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Gedenkveranstaltung zum 9. Februar im Kindergarten Hufeland

Gedenken an die Toten des Bombenangriffs am 9. Februar 1945 in unserem Kindergarten Hufeland. Rola Zimmer begrüßte die Anwesenden. Dr. Thomas Hartung für die Weimarer SPD und Dr. Claudia Kolb (Vertretung OB) für die Stadt Weimar hielten kurze Reden zur heutigen Bedeutung des Gedenkens an diesem Ort, an dem Kinder starben als unschuldige Opfer eines Krieges, der durch menschenverachtende Ideologie von deutschem Boden auf Europa und die Welt ausging. Dieses Gedenken verdeutlicht, dass Hass und menschenverachtendes Reden und Handeln auf die Zerstörung von Menschenleben hinausläuft.
#niewiederistjetzt

Dr. Kristin Tolk, Referentin unserer Geschäftsbereichsleitung Familie und Bildung, im Interview dazu bei Radio Lotte

 

Zum historischen Hintergrund: Bei den alliierten Fliegerangriffen auf die Stadt Weimar waren etwa 1100 Menschen ums Leben gekommen. Ziel waren die Gustloff-Rüstungswerke, doch auch Teile der Innenstadt wurden getroffen. Unter den Toten waren rund 600 KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, die in dem Rüstungswerk Zwangsarbeit verrichteten. Eine Bombe schlug in den Kindergarten der damaligen Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ein. Dabei starben mindestens 31 Kinder an der Stelle, an der heute der Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda steht. In Weimar starben insgesamt etwa 85 Kinder. Eine Gedenktafel am Kindergarten erinnert an die Kinder und Erwachsenen, die ums Leben kamen.

Gedenkveranstaltung zum 9. Februar im Kindergarten Hufeland

Nie wieder ist JETZT! – Öffentliche Gedenkveranstaltung an die Toten des 9. Februar 1945

Auch in diesem Jahr laden das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda, Oberbürgermeister Peter Kleine und die Senioren-AG60plus der Weimarer SPD zum öffentlichen Gedenken an die Toten des 9. Februar 2024 ein.

Ort: Hufeland-Kindergarten in der Richard-Strauß-Straße 4

Zeit: Freitag, 9. Februar 2024, 9:00 Uhr

Bei den alliierten Fliegerangriffen auf die Stadt Weimar waren etwa 1100 Menschen ums Leben gekommen. Ziel waren die Gustloff-Rüstungswerke, doch auch Teile der Innenstadt wurden getroffen. Unter den Toten waren rund 600 KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, die in dem Rüstungswerk Zwangsarbeit verrichteten. Eine Bombe schlug in den Kindergarten der damaligen Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ein. Dabei starben mindestens 31 Kinder an der Stelle, an der heute der Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda steht. In Weimar starben insgesamt etwa 85 Kinder. Eine Gedenktafel am Kindergarten erinnert an die Kinder und Erwachsenen, die ums Leben kamen.

Für Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werks, ist es wichtig, dass das Gedenken aus der Mitte der Gesellschaft kommt und nicht den Geschichtsrevisionisten überlassen wird: „Der 9. Februar steht exemplarisch für einen verbrecherischen Krieg, der von deutschem Boden ausging. Er führte zu unschuldigen Opfern auf allen Seiten. Noch heute leben Menschen in Weimar, die sich an diesen grauenvollen Tag erinnern. Dieser eine Tag reicht, um sich immer wieder klar zu machen, dass Hass und Rassismus Menschenleben vernichten. Wenn wir heute in die Welt schauen, müssen wir feststellen, dass Krieg keine abstrakte Größe, sondern in vielen Regionen fürchterliche Realität ist. Wenn in diesen Tagen Hunderttausende gegen Rechtsextremismus und Faschismus auf die Straßen gehen, ist das ein sichtbares Bekenntnis für das NIE WIEDER!“

Rola Zimmer ergänzt, dass der Krieg und das Sterben auch nach dem 2.Februar 1945 andauerten. So erinnert das Gedenkprojekt 1000 Buchen des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda an die vielen Menschen, die auf den Todesmärschen aus dem ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald ums Leben kamen.

