wir lebens Bunt

Kindergarten Ernst Thälmann: Ein besonderer Weiterbildungstag im buntesten Kiga Apoldas!

Unser Weiterbildungstag am 13. März stand ganz im Zeichen von Teamarbeit, Fortschritt und einem weiteren Schritt in Richtung Neubau und Betriebserlaubnisverfahren, das noch in diesem Jahr für unseren Kiga Ernst Thälmann ansteht. Mit einem köstlichen Frühstück vom Auencafé starteten wir gestärkt in den Tag. Anschließend machten wir uns motiviert daran, Abstellräume, Kammern, die Küche und das Lager gründlich zu entrümpeln. Dabei wurde sortiert, aussortiert und bereits vieles für den anstehenden Umzug sorgfältig in Kisten verpackt.
Ganz nach dem Motto „Vorher – Nachher“ wurde schnell deutlich, wie viel sich über die Jahre angesammelt hat. Seit dem Bau unseres Kindergartens sind über Generationen hinweg zahlreiche Dinge zusammengekommen – und nicht immer fiel uns das Aussortieren leicht. Dank der guten Verpflegung konnten wir jedoch voller Energie arbeiten. Insgesamt wurden 75 Kunststoffboxen sowie viele weitere Kartons gefüllt, beschriftet und übersichtlich verstaut – eine lohnende Investition in die Zukunft. Am Nachmittag ließen wir den Tag bei Kaffee und (Geburtstags)Kuchen gemütlich ausklingen. Zufriedene Gesichter zeigten: Gemeinsam haben wir viel erreicht.
Ein großes Dankeschön geht an das #auencafé für die hervorragende Verpflegung. Wirklich sehr zu empfehlen! Ebenso danken wir den Hausmeistern für ihre tatkräftige Unterstützung beim Entsorgen und Abtransport des aussortierten Materials. Und nicht zuletzt ein herzliches Dankeschön an das gesamte Kiga-Team für den engagierten Einsatz!

Kindergarten Ernst Thälmann: Ein besonderer Weiterbildungstag im buntesten Kiga Apoldas!

Überraschung im Kindergarten Ernst Thälmann. Der EVA Osterhase hat den buntesten Kindergarten Apoldas wieder reichlich mit schön grünen Eiern beschenkt!
Wir sagen DANKE der Energieversorgung Apolda und wünschen ein schönes Osterfest!

Kindergarten Ernst Thälmann: Grüne Ostereier vom EVA Hasen!

Einladung zur öffentlichen Gedenkveranstaltung

an die Toten des 9. Februar 1945

Das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda lädt zur öffentlichen Gedenkveranstaltung an die Opfer der Bombenangriffe vom 9. Februar 1945 in Weimar ein:

Am Montag, den 9. Februar 2026,

von 10:00 bis 12:00 Uhr am Kindergarten Hufeland,

Richard-Strauß-Straße 4 in Weimar

In gewachsener Tradition erinnert das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda gemeinsam mit Vertreter*innen der Stadt, mit der SPD Weimar sowie mit Weimarer Bürgerinnen und Bürgern an der Gedenktafel am Kindergarten Hufeland an die Opfer der Bombardierungen.

Bei den alliierten Fliegerangriffen vor 80 Jahren auf die Stadt Weimar kamen etwa 1.100 Menschen ums Leben, darunter auch KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene. Eine Bombe traf den Kindergarten der damaligen Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt. Mindestens 31 Kinder starben an jener Stelle, an der sich heute der Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda befindet. Insgesamt verloren in Weimar etwa 85 Kinder ihr Leben. Eine Gedenktafel am Kindergarten erinnert an die Kinder und Erwachsenen, die an diesem Ort ums Leben kamen.

Geplant sind Wortbeiträge – u.a. von OB Kleine, eine Blumenniederlegung sowie eine musikalische Umrahmung.

Im Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs vom 9. Februar 1945

Einladung: Gedenkveranstaltung am 9. Februar

Kindergarten Ernst Thälmann: Winterzauber am 23. Januar

Eltern Kind Yoga mit den Schmetterlingen: Entspannt von Kopf bis Fuß in der Adventszeit! Nach dem Kitaalltag und der Arbeit treffen sich die Kinder und Eltern der Schmetterlingsgruppe zum Yoga. Frau Kistritz, die selbst Yoga praktiziert, hat sich dafür Zeit genommen, um gemeinsam dem stressigen Alltag in der Vorweihnachtszeit entspannt zu begeben. Keine Hektik in Apoldas buntesten Kindergarten!

Kindergarten Ernst Thälmann: Eltern-Kind-Yoga

Kindergarten Ernst Thälmann feiert mit einem Tag der offenen Tür!

