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Kindergarten Hufeland: Gedenken zum 80. Jahrestag der alliierten Luftangriffe auf Weimar

Das LHW gedenkt am 10. Februar der Toten des 9. Februar 1945 am Kindergarten Hufeland. Auch in diesem Jahr veranstalteten wir wieder eine öffentliche Gedenkveranstaltung. Neben unserer Vorstandsvorsitzenden Rola Zimmer sprachen Bürgermeister Ralf Kirsten für die Stadt Weimar sowie Dr. Claudia Kolb für die SPD Weimar. Abgerundet wurde das Gedenken im Beisein von Zeitzeugen mit einem eindringlichen Poetry-Slam-Beitrag von Alessandra Karlen. Im Anschluss lud Heike Wiechmann als Leiterin des Kindergartens Hufeland zum Gespräch bei einem Imbiss.
Ganz herzlichen Dank allen Beitragenden und Anwesenden!
(Hinweis: Der mdr wird im Thüringen-Journal berichten)
Hintergrund: Bei den alliierten Fliegerangriffen auf die Stadt Weimar vor 80 Jahren waren etwa 1100 Menschen ums Leben gekommen. Ziel waren die Gustloff-Rüstungswerke, doch auch Teile der Innenstadt wurden getroffen. Unter den Toten waren rund 600 KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, die in dem Rüstungswerk Zwangsarbeit verrichteten. Eine Bombe schlug auch in den Kindergarten der damaligen Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ein. Dabei starben mindestens 31 Kinder an der Stelle, an der heute der Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda steht. In Weimar starben insgesamt etwa 85 Kinder. Eine Gedenk-tafel am Kindergarten erinnert an die Kinder und Erwachsenen, die ums Leben kamen.

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