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Die Sonnenblumen – eine außergewöhnliche WG

Seit 2020 gibt es im Weimarer Wohnprojekt “Ro 70” eine ganz besondere WG: Die Sonneblumen.
Zehn junge Menschen mit verschieden schweren Behinderungen wagen gemeinsam das Abenteuer Zusammenleben und zeigen, wie wunderbar normal der Alltag in ihrer Wohngemeinschaft ist. Und dass sie ihr Leben trotz – oder gerade wegen – der besonderen Herausforderungen mit einer Freude und Zuversicht meistern, an der sich manch eine*r ein Beispiel nehmen kann. Sehen Sie selbst …

Die Sonnenblumen – eine außergewöhnliche WG

Die Außenminister Heiko Maas (Deutschland), Zbigniew Rau (Polen) und Jean-Yves Le Drian (Frankreich) pflanzten heute eine Süßkirsche im Gedenkprojekt 1000 Buchen des Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. Die Politiker trafen sich anlässlich des Jubiläums „30 Jahre Weimarer Dreieck.

Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V., bezeichnet den Besuch der drei Politiker als wichtiges Signal: „Im lebendigen Projekt 1000 Buchen wird das Gedenken nicht kleiner, es wächst und gedeiht. Das macht dieses Projekt in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa so einzigartig. Es fußt auf dem Buchenwaldschwur des „Nie wieder!“.

Der Besuch der drei Außenminister erinnert auch an ihre Vorgänger Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski, die vor 30 Jahren das Weimarer Dreieck gründeten. Es war eine Zeit des Aufbruchs, als Grenzen fielen und Europa sich öffnete.

Geprägt war die heutige Pflanzung von einer spürbaren Ergriffenheit der Anwesenden beim Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und der damit verbundenen Verantwortung für eine friedliche Zukunft Europas.

Das Projekt „1000 Buchen“ rief der Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. im Weimarer Kulturstadtjahr 1999 zur Erinnerung an die Todesmärsche aus Buchenwald sowie an die Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten zur Beseitigung „unwerten Lebens“ ins Leben. Entlang der ehemaligen Marschroute der Häftlinge von Buchenwald ins ehemalige KZ Flossenbürg entsteht Stück für Stück ein lebendiger Erinnerungsweg, versinnbildlicht durch Bäume, die Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam pflanzen.

Beiliegendes Foto: Die Außenminister beim Angießen des gepflanzten Baumes.

Von links nach rechts: Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda, Zbigniew Rau, polnischer Außenminister, Heiko Maas, Außenminister Deutschlands, Jean-Yves Le Drian, französischer Außenminister

 

Pressekontakt:

Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V.
Stabstelle für interne und externe Kommunikation
Belvederer Allee 19
99423 Weimar
Tel.: +49 (0) 3643 540 40
Mail: kommunikation(at)lhw-we-ap.de

Außenminister des Weimarer Dreiecks pflanzen einen Gedenkbaum im Projekt „1000 Buchen“

Im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2020“, wählte das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) der Bundeszentrale für politische Bildung aus 525 Bewerbungen insgesamt 131 Initiativen und Projekte für ihr vorbildliches und nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement aus.

Am Mittwoch, den 9. Juni 2021, um 16:00 Uhr, war es dann soweit. Das Bündnis würdigte zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Volkmar Vogel und Prof. Dr. Beate Küpper die Preisträgerprojekte in einer virtuellen Veranstaltung. Während die Preisträger*innen in einer Videokonferenz zugeschaltet waren, konnten die Zuschauer*innen die Veranstaltung via Livestream über Youtube und Facebook verfolgen.

Unser Projekt „1000 Buchen“ war unter den Preisträgern und erhielt neben einer tollen Urkunde als „ideenreiches und wirkungsvolles Beispiel zivilen Engagements“ auch ein Preisgeld in Höhe von 2.000€.

Projektleiterin Martina Heller und unsere Vorstandsvorsitzende Rola Zimmer waren dabei. „Wir sagen Danke an alle Engagierten und Freund*innen dieses Projekts: gemeinsam haben wir diese Auszeichnung erhalten.“

Das Lebenshilfe-Werk ist „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

Am 24. Juni 2021 hat der Deutsche Bundestag endlich den Weg dafür frei gemacht, dass die Assistenz im Krankenhaus für Menschen mit Behinderung finanziell abgesichert wird. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung hatten dies schon lange gefordert und mit aller Kraft darauf gedrängt, dass noch vor der Bundestagswahl eine Lösung gefunden wird.