Am Samstag, 06. September, empfingen wir bei besten sonnigen Wetter die zahlreichen kleinen und großen Gäste. Buntester Kindergarten Apoldas – das zeigte auch unser Angebot: von Toben auf der Hüpfburg des KSB, Probesitzen in einem Feuerwehrauto,
Ritt auf einem Pferd durch unseren wunderschönen Garten über Kinder–Tattoos und Bastelstand, Livemusik & DJ bis Eisverkauf und Saftbar war für jede*n etwas dabei.
Eltern und Interessierte machten sich bei einem Rundgang durch den Kindergarten ein Bild von den Räumlichkeiten und Angeboten machen. Ihre Fragen beantwortete unser multiprofessionelles Team den ganzen Vormittag über sehr gerne. Und auch „Ehemalige“ fanden den Weg zurück in „ihren“ Kindergarten und schwelgten in Erinnerungen. Ganz herzlichen Dank allen fleißigen und kreativen Menschen, die uns so wunderbar unterstützt haben!

Kindergarten Ernst Thälmann: Tag der offenen Tür!

21 Jahre Engagement für Kinder und Familien –

Das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda verabschiedet sein Vorstandsmitglied Gabriele Kießling in den Ruhestand

Am Donnerstag, den 21. August 2025, versammelten sich zahlreiche Gäste im Garten unseres Kiga Hufeland, um die Vorständin und langjährige Geschäftsbereichsleitung Familie und Bildung des LHW Gabriele Kießling zu würdigen und in den Ruhestand zu verabschieden. An diesem Ort hatte ihre berufliche Karriere vor mehr als zwei Jahrzehnten begonnen.

Gabriele Kießling prägte die Entwicklung inklusiver Angebote für Kinder und Familien im Lebenshilfe-Werk maßgeblich. Nach ihrem Wechsel vom Landesjugendamt übernahm sie zunächst die Leitung des Kindergartens Hufeland sowie die Fachbereichsleitung Kinder.
Sie war aktiv an der Planung und dem Bau des neuen Kinderzentrums Hufeland in der Richard-Strauß-Straße beteiligt und setzte sich über all die Jahre mit großer Fachlichkeit und Leidenschaft für die Weiterentwicklung integrativer und inklusiver Bildungsangebote ein. Im Laufe ihrer Tätigkeit verantwortete sie unter anderem die Interdisziplinäre Frühförderung, Beratungsdienste, die Schulbegleitung, die inklusiven Freizeit- und Bildungsangebote sowie das Wohnen für Kinder und Jugendliche. Als Vorstandsmitglied gestaltete sie unseren Geschäftsbereich Familie und Bildung und trieb die sozialraumorientierte Ausrichtung des Lebenshilfe-Werks entscheidend voran.

Ihr besonderes Herzensprojekt war die Gründung der inklusiven Freien Ganztagsgrundschule Anna Amalia, die heute als Modellprojekt weit über die Region hinausstrahlt.

Auch künftig wird Gabriele Kießling uns im Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda verbunden bleiben – unter anderem im Ehrenamt beim Salamanca e.V.

„Gabriele Kießling hat mit Herzblut, Disziplin und großer Menschlichkeit gewirkt. Sie war eine treibende Kraft für Inklusion und ein Vorbild für viele“, würdigte Rola Zimmer, unsere Vorstandsvorsitzende, die scheidende Kollegin in ihrer Rede. Die fachliche Nachfolge übernimmt Frau Dr. Kristin Tolk, die bereits seit vielen Jahren als Referentin an der Seite von Frau Kießling tätig ist und den Bereich mit Kompetenz und Engagement weiterführen wird.

Rede von Rola Zimmer

Rede von Brit Zeitner

Mit einem symbolhaften Geschenk – einem Rosenstock, einem Hut, einer Rosenschere und Rosenhandschuhen – wurde Gabriele Kießling verabschiedet: als „Rosengärtnerin“, die mit Feingefühl und Klarheit gewirkt hat und als „Rose“ im Lebenshilfe-Werk, die weiterhin in Erinnerung bleibt.

Wir wiederholen hier für Gabriele Kießling die Worte Hermann Hesses, die sie selbst in ihrer Abschiedsrede zitiert hat:

      Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe

      bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

      um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

      in andre, neue Bindungen zu geben.

Liebe Gabriele Kießling, es war uns ein Fest!

Es war uns eine Fest: Zum Abschied von Gabriele Kießling

Kindergarten Ernst Thälmann: Tag der offenen Tür am 6. September

Suchen Sie einen liebevollen, integrativen Kindergarten in Apolda mit frühzeitiger Förderung?