Einweihung der neuen Gedenktafel am Kindergarten Hufeland

Einladung: Öffentliche Gedenkveranstaltung an die Toten des 9. Februar 1945

Danke für die Tonieboxen! Unser integrativer Kindergarten Hufeland und Leiterin Heike Wiechmann freuten sich über ganz besondere Weihnachtsgeschenke: Zehn verschiedene Hörspielboxen für die altersgemischten Gruppen der Einrichtung. Seit 2017 ist die Einrichtung in Trägerschaft des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda eine anerkannte Sprachkita durch das Bundesprogramm „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Seit Juli 2023 wird sie im Landesprogramm von Thüringen gefördert. Der Kindergarten Hufeland unterstützt ganz besonders die sprachliche Entwicklung und Förderung der Kinder. „Da kommen die zehn Tonieboxen genau richtig, denn die kleinen Tonies laden, je nach Figur, zum Spielen oder zum Hören spannender Geschichten ein, sie vermitteln dadurch Kreativität und fördern Neugier“, so Heike Wiechmann. Geschenkt wurde die tolle Überraschung von der Weimarer Sanitär- und Heizungsfirma „Giegling-Haustechnik”. Firmeninhaber Rene Giegling hat mittlerweile das fünfte Kind im Kindergarten und konnte auch das Traditionsunternehmen Vaillant GmbH & Co. KG, führender Hersteller für Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik, mit Außendienstmitarbeiter Uwe Schäfer dafür begeistern, dem Kindergarten etwas Gutes zu tun. So erhielt der Kindergarten, neben den Tonieboxen, noch weitere Überraschungen.
https://giegling-haustechnik.de/

Kindergarten Hufeland: Eine großzügiges Geschenk!

Unser Lichtermarkt am 06.12.2023 war ein voller Erfolg! Die Unterstützung durch die Eltern und die liebevolle Vorbereitung durch die Erzieherinnen und Erzieher hat den Nachmittag zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Im winterlich geschmückten Garten unseres Kindergartens Hufeland konnten die zahlreichen Besucher*innen in der Winterhütte und an zwei Ständen gegen eine Spende weihnachtliche Dekoration, handgemachten Schmuck und Gefilztes mit nach Hause nehmen. Für die Kinder gab es weihnachtliche Geschichten, Spiele und Lieder. Am Feuer wurden Stockbrot und Würstchen gegrillt.  Auch die Kindergartenkinder haben an einem Stand selbst gebastelten Weihnachtsschmuck erfolgreich verkauft.

Die eingenommenen Spenden werden für das langfristige Ziel eingesetzt, ein neues Spielgerät im Außenbereich anzuschaffen.

Herzlichen Dank allen Beteiligten, Helfer*innen und unseren Lichtermarkt-Besucher*innen!

Lichtermarkt im Kindergarten Hufeland

Alle machen mit! Am Freitag waren die Special Olympics Young Athletes in unserem Kindergarten Hufeland zu Besuch – und die Sporthalle war mit Leben erfüllt. Spielen und lachen, kurzum Spaß haben an der gemeinsamen Bewegung! Alle zusammen und jede/r nach den eigentlichen Möglichkeiten.
Vielen dank für diese tolle Vorstellung des SO Sport- und Spielprogramms für Kinder mit ohne geistige Beeinträchtigung zwischen 2 und 7 Jahren.
Durch Young Athletes können alle Kinder und Familien Teil einer inklusiven Gesellschaft werden, gelebt in Spiel und Sport!

Special Olympics Young Athletes im Kindergarten Hufeland

Hereinspaziert im Herzen von Weimar: Ein bunter Vormittag im Zirkus „Hufikus“ sorgte als Sommerfest im Kindergarten Hufeland am Samstag, 26.08.2023, für bestes Vergnügen bei Kleinen und Große.

Die Mitmachstände für Artist*innen jeden Alters waren vielfältig: Tellerjonglage, Diabolos, Riesenseifenblasen, Balancekugeln, Slackline, Schwungtuch, Kinderschminken und Glitzertatoos, bunte Fotowand, Hüfburg und vieles mehr…

Tolle Sponsoren sorgen für das leibliche Wohl: Die Firma Ospelt aus Apolda spendierte uns Pizzen und den passenden Ofen. Hexeneis aus Heichelheim unterstützte uns sogar schon zum zweiten Mal mit leckeren Eissternen. Mmmmh… Ganz herzlichen Dank!

Wir haben uns sehr über den regen Besuch an diesem Zirkusvormittag gefreut. Ein riesengroßes Dankeschön allen Beteiligten und Helfenden!

