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Ein Ahorn zum Gedenken an Euthanasie-Opfer

Im Rahmen unseres Erinnerungsprojekts „1000 Buchen“ pflanzte Familie Geiken in der Weimarer Asbachstraße am 1. Dezember einen Baum zum Gedenken an die zahlreichen Opfer der nationalsozialistischen Euthanasiemorde. Claudia Geiken, stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Ortsvereinigung Weimar und Mitglied im Aufsichtsrat des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda, engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Belange von Menschen mit geistigen Behinderungen. Sie hielt eine bewegende Rede an den Baum.

Mit einem Runderlass vom 18. August 1939 begann zur Zeit des Nationalsozialismus der systematische Massenmord an tausenden Kindern, wenig später unter der “Aktion T4” auch an Erwachsenen. Insgesamt wurden unter dem NS-Regime hunderttausende Menschen mit Krankheiten und Behinderungen ermordet.

Familie Geiken