„Wir sind sehr froh, dass der Gesetzgeber nun gehandelt hat“, erklärt im Namen der Fachverbände Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, MdB und Bundesministerin a.D., „Menschen mit Behinderung und ihren Familien fällt damit ein riesiger Stein vom Herzen, denn der Krankenhausbesuch war für sie bisher von Ängsten und großer Unsicherheit geprägt.“

Die ungeregelte Finanzierung der Assistenz im Krankenhaus war seit vielen Jahren bekannt und hat sich zuletzt durch die Corona-Pandemie noch verschärft. Erst kürzlich hat der Bundestag mit der Verabschiedung des Teilhabestärkungsgesetzes die Bundesregierung aufgefordert, das Problem noch in dieser Legislaturperiode zu lösen. Daraufhin hat die Bundesregierung einen Regelungsentwurf vorgelegt, der heute vom Bundestag beschlossen wurde. Danach soll künftig die Krankenkasse zahlen, wenn Angehörige oder Personen aus dem engsten persönlichen Umfeld Patient*innen mit Behinderung begleiten. Bei Assistenz durch Mitarbeiter*innen von Einrichtungen oder Diensten der Behindertenhilfe sollen die Träger der Eingliederungshilfe zahlen.

Jetzt muss nur noch der Bundesrat zustimmen, damit die neuen Regelungen auch umgesetzt werden können. Ulla Schmidt appelliert daher an die Ministerpräsident*innen: „Lassen Sie die Menschen mit Beeinträchtigung nicht im Stich, geben Sie ihnen die Unterstützung, die sie im Krankenhaus unbedingt brauchen!“

Zum Hintergrund: Menschen mit Beeinträchtigung, die sich beispielsweise nicht mit Worten verständigen können oder auf Veränderungen mit Ängsten reagieren, benötigen eine vertraute Begleitperson, die ihnen Sicherheit geben und bei der Kommunikation mit dem Krankenhauspersonal unterstützen kann. Diese Begleitung ist somit unerlässlich für den Erfolg der Behandlung in der Klinik.
Bislang gab es dafür keine Kostenregelung. Nur für Menschen mit Behinderung, die ihre Begleitung im sogenannten Arbeitgebermodell organisieren, wird die Assistenz auch im Krankenhaus bezahlt. Die überwiegende Mehrheit lebt jedoch in Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder erhält Pflege und Assistenz in der eigenen Häuslichkeit über ambulante Dienste. In diesen Fällen ist das Arbeitgebermodell nicht anwendbar, Kosten für die Begleitung im Krankenhaus werden damit nicht erstattet.

Fachverbände für Menschen mit Behinderung kämpfen erfolgreich für Assistenz im Krankenhaus

Wie können wir auch in der Stadt der Natur mehr Raum zu geben? An einer Straßenkreuzung in Weimar erblüht in den kommenden Wochen eine künstlerische Wildblumen-Installation. Mit „Foodbank for Pollinators. Seeding for Future Generations“ hat Natalie Taylor für das diesjährige Kultursymposium Weimar am 16. und 17. Juni 2021 diese symbolische Rewilding-Aktion entwickelt. Gemeinsam mit dem Goethe-Institut London macht die schottische Künstlerin so auf den sich beschleunigenden Verlust von Biodiversität und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen aufmerksam.

Ausgangspunkt der Installation eines REWILD-Schriftzugs war für die Künstlerin und Aktivistin Natalie Taylor nicht nur die drohende Klimakatastrophe, sondern auch Berichte über das zunehmende Insektensterben. Neben dem künstlerischen Denkanstoß trägt diese „Tafel für Insekten“ so konkret zum Erhalt der Artenvielfalt bei und schafft ein neues Habitat für Insekten in der Stadt. Mit viel Engagement wurde das Beet auf der städtischen Grünfläche von Mitarbeiter*innen des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda e.V. angelegt. Die Installation ist bis Ende Oktober an der Kreuzung Friedenstraße / Am Kirschberg zu sehen.

Wildblumen-Installation im Rahmen des Kultursymposiums Weimar

Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Volkmar Vogel und Prof. Dr. Beate Küpper würdigt das Bündnis für Demokratie und Toleranz virtuell die sieben Preisträgerprojekte im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ganz vorn dabei: Das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda. Es erhält eine Auszeichnung für sein inklusives Gedenkprojekt „1000 Buchen“.