Dann sind Sie bei uns genau richtig! Jedes Kind ist bei uns herzlich willkommen!

Unser Kindergarten im Norden von Apolda bietet Kindern ab dem 3. Lebensmonat bis zum Schuleintritt einen geschützten Ort zum Spielen, Forschen und Entfalten.

Liebevolle Eingewöhnung – von Anfang an

  • Individuell abgestimmtes Eingewöhnungskonzept
  • Einfühlsam begleitet durch unser pädagogisches Fachteam
  • Eltern als aktive Partner in der Eingewöhnungsphase
  • Vertrauen aufbauen für einen sicheren Start in den Kita-Alltag

Bildung mit Herz und Verstand – Lebensbezogener Ansatz

Unsere Arbeit basiert auf dem lebensbezogenen Ansatz nach Prof. Dr. Norbert Huppertz. Das bedeutet:

  • Kinder lernen durch aktives Entdecken, Erleben und Erforschen
  • Gelebte Partizipation: Kinder dürfen mitentscheiden
  • Kindgerechte Pädagogik auf Augenhöhe
  • Stärkung der Kinderrechte im Alltag
  • Natur erleben auf unserem großzügigen Außengelände – jeden Tag an der frischen Luft

Inklusion leben – Förderung, die ankommt

  • 12 integrative Gruppen mit Platz für bis zu 173 Kinder: Kinder mit und ohne Behinderung spielen und lernen gemeinsam. Alle profitieren voneinander!
  • Zusammenarbeit mit unserer interdisziplinären Frühförderstelle (Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie u.v.m.)
  • Unterstützung durch unsere Fachberatung für besondere Förderbedarfe
  • Individuelle Entwicklungsbegleitung für jedes Kind – mit und ohne Behinderung. Die Erzieher*innen übernehmen als Teil des multiprofessionellen Team auch Förderung!

Sprachförderung von Anfang an

Ab 2012 sind wir anerkannte Sprach-Kita und waren Teil des Bundesprogramms „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Sprachliche Bildung unserer Kinder von Anfang an:

  • Aktives Zuhören, Erzählen, Singen und Vorlesen
  • Tägliche Unterstützung der individuellen Sprachentwicklung

Ein zweites Zuhause für ihr Kind

  • Geöffnet von Montag bis Freitag, 6:15 bis 16:30 Uhr
  • Inklusive Ganztagsverpflegung mit vielen frischen Produkten aus eigener Herstellung,  u.a. Produkte von unseren Naturhof Egendorf. 
  • Gebühren nach der Gebührensatzung der Stadt Apolda
  • Gesicherte Begleitung durch ein hochqualifiziertes multiprofessionelles Team

… und wie bekommt mein Kind eigentlich einen Platz?

Das läuft über die Stadtverwaltung Apolda mit diesem Antrag auf Aufnahme (PDF)

Hinweis: Für die weitere Option mal bei unseren Moorentaler Spatzen schauen….

 

Aktuelles

Wussten Sie, dass das Wort „Snoezelen“ (sprich: snuzelen) eine Wortschöpfung aus den beiden holländischen Worten „snuffelen“ (schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“ (dösen, schlummern) ist?

Nein! Ich bis dato auch nicht, bis wir uns mit dem Thema intensiver beschäftigt haben. Denn wir, der inklusive Kindergarten Ernst Thälmann, hatte bereits im vergangenen Jahr die Überlegung angestrebt einen Snoezelraum zu schaffen. Hintergrund der Überlegung war, dass wir all unseren Kindern, auch gerade Kindern, denen es schwer fällt zwischen Entspannung und Anspannung zu wechseln, ein mögliches neues Angebot zu schaffen. Das Thema Ruhe und Entspannung in einer stressigen, sehr herausfordernden Umgebung, in die Kinder mitunter gesellschaftlich und familiär hineingeboren werden, kann sehr deutlich gesundheitliche und persönliche Einschränkungen mit sich bringen. Auch das überflutet werden von äußeren Reizen, von Anforderungen und die symptomatischen Verhaltensweisen bei Kindern mit ADHS oder anderen Auffälligkeiten soll durch das Snoezeln einen positiven und ganzheitlichen Effekt auf die psychischen und physischen Bereiche des Körpers haben. Quasi eine aktive Einflussnahme auf die bewusste und unbewusste Wahrnehmung und Verarbeitung und Filterung von Reizen.