Das ist unser Kindergarten Hufeland

Sommerfest im Kindergarten Hufeland

Die Eltern unseres Kindergartens Hufeland in Weimar haben uns am 12. Mai 2023 tatkräftig bei der Instandhaltung unseres Außengeländes unterstützt. Von 15 bis 17 Uhr wurde fleißig gearbeitet: Ganz herzlichen Dank für den tollen Einsatz!

Großer Elterneinsatz im Kindergarten Hufeland

Zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung an die Toten des 9. Februar 1945 laden das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda, die Senioren-AG60plus der Weimarer SPD und Oberbürgermeister Peter Kleine ein. Nach drei Jahren unter Pandemiebedingungen mit sehr eingeschränktem Personenkreis wollen sie um 15 Uhr am Hufeland-Kindergarten in der Richard-Strauß-Straße 4 daran erinnern, dass bei den alliierten Fliegerangriffen auf die Stadt Weimar etwa 1100 Menschen ums Leben gekommen sind. Ziel des Bombardements waren die Gustloff-Rüstungswerke, doch auch Teile der Innenstadt wurden getroffen. Unter den Toten waren rund 600 KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene, die in dem Rüstungswerk Zwangsarbeit verrichteten. Eine Bombe schlug in den Kindergarten der damaligen Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt ein und 31 Kinder starben – genau an der Stelle, an der heute der Kindergarten Hufeland des Lebenshilfe-Werks Weimar/Apolda steht. In Weimar starben insgesamt etwa 85 Kinder.

Eine Gedenktafel am Kindergarten erinnert an die Kinder und Erwachsenen, die ums Leben kamen. Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda, erläutert: „Wir gedenken am 9. Februar der Opfer der alliierten Bombardements auf Weimar. Wir erinnern an sie im Wissen darum, dass dieser grauenhafte Krieg von deutschem Boden ausging. Und auch nach diesem Bombenangriff auf Weimar wurde das Morden im Konzentrationslager Buchenwald fortgesetzt. Selbst drüber hinaus: An die abschließenden Todesmärsche der Gefangenen erinnern wir mit unserem lebendigen Gedenkprojekt 1000 Buchen.“

Erinnerung an die Opfer vom 9. Februar 1945 am Kindergarten Hufeland

Thüringer Sonderverordnung bis 7. März 2021

Achtung: Neue Regelungen für Besuche in Einrichtungen

Ab dem 5.1.2021 darf jede*r Bewohner*in nur noch von einer Person pro Tag besucht werden. Wenn die Inzidenz vor Ort höher als 200 ist, muss das eine feste Person sein, die nicht wechseln darf.

Jede*r Besucher*in hat nur mit einem negativen Corona-Schnelltestergebnis Zutritt. Die Schnelltests müssen unmittelbar vor Zutritt an Ort und Stelle erfolgen.
Außerdem muss während des Besuches eine FFP2-Maske getragen werden. Die Maske kann selbst mitgebracht werden oder ist in der Einrichtung erhältlich.

Regelungen zur genauen Verfahrensweise in Ihrer Einrichtung werden vor Ort durch Aushang bekannt gegeben bzw. können telefonisch erfragt werden.

Verordnungen für Thüringen und Weimar

Die aktuelle Sonderverordnung des Freistaats Thüringen finden Sie hier.

Die aktuelle Weimarer Verordnung in steht hier.

Wichtig: Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sowie Therapeutische Einrichtungen und Angebote (z. B. Frühförderungen) bleiben geöffnet.

Leicht erklärt

Die wichtigsten Regeln im Umgang mit Corona fasst die Lebenshilfe Bundesvereinigung in ihrem Schreiben an Menschen mit Behinderungen zusammen.

Die aktuelle Weimarer Verordnung in Leichter Sprache steht hier.

Weitere Informationen in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache finden Sie hier.

Sie können sich auch für den Newsletter der Bundesvereinigung Lebenshilfe anmelden. Hier bekommen Sie zum Beipsiel Infos zu Quarantäne bei Menschen mit Behinderung, die COVID19-Impfverordnung und die Reform des Betreuungsrechts.

Informationen für Angehörige

Infobrief für Eltern und Angehörige Nr. 28

Corona-Warn-App

Die Bundesregierung und das RobertKoch-Institut haben eine App entwickelt, um die Ausbreitung von Corona zu verhindern. Sie soll die Anwender*innen informieren, wenn sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten. So lassen sich Infektionswege leichter nachvollziehen. Die App ist allerdings nur dann wirksam, wenn sie von möglichst vielen Personen genutzt wird.

Wie die App funktioniert, wird hier leicht erklärt.