wir lebens Bunt

Werbematerial für KONFETTI PALETTI erhältlich!

Ab sofort ist gedrucktes Werbematerial für den Protesttag verfügbar. Wir freuen uns, wenn Ihr über Eure Kanäle Werbung für KONFETTI PALETTI streut.

Diese Dinge stehen Euch dafür zur Verfügung:

WERBESACHEN ZUM DOWNLOAD

Werbematerial für KONFETTI PALETTI erhältlich!

Das Buch ANDENKLICH erzählt

von einer besonderen Reise.

Menschen mit und ohne Behinderung haben

über ein Jahr lang

gemeinsam geforscht und erinnert.

Sie wollten verstehen:

Was ist das Projekt 1000 Buchen?

Was geschah im KZ Buchenwald?

Und wer war Robert Büchler, der diese Zeit überlebt hat?

Auf ihrer Reise haben sie Orte des Leidens und der Hoffnung besucht.

Sie haben mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesprochen,

Expertinnen und Experten befragt

und waren bei Pflanzungen von Gedenkbäumen dabei.

ANDENKLICH ist ihr Reisetagebuch.

Sie stellen das Buch und ihre Reise selbst vor.

Kostenfreie Druckexemplare bestellen Sie bitte gegen Portoübernahme bei Franziska Jung. 

Sehr gerne nehmen wir Ihre Spende entgegen!

Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V.
Sparkasse Mittelthüringen
Verwendungszweck: „1000 Buchen“
IBAN DE21 8205 1000 0301 0085 07
BIC HELADEF1WEM

Veröffentlichung

Am Dienstag, den 02. Dezember 2025, haben wir etwas Besonderes gefeiert:
Die Autor*innen haben zum ersten Mal ihr Buch ANDENKLICH vorgestellt.

Die Buchvorstellung war sehr aufregend. Sie war bewegend und sie war schön.
Die Autor*innen haben erzählt, was sie erlebt und gefühlt haben.

Sie haben erzählt, wie sie gearbeitet haben.
Viele Menschen haben zugehört und sich ein Buch mitgenommen.

Wir sind stolz auf das Buch – und auf alle, die daran gearbeitet haben.

Ihre Ansprechpartnerin
Frau Franziska Jung (1000 Buchen)
Projekt 1000 Buchen
Belvederer Allee 19
99425 Weimar
Tel.: 0173 860 10 29

ANDENKLICH.

Suchen Sie einen liebevollen, integrativen Kindergarten in Apolda mit frühzeitiger Förderung?

Dann sind Sie bei uns genau richtig! Jedes Kind ist bei uns herzlich willkommen!

Unser Kindergarten im Norden von Apolda bietet Kindern ab dem 3. Lebensmonat bis zum Schuleintritt einen geschützten Ort zum Spielen, Forschen und Entfalten.

Liebevolle Eingewöhnung – von Anfang an

  • Individuell abgestimmtes Eingewöhnungskonzept
  • Einfühlsam begleitet durch unser pädagogisches Fachteam
  • Eltern als aktive Partner in der Eingewöhnungsphase
  • Vertrauen aufbauen für einen sicheren Start in den Kita-Alltag

Bildung mit Herz und Verstand – Lebensbezogener Ansatz

Unsere Arbeit basiert auf dem lebensbezogenen Ansatz nach Prof. Dr. Norbert Huppertz. Das bedeutet:

  • Kinder lernen durch aktives Entdecken, Erleben und Erforschen
  • Gelebte Partizipation: Kinder dürfen mitentscheiden
  • Kindgerechte Pädagogik auf Augenhöhe
  • Stärkung der Kinderrechte im Alltag
  • Natur erleben auf unserem großzügigen Außengelände – jeden Tag an der frischen Luft

Inklusion leben – Förderung, die ankommt

  • 12 integrative Gruppen mit Platz für bis zu 173 Kinder: Kinder mit und ohne Behinderung spielen und lernen gemeinsam. Alle profitieren voneinander!
  • Zusammenarbeit mit unserer interdisziplinären Frühförderstelle (Heilpädagogik, Logopädie, Ergotherapie u.v.m.)
  • Unterstützung durch unsere Fachberatung für besondere Förderbedarfe
  • Individuelle Entwicklungsbegleitung für jedes Kind – mit und ohne Behinderung. Die Erzieher*innen übernehmen als Teil des multiprofessionellen Team auch Förderung!

