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Projekt 1000 Buchen: „Erinnern heißt handeln“ – Inklusives Gedenkprojekt 1000 Buchen spricht im Thüringer Landtag

Doreen Hadlich berichtet von einem aufregenden Auftritt in Erfurt

Der 27. Januar 2026 war für die Projektgruppe 1.000 Buchen ein ganz besonderer Tag: Wir haben unsere Arbeit im Thüringer Landtag vorgestellt! Es war  der 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz sowie der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Wir, Dr. Kristin Tolk, Martina Heller und ich, sprachen im Plenarsaal über unser Herzensprojekt: das inklusive Gedenkprojekt 1000 Buchen. Es ging aber nicht nur um unsere Baumpflanzungen, sondern auch um die Verbrechen der Nazis in der Zeit von 1933 bis 1945. Nicht nur Jüdinnen und Juden, sondern auch Menschen mit Beeinträchtigungen galten als wertlos. Darüber haben wir gesprochen.  Dieser Moment war sehr emotional und bewegend, denn es waren auch hochrangige Politiker und Politikerinnen anwesend.

Thüringens Ministerpräsident, Mario Voigt sowie der Landtagspräsident, Dr. Thadäus König, hielten ebenfalls sehr bewegende Reden. Sie betonten, dass sich die grausame Geschichte nicht wiederholen darf und dass die Demokratie in unserer Verantwortung liegt.

Und nicht zuletzt sprach auch der Holocaust-Überlebende Naftali Fürst. Er ist mit seinen 93 Jahren noch sehr fit. Als einer der letzten Zeitzeugen ist er sehr engagiert. Das verdient großen Respekt.

Am Ende der Veranstaltung haben wir an den Ministerpräsidenten, den Landtagspräsidenten und an Naftali Fürst kleine Geschenke vom Projekt 1000 Buchen überreicht. Sie haben sich sehr gefreut. Und wir haben unglaublich viel Lob für unsere Rede bekommen. Wir haben auch jeweils ein von Naftali Fürst persönlich  signiertes Buch bekommen, was etwas ganz Besonderes ist.

Zum Schluss gab es bei einem kleinen Snack und Kaffee noch die Gelegenheit für Austausch und Gespräche. Unsere Projektgruppe hatte auch einen Stand mit Info-Material, wie zum Beispiel das Buch ANDENKLICH. Eine Projektgruppe im LHW hat es gemeinsam mit einer Historikerin, Thea Jacob, erstellt. Es erzählt sehr ausführlich und anschaulich über unser Herzensprojekt. Und unter anderem auch von Naftali Fürst.

Am Info-Stand kamen gleich Menschen auf uns zu, die Geld für 1000 Buchen spendeten oder sich für eine Baumpatenschaft interessierten. Genau das wollten wir ja auch erreichen.

Der Tag war für mich so bewegend, dass ich sogar hin und wieder Tränen in den Augen hatte. Und es war ein unvergessliches Erlebnis!

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