Wann?
Mittwoch, 9. Juni 2021, 16.00 bis 17.30 Uhr
Wo?
Livestream auf
Facebook: https://www.facebook.com/buendnisdemokratietoleranz/live/
Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=xY4ZXOK2MOA Wir laden

Im Weimarer Kulturstadtjahr 1999 rief der Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. das Projekt „1000 Buchen“ zur Erinnerung an die Todesmärsche aus Buchenwald sowie die Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten zur Beseitigung „unwerten Lebens“ ins Leben. Entlang der ehemaligen Marschroute der Häftlinge entsteht Stück für Stück ein lebendiger Erinnerungsweg, versinnbildlicht durch Bäume, die Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam pflanzen.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) hat in den Wettbewerbsjahrgängen 2019 und 2020 insgesamt 131 Initiativen und Projekte aus 525 Bewerbungen für ihr vorbildliches und nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und Toleranz als Preisträger ausgewählt.

Hintergrund: Am 23. Mai 2000 gründeten die Bundesministerien des Innern und der Justiz das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt. Seit dem Jahr 2011 ist die Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Der Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ wird jedes Jahr im Juni durch das BfDT ausgeschrieben. Den Gewinner winken Preisgelder in Höhe von 1.000 € bis 5.000 €, ein jährliches Workshopangebot sowie eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Auf insgesamt neun (digitalen) Preisverleihungen werden die Preisträgerprojekte in diesem Jahr ausgezeichnet. Damit unterstützt das BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie unter: www.buendnis-toleranz.de.

Einladung zur digitalen Preisverleihung: Lebenshilfe-Werk ist „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

Wer sich in einem Thüringer Impfzentrum impfen hat lassen, kann sich ab sofort seine persönliche Impfbescheinigung digital ausstellen lassen und diese nach belieben speichern und ausdrucken.
Eine tolle Sache, denn dann muss man künftig nicht seinen Impfpass als Nachweis mitführen.

Digitale Impfbescheinigung jetzt abrufbar!

Der Landessportbund Thüringen, der Thüringer Fußball-Verband, Special Olympics Thüringen, die LAG der Werkstätten für Menschen mit Behinderung und das Ehrenamtszentrum Weimarer Land wollen die diesjährige Inklusionswoche digital gestalten. Deshalb bieten sie vom 3. bis 7. Mai Workshops für die Zielgruppe Menschen mit Behinderung und ÜL*innen zu den Themen sexualisierte Gewalt, Fußball, digitale Barrierefreiheit, Ehrenamt und gesunde Ernährung an.

Das gesamte Programm finden Sie hier.

Digitale Sport-Inklusionswoche

Der vergangene Woche bekannt gewordene Arbeitsentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium zum Pflegereformgesetz stößt bei den Fachverbänden für Menschen mit Behinderung auf große Verärgerung. Vorgesehen ist darin, dass ein Teil der sogenannten Verhinderungspflege künftig einer längeren Verhinderung der Pflegeperson vorbehalten bleibt. Für die stundenweise Inanspruchnahme der Verhinderungspflege sollen dagegen ab dem 1. Juli 2022 nur noch maximal 40 Prozent des Gesamtjahresbetrags zur Verfügung stehen.

„Im Ergebnis werden durch diese Regelung die Mittel für die flexible Einsetzbarkeit der Verhinderungspflege um fast 50 Prozent gekürzt“, erläutert Helga Kiel, Vorsitzende des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm). „Derzeit stehen für die stundenweise Inanspruchnahme von Verhinderungspflege jährlich 2418 Euro zur Verfügung, künftig sollen es nur noch 1320 Euro im Jahr sein. Das ist ein Schlag ins Gesicht für Eltern behinderter Kinder.“

Die Fachverbände treten deshalb den Plänen von Gesundheitsminister Jens Spahn zur Einschränkung der derzeitigen Flexibilität von Verhinderungspflege entschieden entgegen. Gerade die Möglichkeit, Verhinderungspflege stundenweise in Anspruch zu nehmen, ist für Familien mit behinderten Kindern von besonderer Bedeutung, da hierdurch kurzfristige Auszeiten von der Pflege im nicht immer planbaren Pflege- und Familienalltag realisiert werden können. Für viele Familien ist die stundenweise Inanspruchnahme auch die einzige Möglichkeit, Verhinderungspflege geltend zu machen, da insbesondere für Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf nicht genügend geeignete Ersatzpflegeangebote für längere Zeiträume zur Verfügung stehen. Entlastung kann nur effektiv sein, wenn sie flexibel, ganz nach Bedarf genutzt werden kann. Auf Eltern behinderter Kinder, die durch die Corona-Pandemie ohnehin schon hochgradig belastet sind, sollte gerade jetzt besonders Rücksicht genommen werden.