Sprachförderung von Anfang an

Ab 2012 sind wir anerkannte Sprach-Kita und waren Teil des Bundesprogramms „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Sprachliche Bildung unserer Kinder von Anfang an:

  • Aktives Zuhören, Erzählen, Singen und Vorlesen
  • Tägliche Unterstützung der individuellen Sprachentwicklung

Ein zweites Zuhause für ihr Kind

  • Geöffnet von Montag bis Freitag, 6:15 bis 16:30 Uhr
  • Inklusive Ganztagsverpflegung mit vielen frischen Produkten aus eigener Herstellung,  u.a. Produkte von unseren Naturhof Egendorf. 
  • Gebühren nach der Gebührensatzung der Stadt Apolda
  • Gesicherte Begleitung durch ein hochqualifiziertes multiprofessionelles Team

… und wie bekommt mein Kind eigentlich einen Platz?

Das läuft über die Stadtverwaltung Apolda mit diesem Antrag auf Aufnahme (PDF)

Hinweis: Für die weitere Option mal bei unseren Moorentaler Spatzen schauen….

 

Aktuelles

Wussten Sie, dass das Wort „Snoezelen“ (sprich: snuzelen) eine Wortschöpfung aus den beiden holländischen Worten „snuffelen“ (schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“ (dösen, schlummern) ist?

Nein! Ich bis dato auch nicht, bis wir uns mit dem Thema intensiver beschäftigt haben. Denn wir, der inklusive Kindergarten Ernst Thälmann, hatte bereits im vergangenen Jahr die Überlegung angestrebt einen Snoezelraum zu schaffen. Hintergrund der Überlegung war, dass wir all unseren Kindern, auch gerade Kindern, denen es schwer fällt zwischen Entspannung und Anspannung zu wechseln, ein mögliches neues Angebot zu schaffen. Das Thema Ruhe und Entspannung in einer stressigen, sehr herausfordernden Umgebung, in die Kinder mitunter gesellschaftlich und familiär hineingeboren werden, kann sehr deutlich gesundheitliche und persönliche Einschränkungen mit sich bringen. Auch das überflutet werden von äußeren Reizen, von Anforderungen und die symptomatischen Verhaltensweisen bei Kindern mit ADHS oder anderen Auffälligkeiten soll durch das Snoezeln einen positiven und ganzheitlichen Effekt auf die psychischen und physischen Bereiche des Körpers haben. Quasi eine aktive Einflussnahme auf die bewusste und unbewusste Wahrnehmung und Verarbeitung und Filterung von Reizen.

