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LIGA-Projekt “Wie macht man Teilhabe?” erfolgreich abgeschlossen

Das LIGA-Projekt „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“ begleitete drei Träger der Eingliederungshilfe über einen Zeitraum von drei Jahren im Umstrukturierungsprozess von teilstationären und stationären Angeboten zu personenzentrierten ambulanten Angeboten. Einer dieser Träger war das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda.
Ziel war es, Methoden und Wege zu erproben und auf den Weg zu bringen, die zu mehr Wahlmöglichkeiten, mehr Teilhabe und der Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen führen.

Unser ZAK in Apolda war als größtes, weil umfänglichstes, Projekt dabei. Wir haben nicht nur das Wohnheim mit Außenwohngruppe und die Tagesstätte, sondern auch den Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens (ABW) mit Fachleistungsstunden in die Leistungsform „Personenzentrierte Komplexleistung“ und damit in eine individuell zugeschnittene ambulante Dienstleistungsform in allen Lebensbereichen umgewandelt. Flankierend wurden auch die Leistungen der Begegnungsstätte, der Familienhilfe und unseres Pflegedienstes vernetzt. Ein Komplettpaket also, individueller zugeschnitten geht es nicht!

Wie wir vorgegangen sind, um die Menschen mit auf diesen Weg zu nehmen, und welche Herausforderungen gemeistert wurden, aber auch, wie wichtig der Vorlauf in unserem Unternehmen war (wir begannen 2010 mit dem Projekt „Leinen los“), berichtet Heike Jordan in der Abschlusskonferenz.

Die Broschüre zum Projekt, auch in leichte Sprache übersetzt von unserem Büro „einfach leicht“, ist absofort erhältlich, auch digital in Alltags– und in Leichter Sprache.

Ein Beitrag vom MDR ist hier verfügbar.

An dieser Stelle danken wir allen Beteiligten: Frau Jordan und ihrem Team, den Selbstvertreter*innen, allen Klienten und Klientinnen und ehemaligen Bewohner*innen, die diesen Weg mitgegangen sind, und natürlich allen Menschen, die uns intern und extern begleitetet haben.

Viel Freude beim Anschauen!