Wichtig, das Snoezeln sollte bedacht und überlegt stattfinden. In Kleingruppen oder als einzelne Sternstunde. Snoezelen ist ein Angebot für alle Menschen, die Entspannung und Ruhe, aber auch neue Anregungen suchen. Für unsere Kinder mit sinnenspezifischen Beeinträchtigungen, welche gerade über ihre Sinne sehr viel intensiver wahrnehmen und kommunizieren, jedoch auch für die Kollegen*innen, die in ihrer Pause Entspannung suchen. Der Snoezelenraum lädt dazu ein, sich fallen zu lassen, seinen Gedanken nachzugehen oder abzuschalten. Durch die Entspannung kann neue Kraft geschöpft werden, neue Ideen entwickelt und wieder das innere Gleichgewicht gefunden werden – das Kind kann ausgeruht und mit neuer Kraft in die Gruppe zurückkehren. Beim Snoezelen gilt das Prinzip der Freiwilligkeit: nichts muss gemacht werden, aber alles darf ausprobiert werden. Natürlich nur soweit, wie kein anderer im Raum gestört wird. Gesnoezelt wird in einem gezielt ausgestatteten, vorzugsweise in weiß gehaltenem Raum. Und das haben wir umgesetzt. Unser kleiner weißer Raum besticht durch eine Liegemöglichkeit mit großen Kissen und verschiedenen Lichtspielen. Alle Sinne werden hier über verschiedenes Material stimuliert: das Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken – entweder einzeln oder in Kombination – je nach Wunsch und Vorlieben. Wir wollen unterschiedliche Sitz- und Liegegelegenheiten bieten, um es sich bequem zu machen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Das gedämpfte Licht und verschiedene Lichtquellen laden zum Träumen ein, gezielte Musik unterstützt das Wohlfühlen, Sinnesmaterial lädt zum Erkunden ein, z.B. zum Tasten oder riechen. Der Snoezelenraum lädt dazu ein, sich fallen zu lassen, seinen Gedanken nachzugehen oder abzuschalten. Hier sind wir auf einen guten Weg den Raum noch weiter zu gestalten. Wir laden herzlich ein, den Raum auszuprobieren, sich treiben zu lassen oder auch therapeutisch zu nutzen.

Für das Möglichwerden und Entstehen dieses tollen Raumes bedanken wir uns bei den Eltern, die durch ihre finanzielle Unterstützung/Spende dafür gesorgt haben, dass wir die Gegenstände und das Interior anschaffen konnten, dass dieser schöne Raum, der vorher ein ungenutzter Raum war, entstehen konnte. Vielen lieben Dank!

Des Weiteren möchten wir eine großes Dankeschön Herrn Kampka aussprechen. Für seine Ideen bei der Gestaltung des Raumes, das Vorbereiten der Wände, das Streichen und das Anbringen der Lichtquellen usw.  und der Einrichtungen des Raumes. Vielen Dank!

Auf geht’s! Lasst uns Snoezelen in unserem Kindergarten Ernst Thälmann!

 

Ihre Ansprechpartnerin
Frau Anja Jacob (zuvor Marhold)
Kindergarten Ernst Thälmann
Ernst Thälmann Ring 65
99510 Apolda
Tel.: 03644 / 61 25 30

Mehr Eindrücke gefällig?

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👥 Nehmen Sie Kontakt auf und überzeugen Sie sich selbst!

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Bis zu 173 Kinder in zwölf integrativen Gruppen. Das sind vier inklusive Krippengruppen, mit festen Bezugs-Erzieherinnen und einer maximalen Gruppenstärke von 13 Kindern plus zwei PFKs sowie acht inklusive Kitagruppen, mit festen Bezugs-Erzieherinnen und einer maximalen Gruppenstärke von 16 Kindern plus zwei PFKs. [PFK = Pädagogische Fachkräfte]

Ab dem 3. Lebensmonat bis zum Schuleintritt.

Ja – das geschieht bei uns im Haus durch unser multiprofessionelles Team aus Heilerziehungspflegerinnen und Heilpädagoginnen. Zudem arbeiten wir eng mit unserer Frühförderstelle und Fachberatung zusammen.

Wir bieten eine abwechslungsreiche, gesunde Ganztagsverpflegung – mit frischen, teilweise selbst hergestellten Speisen. Dazu beziehen wir u.a. Produkte von unseren Naturhof Egendorf. 

Wir arbeiten nach dem lebensbezogenen Ansatz und verstehen Kinderrechte und Inklusion als Grundpfeiler unserer Arbeit. 

Läuft über die Stadtverwaltung Apolda mit dem Antrag auf Aufnahme (PDF)  

Hinweis: Für die 2. Wahl schaue doch mal bei unseren Moorentaler Spatzen…. 