Wichtig, das Snoezeln sollte bedacht und überlegt stattfinden. In Kleingruppen oder als einzelne Sternstunde. Snoezelen ist ein Angebot für alle Menschen, die Entspannung und Ruhe, aber auch neue Anregungen suchen. Für unsere Kinder mit sinnenspezifischen Beeinträchtigungen, welche gerade über ihre Sinne sehr viel intensiver wahrnehmen und kommunizieren, jedoch auch für die Kollegen*innen, die in ihrer Pause Entspannung suchen. Der Snoezelenraum lädt dazu ein, sich fallen zu lassen, seinen Gedanken nachzugehen oder abzuschalten. Durch die Entspannung kann neue Kraft geschöpft werden, neue Ideen entwickelt und wieder das innere Gleichgewicht gefunden werden – das Kind kann ausgeruht und mit neuer Kraft in die Gruppe zurückkehren. Beim Snoezelen gilt das Prinzip der Freiwilligkeit: nichts muss gemacht werden, aber alles darf ausprobiert werden. Natürlich nur soweit, wie kein anderer im Raum gestört wird. Gesnoezelt wird in einem gezielt ausgestatteten, vorzugsweise in weiß gehaltenem Raum. Und das haben wir umgesetzt. Unser kleiner weißer Raum besticht durch eine Liegemöglichkeit mit großen Kissen und verschiedenen Lichtspielen. Alle Sinne werden hier über verschiedenes Material stimuliert: das Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken – entweder einzeln oder in Kombination – je nach Wunsch und Vorlieben. Wir wollen unterschiedliche Sitz- und Liegegelegenheiten bieten, um es sich bequem zu machen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Das gedämpfte Licht und verschiedene Lichtquellen laden zum Träumen ein, gezielte Musik unterstützt das Wohlfühlen, Sinnesmaterial lädt zum Erkunden ein, z.B. zum Tasten oder riechen. Der Snoezelenraum lädt dazu ein, sich fallen zu lassen, seinen Gedanken nachzugehen oder abzuschalten. Hier sind wir auf einen guten Weg den Raum noch weiter zu gestalten. Wir laden herzlich ein, den Raum auszuprobieren, sich treiben zu lassen oder auch therapeutisch zu nutzen.

Für das Möglichwerden und Entstehen dieses tollen Raumes bedanken wir uns bei den Eltern, die durch ihre finanzielle Unterstützung/Spende dafür gesorgt haben, dass wir die Gegenstände und das Interior anschaffen konnten, dass dieser schöne Raum, der vorher ein ungenutzter Raum war, entstehen konnte. Vielen lieben Dank!

Des Weiteren möchten wir eine großes Dankeschön Herrn Kampka aussprechen. Für seine Ideen bei der Gestaltung des Raumes, das Vorbereiten der Wände, das Streichen und das Anbringen der Lichtquellen usw.  und der Einrichtungen des Raumes. Vielen Dank!

Auf geht’s! Lasst uns Snoezelen in unserem Kindergarten Ernst Thälmann!

 

Ihre Ansprechpartnerin
Frau Anja Jacob (zuvor Marhold)
Kindergarten Ernst Thälmann
Ernst Thälmann Ring 65
99510 Apolda
Tel.: 03644 / 61 25 30

Mehr Eindrücke gefällig?

📱 Folgen Sie uns auf Instagram: #kigaernstthälmann
👥 Nehmen Sie Kontakt auf und überzeugen Sie sich selbst!

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Bis zu 173 Kinder in zwölf integrativen Gruppen. Das sind vier inklusive Krippengruppen, mit festen Bezugs-Erzieherinnen und einer maximalen Gruppenstärke von 13 Kindern plus zwei PFKs sowie acht inklusive Kitagruppen, mit festen Bezugs-Erzieherinnen und einer maximalen Gruppenstärke von 16 Kindern plus zwei PFKs. [PFK = Pädagogische Fachkräfte]

Ab dem 3. Lebensmonat bis zum Schuleintritt.

Ja – das geschieht bei uns im Haus durch unser multiprofessionelles Team aus Heilerziehungspflegerinnen und Heilpädagoginnen. Zudem arbeiten wir eng mit unserer Frühförderstelle und Fachberatung zusammen.

Wir bieten eine abwechslungsreiche, gesunde Ganztagsverpflegung – mit frischen, teilweise selbst hergestellten Speisen. Dazu beziehen wir u.a. Produkte von unseren Naturhof Egendorf. 

Wir arbeiten nach dem lebensbezogenen Ansatz und verstehen Kinderrechte und Inklusion als Grundpfeiler unserer Arbeit. 

Läuft über die Stadtverwaltung Apolda mit dem Antrag auf Aufnahme (PDF)  

Hinweis: Für die 2. Wahl schaue doch mal bei unseren Moorentaler Spatzen…. 

