestimmt.

Dazu erklärt die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D.: „Das ist eine ungeheure Entlastung für Eltern und ein großer Erfolg für die Lebenshilfe. Nachdem Werkstätten und andere Einrichtungen der Tagesbetreuung wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurden, betreuen und pflegen tausende Familien ihre erwachsenen Angehörigen mit Behinderung rund um die Uhr zuhause und gehen damit an ihre Belastungsgrenze. Nun haben sie immerhin einen Anspruch auf Entschädigung für ihren Verdienstausfall.“

Leistungen bei Verdienstausfall auch für Eltern von erwachsenen Kindern mit Behinderung

Im Rahmen des 8. Town & Country Stiftungspreises 2020 erhielt unsere Freie Ganztagsgrundschule 1000 Euro für außergewöhnliches Engagement in der Förderung benachteiligter Kinder. Wir freuen uns riesig und können mit dem Geld einige lang ersehnte Neuanschaffungen für die Kinder tätigen. Unser besonderer Dank gilt Frau Blümel und Frau Rieger für die Unterstützung bei der Antragstellung.

Anna-Amalia-Schule erhält Stiftungspreis

Jena 04/05/2020
Für die Menschen mit geistiger Behinderung ist die Corona-Pandemie eine große Herausforderung. Die Lebenshilfe Thüringen e.V. möchte anlässlich des Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung die Öffentlichkeit auf die Lebenssituation von Menschen mit geistiger Behinderung aufmerksam machen.

Ob in den besonderen Wohnformen, ob allein zu Hause oder mit den Eltern, Menschen mit geistiger Behinderung gehen sehr verantwortungsbewusst mit den Einschränkungen in der Corona-Krise um, benötigen aber auch Hilfe und Unterstützung insbesondere von professionellen Helfern sowie Eltern und Angehörigen. In den besonderen Wohnformen gibt es Freizeitangebote und z.B. kreative Lösungen zum Einkaufen durch einen selbst organisierten Kiosk für die Bewohner.

Sehr vielen Beschäftigen, die seit Wochen nicht mehr in ihre Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf Arbeit gehen können, fehlen insbesondere die Kontakte und Begegnungen mit den Freunden und Bekannten und die regelmäßige Beschäftigung. Auch den Selbstvertretern der Menschen mit Behinderung, z.B. in den Werkstatträten oder im Lebenshilfe-Rat Thüringen fehlen die gemeinsamen Treffen und Gespräche. Die Verständigung vermittels digitaler Medien ist nicht für alle möglich.

Besonders schwierig ist die derzeitige Situation für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung und komplexem Unterstützungsbedarf, sie werden durch nicht stattfindende Angebote in der Frühförderung, Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie in ihrer Entwicklung zurückgeworfen. Dies spüren vor allem deren Eltern und Familien, die diese Situation bewältigen müssen. Deshalb ist es wichtig, dass familienentlastende und -unterstützende Dienste, die eine große Anzahl dieser zu Hause lebenden Menschen mit schwerer Behinderung unterstützen, unbedingt erhalten bleiben müssen. Die Werkstätten für behinderte Menschen müssen schrittweise wieder öffnen und Beschäftigung für Menschen mit Behinderung ermöglichen. Dies gilt auch für die Förderschulen, um notwendige Angebote für Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischen Förderbedarf vorzuhalten.

In der aktuellen Krise zeigt sich sehr deutlich wie wichtig die Organisation tagesstrukturierender Angebote für Menschen mit geistiger Behinderung ist. Die Lebenshilfe Thüringen e.V. setzt sich aktuell im politischen Diskurs und gemeinsam mit den Partnerverbänden für gute einheitliche Lösungen im Interesse der Menschen mit Behinderung und ihrer Familien in Thüringen ein.

Die Lebenshilfe ist ein gemeinnütziger Verein, der 1958 von Eltern geistig behinderte Kinder und engagierten Fachleuten in Marburg gegründet wurde. Der Landesverband der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung in Thüringen, 1990 gegründet, ist ein Zusammenschluss von 40 rechtlich eigenständigen regionalen Mitgliedsorganisationen mit rund 3.000 Mitgliedern.

Kontakt:
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Landesverband Thüringen e.V.
Katja Heinrich
Rudolstädter Str. 39, 07745 Jena
Tel: 03641/ 334395
Fax: 03641/ 336507
Mail: info(at)lebenshilfe-thueringen.de
Internet: www.lebenshilfe-thueringen.de

Pressemitteilung 05.05.2020 – (PDF 200KB)

Mit Distanz gemeinsam durch Corona – Menschen mit Behinderung halten durch!

