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Lesung „Die Gewieften“ – Auftakt zur Reihe „Apoldaer Judengeschichten“

Das ZAK Weimarer Land lädt am 26. Juni um 18 Uhr herzlich zur Lesung „Die Gewieften. Elfriede und ihr Sohn tricksen die Nazis aus“ mit Peter Franz in die Auenstraße 3 in Apolda ein. Der Unkostenbeitrag beträgt 1 Euro. Die Lesung ist der Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Apoldaer Judengeschichten“.

Elfriede Otto, jüdische Mutter von Joachim-Peter, ereilt im November 1944 die bereits erwartete Aufforderung, sich zur Deportation zu melden. Weil sie „gewieft“ ist, hat sie sich auf diesen Tag vorbereitet. Durch eine vorbereitete Lücke im Zaun und Vortäuschung eines Suizids gewinnen Elfriede und Joachim-Peter Vorsprung vor der Gestapo und erreichen ihren Zufluchtsort in Bayern. Dort tauchen sie unter falschen Namen bis zum Kriegsende unter und kommen im April 1945 mit gestohlenen Fahrrädern zurück nach Apolda. Peter Franz‘ Erzählungen lassen das damals Geschehene lebendig werden und ermöglichen es, geschichtliche Ereignisse besser zu verstehen.

Peter Franz: Die Gewieften. Elfriede und ihr Sohn tricksen die Nazis aus. Die Nr. 1 aus der Reihe Apoldaer Judengeschichten, Apolda 2015, ISBN 3-935-275-37-4