Impressionen

Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Unser Kiga Ernst Thälmann – der bunteste Kindergarten in Apolda

Wir sind Die LICHTLACHER, eine inklusive Theatergruppe und treffen uns alle zwei Wochen am Donnerstag von 16.45 -18.45 Uhr zur Probe.
Melde dich gerne, wenn Du mitspielen willst!

 

Und wir laden alle herzlich ein zu unserer kommenden Aufführung ein!

Zusammen mit der Theatergruppe der Lebenshilfe aus Korbach in Hessen, mit denen wir uns schon seit vielen Jahren zu Projektwochen treffen, zeigen wir das MUSEUM DER FARBEN.

Am Freitag dem 25.10.24 um 15:00 Uhr wird das inklusive Theaterstück für jung und alt auf der Bühne des Jugend- und Kulturzentrums Mon Ami Weimar aufgeführt:

Wir freuen uns über eine kleine Spende und ein Feedback bei Snacks und Getränken.

Inklusives Theaterstück: Museum der Farben am 25. Oktober 2024

Woche der seelischen Gesundheit Weimar und Apolda vom 10.-20.September 2024

Zum Auftakt gab es eine bunte Eröffnungsveranstaltung am 10. September auf dem Theaterplatz in Weimar. Viele Vereine waren dort vertreten, haben informiert und vielfältige Mit-Mach-Programme angeboten. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich Interessierte beraten lassen und für die Ohren gab es auch was, von der Band „Tuba Libre“. Da darf das LHW natürlich nicht fehlen.

Die Woche der seelischen Gesundheit fand das erste Mal in Weimar und Apolda statt. Es gab viele kostenlose Beträge, Filme und Info-Veranstaltungen für Interessierte. Im ZAK Apolda zum Beispiel wurde im Clubkino am 12.09.2024 „Forrest Gump“ gezeigt und das ZAK Weimar hat einen Aktionstag in Weimar West gestaltet.

Am 17.09. war der Stadtteilpark hinter dem ZAK Büro in Weimar West lebendig. Zum Thema aktiv, gesund und tierisch gut konnten unsere Gäste so einiges erleben. Bei Frau Romaniec aus dem Malatelier des LHWs wurde sich künstlerisch betätigt. Auf einer großen Leinwand ist ein schönes Kunstwerk von den verschiedensten Menschen entstanden. Ein Bild sagt manchmal mehr als tausend Worte. Frau Popp und Frau Neumann aus der Werkstatt Tröbsdorf boten mit Klient*innen selbstgemachte, gesunde Snacks zum Kosten an. Gesunde Snacks war auch das Thema von Gerlind Lindner von der Tilia Gesundheitsberatung, die über eine gesunde Ernährung beriet und Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Sport und Gesundheit gehören natürlich auch zusammen. Frau Hentrich von Special Olympics hat nicht nur beraten, sondern auch Spiel und Sport angeboten. Viele Menschen, die im Stadtteil leben und an dem Tag vorbeikamen, hatten dieses Angebot genutzt und viel Freude am Boccia spielen. Auch bei Celia Schroeckh und ihrem Mann von Camina natura schauten die Menschen vorbei und wurden über Ihr Angebot für natur- und tiergestützte Lern- und Therapiebegleitung für Kinder und Jugendliche in Weimar-Legefeld informiert und konnten ihren mitgebrachten Hund erleben.

Ein toller Tag mit vielen Gästen. Danke an alle Beteiligten!

