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Familienentlastender Dienst

Das Unterstützungsangebot des Familienentlastender Dienst richtet sich an Menschen, die Angehörige mit Behinderungen oder krankheits- bzw. altersbedingten Einschränkungen zu Hause pflegen. Unsere geschulten Mitarbeiter*innen unterstützen und entlasten Sie in Ihrem Alltag. So wissen Sie Ihre Angehörigen gut versorgt, während Sie selbst Ihren Terminen, Freizeitaktivitäten oder einer Berufstätigkeit nachgehen. Auch Menschen, die allein in ihrer Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft leben, können unsere Leistungen in Anspruch nehmen und sich bei ihrer Lebens- und Freizeitgestaltung unterstützen lassen.

Das sind die Leistungen des Familienentlastender Dienstes

  • Unterstützung von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senior*innen
  • Begleitung und Fahrdienst bei Freizeitaktivitäten, Therapie, Arzt- oder Behördenterminen
  • Unterstützung im Haushalt und bei Einkäufen

Finanzierung

Die Finanzierung der Leistungen ist über die Pflegeversicherung, Sozialhilfe, Berufsgenossenschaften möglich. Weiterhin besteht die Möglichkeit einen Leistungsvertrag abzuschließen, bei dem Sie als Kund*innen die Leistungen des Familienentlastender Dienstes privat bezahlen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie individuell und umfassend!

Du möchtest dich selbst als Ehrenamtlich*r im Familienentlastender Dienst einbringen?

  • Du erhältst eine umfassende Einarbeitung und eine umfassende Schulung
  • Du erhältst eine attraktive Aufwandsentschädigung
  • Du erhältst praktische Erfahrung, falls du diesen Berufsweg einschlagen möchtest
  • Du erlebst viele tolle Momente und lernst neue Menschen kennen

Du hast Lust dabei zu sein oder möchtest mehr wissen? Dann melde dich gerne bei uns oder bei der Koordinatorin für ehrenamtliches Engagement

Ihre Ansprechpartnerin
Frau Dagmar Wolf
Familienentlastender Dienst Weimar
Straßburger Platz 5
99427 Weimar
Tel.: 03643 / 742971

Familienentlastender Dienst

Woche der seelischen Gesundheit Weimar und Apolda vom 10.-20.September 2024

Zum Auftakt gab es eine bunte Eröffnungsveranstaltung am 10. September auf dem Theaterplatz in Weimar. Viele Vereine waren dort vertreten, haben informiert und vielfältige Mit-Mach-Programme angeboten. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich Interessierte beraten lassen und für die Ohren gab es auch was, von der Band „Tuba Libre“. Da darf das LHW natürlich nicht fehlen.

Die Woche der seelischen Gesundheit fand das erste Mal in Weimar und Apolda statt. Es gab viele kostenlose Beträge, Filme und Info-Veranstaltungen für Interessierte. Im ZAK Apolda zum Beispiel wurde im Clubkino am 12.09.2024 „Forrest Gump“ gezeigt und das ZAK Weimar hat einen Aktionstag in Weimar West gestaltet.

Am 17.09. war der Stadtteilpark hinter dem ZAK Büro in Weimar West lebendig. Zum Thema aktiv, gesund und tierisch gut konnten unsere Gäste so einiges erleben. Bei Frau Romaniec aus dem Malatelier des LHWs wurde sich künstlerisch betätigt. Auf einer großen Leinwand ist ein schönes Kunstwerk von den verschiedensten Menschen entstanden. Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. Frau Popp und Frau Neumann aus der Werkstatt Tröbsdorf boten mit Klient*innen selbstgemachte, gesunde Snacks zum Kosten an. Gesunde Snacks war auch das Thema von Gerlind Lindner von der Tilia Gesundheitsberatung, die über eine gesunde Ernährung beriet und Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Sport und Gesundheit gehören natürlich auch zusammen. Frau Hentrich von Special Olympics hat nicht nur beraten, sondern auch Spiel und Sport angeboten. Viele Menschen, die im Stadtteil leben und an dem Tag vorbeikamen, hatten dieses Angebot genutzt und viel Freude am Boccia spielen. Auch bei Celia Schroeckh und ihrem Mann von Camina natura schauten die Menschen vorbei und wurden über Ihr Angebot für natur- und tiergestützte Lern- und Therapiebegleitung für Kinder und Jugendliche in Weimar-Legefeld informiert und konnten ihren mitgebrachten Hund erleben.

