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Es war uns eine Fest: Zum Abschied von Gabriele Kießling

21 Jahre Engagement für Kinder und Familien –

Das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda verabschiedet sein Vorstandsmitglied Gabriele Kießling in den Ruhestand

Am Donnerstag, den 21. August 2025, versammelten sich zahlreiche Gäste im Garten unseres Kiga Hufeland, um die Vorständin und langjährige Geschäftsbereichsleitung Familie und Bildung des LHW Gabriele Kießling zu würdigen und in den Ruhestand zu verabschieden. An diesem Ort hatte ihre berufliche Karriere vor mehr als zwei Jahrzehnten begonnen.

Gabriele Kießling prägte die Entwicklung inklusiver Angebote für Kinder und Familien im Lebenshilfe-Werk maßgeblich. Nach ihrem Wechsel vom Landesjugendamt übernahm sie zunächst die Leitung des Kindergartens Hufeland sowie die Fachbereichsleitung Kinder.
Sie war aktiv an der Planung und dem Bau des neuen Kinderzentrums Hufeland in der Richard-Strauß-Straße beteiligt und setzte sich über all die Jahre mit großer Fachlichkeit und Leidenschaft für die Weiterentwicklung integrativer und inklusiver Bildungsangebote ein. Im Laufe ihrer Tätigkeit verantwortete sie unter anderem die Interdisziplinäre Frühförderung, Beratungsdienste, die Schulbegleitung, die inklusiven Freizeit- und Bildungsangebote sowie das Wohnen für Kinder und Jugendliche. Als Vorstandsmitglied gestaltete sie unseren Geschäftsbereich Familie und Bildung und trieb die sozialraumorientierte Ausrichtung des Lebenshilfe-Werks entscheidend voran.

Ihr besonderes Herzensprojekt war die Gründung der inklusiven Freien Ganztagsgrundschule Anna Amalia, die heute als Modellprojekt weit über die Region hinausstrahlt.

Auch künftig wird Gabriele Kießling uns im Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda verbunden bleiben – unter anderem im Ehrenamt beim Salamanca e.V.

„Gabriele Kießling hat mit Herzblut, Disziplin und großer Menschlichkeit gewirkt. Sie war eine treibende Kraft für Inklusion und ein Vorbild für viele“, würdigte Rola Zimmer, unsere Vorstandsvorsitzende, die scheidende Kollegin in ihrer Rede. Die fachliche Nachfolge übernimmt Frau Dr. Kristin Tolk, die bereits seit vielen Jahren als Referentin an der Seite von Frau Kießling tätig ist und den Bereich mit Kompetenz und Engagement weiterführen wird.

Rede von Rola Zimmer

Rede von Brit Zeitner

Mit einem symbolhaften Geschenk – einem Rosenstock, einem Hut, einer Rosenschere und Rosenhandschuhen – wurde Gabriele Kießling verabschiedet: als „Rosengärtnerin“, die mit Feingefühl und Klarheit gewirkt hat und als „Rose“ im Lebenshilfe-Werk, die weiterhin in Erinnerung bleibt.

Wir wiederholen hier für Gabriele Kießling die Worte Hermann Hesses, die sie selbst in ihrer Abschiedsrede zitiert hat:

      Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe

      bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

      um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

      in andre, neue Bindungen zu geben.

Liebe Gabriele Kießling, es war uns ein Fest!

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