ZAK Weimar & ZAK Weimarer Land: Woche der seelischen Gesundheit

Ein Event voller Freude und Gemeinschaft: Buntes Sommerfest und Tag der offenen Tür des Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda
Am 31. August fanden sich rund 250 Gäste zu einem
besonderen Event ein. Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) des
Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda öffnete ihre Türen und lud
Interessierte zum Schnuppern und Erkunden ein. Unter den Ehrengästen
konnten wir den Apoldaer Bürgermeister Olaf Müller, den CDU Landtagsabgeordneten
Thomas Gottweiss sowie Gudrun Kittel von der
Fraktion Die Linke begrüßen.
Die Besucher bekamen die Gelegenheit, an Rundgängen durch die Werkstatt
teilzunehmen und die Wäscherei im laufenden Betrieb zu besichtigen. Zudem
wurden Produkte der WfbM, des Naturhofes in Egendorf sowie Honig von den
Apoldaer Bienenvölkern zum Verkauf angeboten.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Thüringer Rostbratwürste,
erfrischende Getränke und eine Auswahl von 20 Sorten hausgebackenem
Kuchen ließen keine Wünsche offen. Die kleinen Gäste kamen ebenfalls voll
auf ihre Kosten und konnten sich auf der Hüpfburg, beim Malen und
Schminken vergnügen.
Ein besonderer Dank gilt allen Helfern und Sponsoren, insbesondere den
Gespannfahrern Thüringen, die den Besuchern Motorradfahrten im Beiwagen
ermöglichten sowie der Firma Cartec, die unseren Gästen einen wunderbaren
Ausblick aus dem Krankorb über das Gewerbegebiet und die Region bot.
Wir danken allen Beteiligten für das gelungene Event und freuen uns auf
zukünftige Veranstaltungen!

Werkstatt Apolda: Tag der offenen Tür

Wir haben uns wieder an der Aktion „GOLD STATT BRAUN“ am 8. Mai in Weimar beteiligt, dem Tag der Befreiung vom Faschismus und Ende des Zweiten Weltkrieges. Mit den goldenen Fenstern setzen wir uns eindeutig für Vielfalt, Respekt und Toleranz ein.

Die Rettungsdecken erinnern dabei zugleich an das Leid der vielen Menschen, die weltweit vor Krieg, Unterdrückung, Leid und Not auf der Flucht sein müssen.

#goldstattbraun auf Instagram

8. Mai im Zeichen von #goldstattbraun

Sie können das Projekt „1000 Buchen“ unterstützen!

Das Projekt „1000 Buchen“ lebt nicht allein durch unsere Bäume, sondern vor allem durch die vielen Menschen, die sich darin engagieren.
All diejenigen, die spenden und Bäume pflanzen und damit die Erinnerung lebendig halten.
Menschen, die sich für eine tolerante, weltoffene und vielfältige Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Rassismus einsetzen.

 

Spende

Konkret können Sie unser Gedenkprojekt „1000 Buchen“ mit einer Spende unterstützen.
Die Spenden verwenden wir derzeit zur Rettung und Pflege der 2022 angegriffenen Bäume.

Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V.
Sparkasse Mittelthüringen
Verwendungszweck: „1000 Buchen“
IBAN DE21 8205 1000 0301 0085 07
BIC HELADEF1WEM

 

Baumpat*innenschaft

Sie wollen – als Verein, Privatpersonen, Organisationen und Partei – das Gedenkprojekt mit einer Baumpat*innenschaft unterstützen? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Derzeit betragen die Kosten einer Baumpat*innenschaft ca. 1250 EUR und umfassen die Pflanzung eines Baumes, seine 3-jährige Pflege und ein Gedenkschild.

 

Oder haben Sie eine andere Idee, wie Sie uns unterstützen können? Dann melden Sie sich bitte bei uns, wir sind offen für jede Anregung und Beteiligung!

Ihre Ansprechpartnerin
Frau Franziska Jung (1000 Buchen)
Projekt 1000 Buchen
Belvederer Allee 19
99425 Weimar
Tel.: 0173 860 10 29

Spende | Baumpat*innenschaft

26.01.2021
Holocaust-Gedenktag – zerstörte Gedenktafeln im Projekt „1000 Buchen“ ersetzt

Am heutigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus konnte das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda zerstörte und entwendete Gedenktafeln des Projektes „1000 Buchen“ ersetzen. Finanziert wurden die Tafeln vom Lokalen Aktionsplan Weimar, der Demokratieprojekte unterstützt. Seit 1999 erinnert das inklusive Gedenkprojekt „1000 Buchen“ an die Opfer der Todesmärsche aus Buchenwald.