Ein toller Tag mit vielen Gästen. Danke an alle Beteiligten!

ZAK Weimar & ZAK Weimarer Land: Woche der seelischen Gesundheit

Was für ein schöner Abend zum Benefix-Lauf 24!

Unsere Läufer*innen sind aufs höchste über sich hinausgewachsen. Fleißig sammelten sie Runde für Runde ein für den guten Zweck. Wir – das sind Theresa, Julia, Jessi, Rosi, Doreen, Steffi, Angela und Hans – liefen, klatschten, feuerten uns gegenseitig an. Sami, Ahmed und Ayhan unterstützten uns als unsere Besucher. Frau Hammer und Frau Hauswald begleiteten uns mit der Kamera und zählten die gelaufenen Runden.
Nach einer Stunde hatten wir 57 Runden eingelaufen!
Unser Sponsor ist die Sonnenapotheke Weimar Nord. Herzlichen Dank! Frau Peisker und ihr Team unterstützt unsere erlaufene Leistung mit 250,00 Euro, die wir gerne als Spende für den Benefixlauf/ Rotary Club Weimar einbringen.
Insgesamt ist nämlich an diesem Abend eine Spendensumme von 31.318,00 Euro für das Jugendblas- und Schauorchester Weimar zusammen gekommen!

Benefixlauf 2024: 57 Runden für einen guten Zweck!

Die Woche der seelischen Gesundheit findet in Weimar und Apolda vom 10.-20. September 2024 statt. Das Lebenshilfe-Werk Weimar/ Apolda fördert und unterstützt diese Reihe kostenfreier Veranstaltungen.

So zeigt unser ZAK Weimarer Land am 12. September um 15:30 den Film “Forrest Gump”.

Und unser ZAK Weimar bietet am 17. September von 10-12 und 16-18 Uhr Stadtteilspaziergänge an.

Hier der Flyer als PDF:

Woche der seelischen Gesundheit: 10.-20. September

Tolle Weihnachtsfeier der Selbstvertretungen des Geschäftsbereichs Assistenz und Teilhabe. Die Vertreter*innen gaben einen Rückblick auf das Jahr 2023 und stellten die Planung für das nächstes Jahr 2024 vor. Vielen Dank!
Ein großes Dankeschön auch an Tamara Zapf für die Assistenz und Koordination der Beiratsarbeit aller. Sie hat sogar selbst für alle gebacken: Weihnachtsbäume aus Blätterteig. Lecker!

Selbstvertretungen des Geschäftsbereichs Assistenz und Teilhabe: Weihnachten

“Unsere” beiden Stolperstein sind wieder sauber! Am 9. November haben wir erneut vor unserer Gemeinschaftlichen Wohnform in der Paul-Schneider-Straße den Opfern des NS-Regimes gedacht. Sonja Bromberg und Elise Frank wurden vor 81 Jahren von hier deportiert und ermordet.
“Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, zitierte einst der Künstler Gunter Demnig aus dem Talmud, eines der wichtigsten Schriftstücke im Judentum. Demnig entwickelte vor 30 Jahren das Konzept der Stolpersteine. Mittlerweile sind mehr als 100.000 verlegt.

Gem. Wohnform Paul-Schneider Straße: Stolpersteine am 9. November

Frau Kießling, Herr Thiele und Frau Franke waren am 3. und 4. Juli in Husum zu den Sozialraumtagen Nordfriesland “Neue Wege in der Eingliederungshilfe für Erwachsene”.

In Nordfriesland wird seit 10 Jahren Sozialraumorientierung praktiziert, verhandelt und gelebt.  Das Konzept der Sozialraumorientierung nach Prof. Dr. Hinte stellt den Willen des Menschen ins Zentrum aller Überlegungen und Handlungen.

In der praktischen Umsetzung der Eingliederungshilfe ist das ein stetiger Prozess, der von allen Beteiligten viel abverlangt, aber eben auch viel möglich macht.

Eine spannende Tagung, von der die Teilnehmenden nicht nur frische Nordseeluft in den Lungen, sondern jede Menge Impulse und Ideen nach Weimar zurückbringen.

Sozialraumtage Nordfriesland mit LHW-Teilnahme

Wir haben uns wieder an der Aktion „GOLD STATT BRAUN“ am 8. Mai in Weimar beteiligt, dem Tag der Befreiung vom Faschismus und Ende des Zweiten Weltkrieges. Mit den goldenen Fenstern setzen wir uns eindeutig für Vielfalt, Respekt und Toleranz ein.

