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Inklusives Wohnprojekte „Sonnenblumen“ sucht noch Unterstützung

Am 4. Februar trafen sich die zukünftigen Bewohner*innen der inklusiven Wohngemeinschaft des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda im Wohnprojekt „Ro70“, um letzte Vorbereitungen für den Einzug in das ehemalige Weimarer Klinikum zu treffen. Zum 1. März 2020 soll das neue Zuhause der „Sonnenblumen“, wie sie sich selbst nennen, bezugsfertig sein. Die „Sonnenblumen“ sind schon fest in die Mietergemeinschaft intergiert und freuen sich, dass es nun endlich losgeht. Von Beginn an haben sie sich eingebracht, mitgeplant und sogar die Menschen, die sie vor Ort in ihrer selbstbestimmten Lebensführung unterstützen sollen, selbst ausgesucht. „Trotzdem fehlt es uns noch immer an Personal, das auch pflegerische Arbeiten übernehmen kann“, sagt Anja Fuchs, Leiterin des Zentrums Ambulante Komplexleistungen (ZAK) Weimar, die den Einzug begleitet. „Fünf WG-Mitglieder sitzen im Rolli und benötigen zusätzliche Unterstützung. Wer also als Fachkraft oder Helfer*in in unserer WG tätig werden will, kann sich gern auch jetzt noch bei uns bewerben.“

Mehr über das Projekt und die WG-Bewohner*innen erfahren Sie hier.

Ende April 2015 wurde die Mietergenossenschaft „Wohnprojekt Ro70“ ins Leben gerufen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte neben Mitgliedern des Ro70 Vereins und weiteren Interessenten das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda als sozialer Träger. Ziel war es, das ehemalige Klinikum in der Eduard-Rosenthal-Str. 70 gemeinsam zu erwerben, unter modernen und ökologischen Gesichtspunkten zu sanieren und damit einen attraktiven Lebens- und auch Arbeitsraum für ca. 200 Bewohnerinnen und Bewohner in einem integrativen Mehrgenerationenprojekt zu schaffen.