Das fordert Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB, anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai

Berlin. „Die Folgen der Corona-Pandemie treffen Familien mit behinderten Angehörigen ganz besonders hart. Viele Eltern haben in der jetzigen Situation keinerlei Unterstützung mehr und müssen die Betreuung zuhause irgendwie alleine schaffen. Wie ungemein belastend das ist, wird in der Öffentlichkeit aber kaum wahrgenommen. Auch in der Diskussion zur Öffnung der Schulen sind Kinder und Jugendliche mit Behinderung nicht im Blick.“ Darauf macht die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D., anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am  5. Mai aufmerksam.

Menschen mit Beeinträchtigung haben oft Vorerkrankungen und damit ein hohes Risiko, bei einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schwer zu erkranken. Daher sind die Eltern zusätzlich hin- und hergerissen, ob sie Hilfe von außen überhaupt annehmen sollen. „Der Staat muss diesen Familien jetzt mit allen Mitteln helfen“, fordert die Lebenshilfe-Vorsitzende. „Mit Notbetreuung dort, wo es Angehörige wünschen. Und mit Ausgleich von Verdienstausfall für Eltern, die ihre erwachsenen Kinder zuhause betreuen müssen, weil die Tagesbetreuung oder Werkstatt für Menschen mit Behinderung geschlossen ist.“

Entscheidend sei auch, dass so wichtige Unterstützungsangebote wie Familienentlastende Dienste finanziell abgesichert werden, um den Familien nach Corona weiter zur Verfügung zu stehen. Ulla Schmidt dankt erneut allen Mitarbeitenden der Behindertenhilfe dafür, dass sie mit großem Engagement den Menschen mit Beeinträchtigung beistehen, zum Beispiel in den vielen tausend Wohngemeinschaften deutschlandweit: „Sie leisten in Betreuung und Pflege großartige Arbeit und sind meine Heldinnen und Helden in dieser Krise! Deshalb müssen auch sie bei der Corona-Prämie berücksichtigt werden.“

(1815 Zeichen)

Der Staat muss Familien mit behinderten Angehörigen in der Corona-Krise mit allen Mitteln helfen!

Menschen kommunizieren mit den Augen, den Händen und auch mit dem Mund. Sie haben das Bedürfnis nach Kontakt, Austausch und Kommunikation. Wer aufgrund von angeborenen oder erworbenen Schädigungen in seiner Kommunikation beeinträchtigt ist, ist häufig auf Unterstützung angewiesen. Dies kann zum Beispiel unter Einbezug von Ritualen, Gebärden, Objekten, grafischen Symbolen oder technischen Hilfen erfolgen. Das Lebenshilfe-Werk hat deshalb in diesem Jahr ein Büro für Unterstützte Kommunikation (UK) eingerichtet. Dort stehen gleich zwei Fachfrauen für für alle Fragen rund um die individuelle und passgenaue Verständigung zur Verfügung – für Kinder und Jugendliche ebenso wie für Erwachsene.
Seit dem 1. April sind wir außerdem Mitglied der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation. Neben der Vernetzung und Kooperation mit anderen UK-Aktiven sind wir so immer über neueste Entwicklungen auf diesem Gebiet informiert, können in Arbeitsgruppen und Kommissionen an der Verbreitung der Idee der Unterstützten Kommunikation mitwirken und so dazu beitragen, Kommunikation mit allen und für alle zu ermöglichen.

Unterstützte Kommunikation im Lebenshilfe-Werk

„Dass mit dem aktuellen Gesetzentwurf aus dem Bundessozialministerium die Frühförderung endlich abgesichert ist, erleichtert uns und Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung sehr. Ein großer Erfolg für die Lebenshilfe! Wir haben die Unterstützung für die Frühförderstellen lange gefordert und danken Bundesminister Heil, dass er nun die Lücken geschlossen hat.“ So bewertet Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a. D., den Entwurf des „Gesetzes zur Sicherung der Funktionsfähigkeit der Arbeits – und Sozialgerichtsbarkeit während der COVID 19-Epidemie sowie zur Änderung weiterer Gesetze“. Es soll noch diese Woche vom Bundestag beschlossen werden. In ihrer Stellungnahme hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe erneut gefordert, dass auch Mitarbeitende in der Behindertenhilfe eine Corona-Prämie erhalten, wie sie gerade für Pflegekräfte in der Diskussion ist. „Mitarbeitende in der Behindertenhilfe leisten in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung großartige Arbeit, die mit der Arbeit in Altenheimen und Krankenhäusern vergleichbar ist. Die körpernahe Unterstützung von Menschen mit Behinderung wird dadurch besonders erschwert, dass sie aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht aktiv mitwirken können, gleichzeitig gehören sie zur Risikogruppe“, so Schmidt weiter. „Daher müssen auch diese Mitarbeitenden unbedingt die Anerkennung einer Corona-Prämie erhalten.“

Die Stellungnahme zum Gesetzentwurf finden Sie hier.