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Kinder der Anna-Amalia-Schule halten den Webicht sauber

Im Rahmen des Ferienprogramms gingen die Kinder der Freien Ganztagsgrundschule „Anna Amalia“ mit Schubkarre, Müllsäcken und Handschuhen in den Wald, um diesen von Müll zu befreien. Denn die Kinder wissen: Müll gehört nicht in den Wald. Schließlich können sich Tiere daran verletzen oder erkranken, wenn sie ihn fressen. Außerdem können Scherben bei diesen hohen Temperaturen zu Waldbränden führen.
„Wir wollten etwas Gutes für die Natur tun und den Kindern das enorme Müllaufkommen deutlich machen. Wir haben bereits im vergangenen Schuljahr Müll im Webicht gesammelt. Damals fanden wir Unmengen.“ „Es sollte deutlich werden, dass schon nach kurzer Zeit wieder viel davon zu finden sein wird. Und so war es auch“, erklärten die Pädagoginnen Frau Ortmann und Frau Rösler. Es brauchte keine ganze Stunde, um die Schubkarre zu füllen. Im Webicht gingen die Kinder das Areal rund um den Spielplatz ab. Sie mussten feststellen, dass sich vor allem an den Wegen, um Bänke herum, rings um ein aus Stöcken errichtetes Tipi sowie am Spielplatz selbst der Müll häuft. Am meisten ärgerte die Kinder eine Spur aus foliertem Bonbonpapier. Das erste Papier fanden sie am Hauptweg, das letzte am Spielplatz. „Da hat jemand in Massen genascht. Der oder die hat dabei weder an die eigene Gesundheit noch an die der Natur gedacht!“, regten sich die Kinder auf. „Warum werfen die Leute ihren Müll nicht in die Mülleimer?“ Diese Frage stand sofort im Raum. Doch beim Anblick der Mülleimer erklärte sich dies. Sämtliche Mülleimer in Spielplatznähe quollen über. „Es gibt einfach zu viel Müll auf dieser Welt!“ Die Kinder wünschen sich, dass alle Besuchenden des Waldes ihren Müll einstecken und wieder mit nach Hause nehmen. Das taten sie dann auch: Der gesammelte Müll wurde in der Schule getrennt und richtig entsorgt.