Mehrfach hatten sich die Fachverbände deshalb auch bereits im Vorfeld des nun bekannt gewordenen Arbeitsentwurfs an Jens Spahn gewandt, um auf die besondere Situation von Familien mit behinderten Kindern und die Bedeutung der Verhinderungspflege für diesen Personenkreis aufmerksam zu machen. „Eine Antwort auf unsere Schreiben haben wir bis heute nicht erhalten“, macht Kiel deutlich. „Unsere Gesprächsangebote zu diesem Thema wurden geflissentlich ignoriert. Stattdessen werden wir nun mit dem Arbeitsentwurf zum Pflegereformgesetz vor vollendete Tatsachen gestellt.“

Auch an vielen anderen Stellen macht sich Protest gegen die Pläne von Jens Spahn breit. So hat eine Petition unter www.openpetition.de/!pflegereform mit dem Titel „Keine Einschränkung der Flexibilität von Verhinderungspflege durch die Pflegereform 2021!“ bereits über 20.000 Unterstützende gefunden, darunter viele Eltern behinderter Kinder. Zur Motivation für die Unterzeichnung der Petition schreibt dort ein Unterzeichner treffend: „Ich bin Vater eines schwerbehinderten Kindes. Die Planungen für das neue Gesetz sind offensichtlich auf der Grundlage von Überlegungen geschehen, die mit unserer Realität nichts zu tun haben.“

Zum Hintergrund:

Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI wird gewährt, wenn eine Pflegeperson wegen Krankheit, Urlaub oder aus sonstigen Gründen an der Pflege gehindert ist. Für die Verhinderungspflege steht derzeit ein jährlicher Betrag von 1612 Euro zur Verfügung, der um bis zu 806 Euro aus Mitteln der Kurzzeitpflege auf insgesamt 2418 Euro aufgestockt werden kann. Anders als die Kurzzeitpflege, die nur in bestimmten stationären Einrichtungen in Anspruch genommen werden darf, ist die Verhinderungspflege sehr flexibel einsetzbar. So kann sie beispielsweise durch nicht erwerbsmäßig pflegende Personen, wie Angehörige oder Nachbarn oder Familienunterstützende Dienste, erbracht werden. Sie kann mehrere Wochen am Stück, aber auch tage- oder stundenweise in Anspruch genommen werden. Aufgrund ihrer flexiblen Einsatzmöglichkeit ist die Verhinderungspflege die wichtigste Entlastungsleistung in der Pflegeversicherung für Familien mit behinderten Kindern.

Der Arbeitsentwurf zum Pflegereformgesetz von Jens Spahn vom 15.3.2021 sieht im neuen § 42a SGB XI einen Gemeinsamen Jahresbetrag in Höhe von 3300 Euro für Leistungen der Verhinderungspflege und Leistungen der Kurzzeitpflege vor. Von diesem Betrag dürfen künftig aber nur 40 Prozent, also 1320 Euro, für Leistungen der stundenweisen Verhinderungspflege eingesetzt werden.

Pflegereform 2021: Jens Spahn ignoriert die Belange von Menschen mit Behinderung und ihren Familien

Wir sind so stolz: Unsere Sophie (14 Jahre) aus dem Kinder- und Jugendwohnheim in der Tiefurter Allee wurde am 5. März von der Stadt Weimar und dem Stadtsportbund (SSB) als Sportlerin des Jahres 2020 ausgezeichnet. Anlass war ihre großartige Leistung bei den Nationalen Winterspielen der Special Olympics im Vorjahr in Berchtesgaden. Sie hat sich damit für die Special Olympics World Winter Games 2022 in Kasan qualifiziert.

Sophie ist mittlerweile Teil des Kaderprogramms der Paralympics-Eissportgruppe des Eissportzentrums Erfurt. Möglich machten das die Stiftung Lebenshilfe Weimar/Apolda sowie die Sparkassenstiftung Weimar/Weimarer Land, die Sophies finanziell unterstützen.

Herzlichen Glückwunsch, Sophie! Mach weiter so!