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Frühförderstelle bringt Weihnachtsfreude nach Hause

Eine Vorweihnachtszeit ohne gemeinsamen Adventsnachmittag mit den Kindern und ihren Familien? Für die Pädagoginnen und Therapeutinnen der Interdisziplinären Frühförderstelle Weimar unvorstellbar. Und doch muss durch Corona das gemütliche Beisammensein in diesem Jahr ausfallen. Deshalb verzauberten die Mitarbeiterinnen der Frühförderung die Räume in der Belvederer Allee 17 kurzerhand in Back- und Bastelstuben. Viele fleißige Hände siebten Mehl, kneteten Teig und es entstanden in Heimarbeit Sterne, Häuser, Lebkuchenmänner und Herzen aus leckerem Plätzchenteig. Nun werden in allen Räumen der Frühförderung Basteleien vorbereitet, Schablonen erstellt, Rezepte für die Weihnachtsbäckerei und Liedtexte für Weihnachtslieder aufgeschrieben. Im langen Flur werden all diese bunten Überraschungen dann liebevoll verpackt und anschließend zu den Kindern auf die Reise geschickt.
„Da wir in diesem Jahr unsere beliebten Adventsnachmittage mit den Kindern und Familien nicht in unserer Frühförderstelle durchführen können, kommen die entstandenen Vorweihnachtsüberraschungen nun zu jedem Kind nach Hause.“, berichtet die Leiterin der Frühförderstelle, Birgit Hochbach, „Damit danken wir allen Familien für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen in uns und wünschen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.“

Frühförderstelle Weimar

Frühförderstelle bringt Weihnachtsfreude nach Hause

Kinder lieben die Vorweihnachtszeit. Doch in Zeiten von Corona ist alles etwas anders als sonst. Auch in der Interdisziplinären Frühförderstelle Weimarer Land: Der traditionelle Adventsnachmittag kann leider nicht stattfinden. Um dennoch die Vorfreude auf Weihnachten zu wecken und den Kindern ein paar schöne vorweihnachtliche Momente zu schenken, haben die Mitarbeiterinnen der Frühförderstelle eine kleine Wichtelwerkstatt eingerichtet, die für die Kinder allerlei Heimlichkeiten, Süßes und Überraschendes bereithält. Im Rahmen der Einzelfrühförderung bzw. Einzeltherapie bei Komplexleistung werden Rentiere gebastelt, Plätzchen gebacken, Salzteigfiguren gestaltet und vieles mehr – hier ist für jede kreative Idee der Kinder Platz. Das Hygienekonzept wird dabei selbstverständlich eingehalten.

Die Frühförderinnen waren im steten Einsatz. Die Arbeit mit Kindern von unter einem Jahr bis zum Schuleintritt mit einem heilpädagogischen therapeutischen Förderbedarf funktioniert nicht wirklich per Telefon oder Videokonferenz. „Direkte Fördermöglichkeiten zu entwickeln, die den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts entsprechen, schien nicht ganz einfach. Aber wenn man lernt, umzudenken, kann vieles gelingen“, so Mareike Köhler, Leiterin der Frühförderstelle, „Wir bedanken uns ganz herzlich auch bei allen Eltern, die ihren Kindern den Besuch der Frühförderstelle
ermöglichen. In diesen Zeiten sind das Bringen und Abholen nicht immer leicht, neben dem stressigen Alltag. Wir wünschen allen eine schöne Vorweihnachtszeit.“

Weihnachtsstimmung im Team der Frühförderstelle

Heimliches aus der Wichtelwerkstatt

„Dass mit dem aktuellen Gesetzentwurf aus dem Bundessozialministerium die Frühförderung endlich abgesichert ist, erleichtert uns und Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung sehr. Ein großer Erfolg für die Lebenshilfe! Wir haben die Unterstützung für die Frühförderstellen lange gefordert und danken Bundesminister Heil, dass er nun die Lücken geschlossen hat.“ So bewertet Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a. D., den Entwurf des „Gesetzes zur Sicherung der Funktionsfähigkeit der Arbeits – und Sozialgerichtsbarkeit während der COVID 19-Epidemie sowie zur Änderung weiterer Gesetze“. Es soll noch diese Woche vom Bundestag beschlossen werden. In ihrer Stellungnahme hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe erneut gefordert, dass auch Mitarbeitende in der Behindertenhilfe eine Corona-Prämie erhalten, wie sie gerade für Pflegekräfte in der Diskussion ist. „Mitarbeitende in der Behindertenhilfe leisten in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung großartige Arbeit, die mit der Arbeit in Altenheimen und Krankenhäusern vergleichbar ist. Die körpernahe Unterstützung von Menschen mit Behinderung wird dadurch besonders erschwert, dass sie aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht aktiv mitwirken können, gleichzeitig gehören sie zur Risikogruppe“, so Schmidt weiter. „Daher müssen auch diese Mitarbeitenden unbedingt die Anerkennung einer Corona-Prämie erhalten.“

Die Stellungnahme zum Gesetzentwurf finden Sie hier.

Großer Erfolg für die Lebenshilfe: Frühförderung abgesichert!

Wir laden herzlich ein zum Aktionstag „Weimar für Alle – Mission Inklusion“ am 09.05.2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Weimar Atrium.
Unsere Interdisziplinäre Frühförderung wird dort mit einem Bewegungsparcours, Spiel- und Bastelangeboten und vielem mehr vertreten sein und freut sich über zahlreiche Besucher*innen.

Aktionstag „Weimar für Alle – Mission Inklusion“ am 9. Mai

Am 7. Mai laden wir Sie herzlich ein ins Möbelhaus Porta in Jena-Isserstedt.

Jedes Jahr am Geburtstag des Firmengründers ruft das Familienunternehmen Porta Möbel zur großen Spendenaktion für gemeinnützige Einrichtungen aus der Region auf. Das Einrichtungshaus in Jena spendet diesmal 10% des Tagesumsatzes an die Frühförderung unseres Lebenshilfe-Werks.

Das Team der Frühförderung gestaltet diesen Tag im Porta Möbelhaus mit Angeboten für die ganze Familie. Ob Backen, Kreativstand, Bewegungsecke, ein Riesenbild für Porta, Sprachspiele oder Kinderschminken, für alle ist etwas dabei.

Wir freuen uns auf Sie!