Impressionen

Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Unser Kiga Ernst Thälmann – der bunteste Kindergarten in Apolda

Entspannung und Ruhe im Kindergartenà unser neuer Snoezelraum

Anja Marhold Kiga Ernst Thälmann, Einrichtungsleitung

Wussten Sie, dass das Wort „Snoezelen“ (sprich: snuzelen) eine Wortschöpfung aus den beiden holländischen Worten „snuffelen“ (schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“ (dösen, schlummern) ist?

Nein! Ich bis dato auch nicht, bis wir uns mit dem Thema intensiver beschäftigt haben. Denn wir, der inklusive Kindergarten Ernst Thälmann, hatte bereits im vergangenen Jahr die Überlegung angestrebt einen Snoezelraum zu schaffen. Hintergrund der Überlegung war, dass wir all unseren Kindern, auch gerade Kindern, denen es schwer fällt zwischen Entspannung und Anspannung zu wechseln, ein mögliches neues Angebot zu schaffen. Das Thema Ruhe und Entspannung in einer stressigen, sehr herausfordernden Umgebung, in die Kinder mitunter gesellschaftlich und familiär hineingeboren werden, kann sehr deutlich gesundheitliche und persönliche Einschränkungen mit sich bringen. Auch das überflutet werden von äußeren Reizen, von Anforderungen und die symptomatischen Verhaltensweisen bei Kindern mit ADHS oder anderen Auffälligkeiten soll durch das Snoezeln einen positiven und ganzheitlichen Effekt auf die psychischen und physischen Bereiche des Körpers haben. Quasi eine aktive Einflussnahme auf die bewusste und unbewusste Wahrnehmung und Verarbeitung und Filterung von Reizen.

Wichtig, das Snoezeln sollte bedacht und überlegt stattfinden. In Kleingruppen oder als einzelne Sternstunde. Snoezelen ist ein Angebot für alle Menschen, die Entspannung und Ruhe, aber auch neue Anregungen suchen. Für unsere Kinder mit sinnenspezifischen Beeinträchtigungen, welche gerade über ihre Sinne sehr viel intensiver wahrnehmen und kommunizieren, jedoch auch für die Kollegen*innen, die in ihrer Pause Entspannung suchen. Der Snoezelenraum lädt dazu ein, sich fallen zu lassen, seinen Gedanken nachzugehen oder abzuschalten. Durch die Entspannung kann neue Kraft geschöpft werden, neue Ideen entwickelt und wieder das innere Gleichgewicht gefunden werden – das Kind kann ausgeruht und mit neuer Kraft in die Gruppe zurückkehren. Beim Snoezelen gilt das Prinzip der Freiwilligkeit: nichts muss gemacht werden, aber alles darf ausprobiert werden. Natürlich nur soweit, wie kein anderer im Raum gestört wird. Gesnoezelt wird in einem gezielt ausgestatteten, vorzugsweise in weiß gehaltenem Raum. Und das haben wir umgesetzt. Unser kleiner weißer Raum besticht durch eine Liegemöglichkeit mit großen Kissen und verschiedenen Lichtspielen. Alle Sinne werden hier über verschiedenes Material stimuliert: das Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken – entweder einzeln oder in Kombination – je nach Wunsch und Vorlieben. Wir wollen unterschiedliche Sitz- und Liegegelegenheiten bieten, um es sich bequem zu machen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Das gedämpfte Licht und verschiedene Lichtquellen laden zum Träumen ein, gezielte Musik unterstützt das Wohlfühlen, Sinnesmaterial lädt zum Erkunden ein, z.B. zum Tasten oder riechen. Der Snoezelenraum lädt dazu ein, sich fallen zu lassen, seinen Gedanken nachzugehen oder abzuschalten. Hier sind wir auf einen guten Weg den Raum noch weiter zu gestalten. Wir laden herzlich ein, den Raum auszuprobieren, sich treiben zu lassen oder auch therapeutisch zu nutzen.

Für das Möglichwerden und Entstehen dieses tollen Raumes bedanken wir uns bei den Eltern, die durch ihre finanzielle Unterstützung/Spende dafür gesorgt haben, dass wir die Gegenstände und das Interior anschaffen konnten, dass dieser schöne Raum, der vorher ein ungenutzter Raum war, entstehen konnte. Vielen lieben Dank!

Des Weiteren möchten wir eine großes Dankeschön Herrn Kampka aussprechen. Für seine Ideen bei der Gestaltung des Raumes, das Vorbereiten der Wände, das Streichen und das Anbringen der Lichtquellen usw.  und der Einrichtungen des Raumes. Vielen Dank!

Auf geht’s! Lasst uns Snoezelen in unserem Kindergarten Ernst Thälmann!

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