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Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert: Frühförderung und Werkstatt-Entgelte absichern!

Laut Medienmitteilung vom 15. April 2020 unterstützt die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D., die Initiative des Sozialministers von Baden-Württemberg: „Die Schließung der Werkstätten ist für Menschen mit Behinderung schon schwierig, ihnen fehlen die Tagesstruktur und die sozialen Kontakte. Wenn nun auch ihr Lohn in Gefahr ist, trifft sie das doppelt. Daher fordern wir als Lebenshilfe: Die Werkstatt-Entgelte für Menschen mit Behinderung müssen ebenso abgesichert werden wie die Gehälter auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit Kurzarbeit.“

An Bundesgesundheitsminister Spahn geht zudem die Botschaft: „Die Absicherung von Therapeuten muss die Frühförderung umfassen! Nur wenn auch Kinder mit Behinderung eine umfassende Förderung über pädagogische und therapeutische Angebote erhalten, können sie ihr Entwicklungspotential ausschöpfen – und das ist für alle wichtig. Daher muss die neue Initiative zur Absicherung von Therapeuten auch die interdisziplinäre Frühförderung umfassen“, so Ulla Schmidt weiter.