Bäume retten – Erinnerung bewahren: Weiterbildung im Projekt 1000 Buchen
Im Projekt 1000 Buchen pflanzen wir ja seit 1999 entlang der Routen der Todesmärsche aus dem KZ Buchenwald Bäume – als lebendige Denkmale für die Opfer des Nationalsozialismus. Diese Bäume sind Symbole für Erinnerung, Demokratie und Menschenrechte.
Doch in den letzten Jahren wurden einige dieser Gedenkbäume mutwillig beschädigt. Das nehmen wir nicht hin! Daher veranstalteten wir am 15. und 16. September 2025 eine zweitägige Weiterbildung zur „Baumrettung“. Unter Anleitung des Baumexperten Michael Grolm lernen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam, wie verletzte Bäume gepflegt und erhalten werden können. Die Teilnehmenden bestätigen den Lernerfolg. „Ich habe schon viel umgesetzt von gestern auf heute, von Theorie zum Machen. Das ist alles sehr verständlich!“, so ein Teilnehmer.
„Wir spielen verschiedene Szenarien durch, damit alle wissen, was im Ernstfall zu tun ist“, berichtet Grolm. „Und es ist großartig zu sehen, wie motiviert die Teilnehmer*innen sind. Einige haben mir erzählt, dass sie nach den Übungen noch stundenlang darüber nachgedacht haben. Das zeigt, wie wichtig dieses Wissen für sie ist.“
Mit Unterstützung der Amadeu Antonio Stiftung, der Sparkassenstiftung Weimar – Weimarer Land, der Alternative 54 Erfurt e.V. und zahlreicher Spender*innen setzen wir ein klares Zeichen: Wir lassen diese Bäume nicht im Stich! Wir sind in Zukunft schnell und nachhaltig selbst handlungsfähig. Auch weiterhin setzen wir Pflege und Heilung gegen zerstörung.