Die Rettungsdecken erinnern dabei zugleich an das Leid der vielen Menschen, die weltweit vor Krieg, Unterdrückung, Leid und Not auf der Flucht sein müssen.

#goldstattbraun auf Instagram

8. Mai im Zeichen von #goldstattbraun

Am 4. Februar trafen sich die zukünftigen Bewohner*innen der inklusiven Wohngemeinschaft des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda im Wohnprojekt „Ro70“, um letzte Vorbereitungen für den Einzug in das ehemalige Weimarer Klinikum zu treffen. Zum 1. März 2020 soll das neue Zuhause der „Sonnenblumen“, wie sie sich selbst nennen, bezugsfertig sein. Die „Sonnenblumen“ sind schon fest in die Mietergemeinschaft intergiert und freuen sich, dass es nun endlich losgeht. Von Beginn an haben sie sich eingebracht, mitgeplant und sogar die Menschen, die sie vor Ort in ihrer selbstbestimmten Lebensführung unterstützen sollen, selbst ausgesucht. „Trotzdem fehlt es uns noch immer an Personal, das auch pflegerische Arbeiten übernehmen kann“, sagt Anja Fuchs, Leiterin des Zentrums Ambulante Komplexleistungen (ZAK) Weimar, die den Einzug begleitet. „Fünf WG-Mitglieder sitzen im Rolli und benötigen zusätzliche Unterstützung. Wer also als Fachkraft oder Helfer*in in unserer WG tätig werden will, kann sich gern auch jetzt noch bei uns bewerben.“

Mehr über das Projekt und die WG-Bewohner*innen erfahren Sie hier.

Ende April 2015 wurde die Mietergenossenschaft „Wohnprojekt Ro70“ ins Leben gerufen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte neben Mitgliedern des Ro70 Vereins und weiteren Interessenten das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda als sozialer Träger. Ziel war es, das ehemalige Klinikum in der Eduard-Rosenthal-Str. 70 gemeinsam zu erwerben, unter modernen und ökologischen Gesichtspunkten zu sanieren und damit einen attraktiven Lebens- und auch Arbeitsraum für ca. 200 Bewohnerinnen und Bewohner in einem integrativen Mehrgenerationenprojekt zu schaffen.

Inklusives Wohnprojekte “Sonnenblumen” sucht noch Unterstützung

Nicht nur auf der Bühne wurde im Mehrgenerationenhaus mit Musik, Puppenspielen und Geschenken durch das ZAK des Lebenshilfe-Werks ein besonderes Programm geboten. Zur traditionellen Weihnachtsfeier fanden sich Menschen aus dem ambulant betreuten Wohnen und dem Wohnheim in der Paul-Schneider-Straße ein sowie Familien mit Kindern, die durch den familienentlastenden Dienst des ZAK unterstützt werden. Die besondere Weihnachtsüberraschung: Der Direktor des Hotel Elephant Weimar, Andreas Johannes Kartschoke, brachte zusammen mit Küchenchef Johannes Wallner ein eigens gekochtes Weihnachtsmenü mit. „Als neues Mitglied der Stiftung Lebenshilfe Weimar/Apolda möchte ich die gute Zusammenarbeit des damaligen Hoteldirektors mit dem Lebenshilfe-Werk fortführen. In diesem Jahr haben wir uns überlegt, ein weihnachtliches Essen zu spenden“, so der Hoteldirektor. Aufgetischt wurden Gulasch mit Rotkraut und Semmelknödel sowie frisches Obst als Dessert. Ein klassisches Gericht der mitteldeutschen und europäischen Küche, das auch die zahlreichen internationalen Hotelgästen im Elephant begeistert. Für den Hotelchef, der mit einer Förderschullehrerin verheiratet ist, ist es eine Selbstverständlichkeit, soziale Projekte wie dieses zu unterstützen. Auch das nach der Renovierung im Oktober 2018 neu ausgerichtete Hotel sieht sich als Begegnungsort, nicht nur für internationale und berühmte Gäste, sondern auch für die Weimarer Bürger und Bürgerinnen selbst. „Mit Aktionen wie diesen wollen wir die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben zusammen mit dem Lebenshilfe-Werk fördern“, so Kartschoke.

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