2016 wurde in der Weimarer Andersenstraße ein Baum gepflanzt, im Gedenken an Lise London (1916 – 2012). Lise London war französisches Mitglied der Internationalen Brigaden und kommunistische Widerstandskämpferin und überlebte mehrere deutsche Konzentrationslager. 2019 wurde der Baum, wie zahlreiche andere, mutwillig beschädigt und die Gedenktafel entwendet.

Die Beschädigungen oder Zerstörungen von Gedenkbäumen und -tafeln in 2019 und 2020 hatten tiefe Betroffenheit, Solidarität und eine Welle der Hilfsbereitschaft weit über Weimars Stadtgrenzen hinaus ausgelöst, die bis heute anhält. Die jüngste Unterstützung kommt vom Lokalen Aktionsplan Weimar (LAP), der die Fördergelder für die Ersatzanschaffung von acht Gedenktafeln bereitgestellt hat. „Wir waren bestürzt, als wir vom Vandalismus an den Bäumen und Schildern erfahren haben. Mit unserer Unterstützung möchten wir auch ein Zeichen für Vielfalt und gegen Hass, Gewalt und Menschenfeindlichkeit setzen“, so Anika Thiele, Koordinatorin des LAP Weimar.

Dank der Förderung wurden heute fünf zerstörte Gedenktafeln in Erinnerung an ehemalige Häftlinge und Häftlingsgruppen in der Ettersburger Straße und in der Andersenstraße ersetzt. Die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Décôtes, zeigte sich bewegt: „Ich bin dem Lebenshilfe-Werk dankbar, dass es sich der Pflege des Gedenkens widmet und mutwillig zerstörte Bäume und Tafeln ersetzt. Ich freue mich, dass zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag die Tafel erneuert wurde, die der französischen Résistance-Kämpferin Lise London (1916-2012) gewidmet ist.“

Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werks, ist dankbar für die Solidarität und breite Unterstützung, die dem inklusiven Projekt seither entgegengebracht wird. „Unser Gedenkprojekt bewahrt die Erinnerung an die Opfer der Todesmärsche aus dem KZ Buchenwald, es steht aber auch für das Gedenken an alle Menschen, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Es freut mich, auch in Zeiten der Corona-Pandemie weitere Anwärter*innen für Baumpatenschaften und Unterstützung an unserer Seite zu wissen, die uns helfen den lebendigen Erinnerungsweg zu bewahren und weiter anwachsen zu lassen.“

Zur Erinnerung an die Todesmärsche aus Buchenwald sowie die Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten zur Beseitigung „unwerten Lebens“ rief das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda im Weimarer Kulturstadtjahr 1999 das inklusive Gedenkprojekt „1000 Buchen“ ins Leben. Entlang der ehemaligen Marschroute der Häftlinge entsteht Stück für Stück ein lebendiger Erinnerungsweg, versinnbildlicht durch Bäume, die Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam pflanzen und durch Baumpatenschaften unterstützt werden.

Der Lokale Aktionsplan wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit« und vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Thüringer Landesprogramms »denkbunt – für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit«.

Beiliegend 2 Bilder:
1. Bild: Von links nach rechts: Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda, und Anika Thiele, Koordinatorin Lokaler Aktionsplan Weimar, am ersetzten Gedenkschild und Baum von Lise London (1916 – 2012)
2. Bild: Ersetztes Gedenkschild für den 2016 gepflanzten Gedenkbaum in Erinnerung an Lise London (1916 – 2012). Das Schild ist bei einem Angriff auf die Gedenkbäume 2019 entwendet worden

27.07.2020
Erneut Gedenkbäume zerstört

am 26. Juli entdeckte die Weimarer Polizei drei vor Kurzem durchgebrochene Bäume, die im Rahmen unseres Gedenkprojektes „1000 Buchen“ unterhalb von Schöndorf gepflanzt worden waren. Bei den Bäumen handelt es sich um Ersatzpflanzungen vom Oktober 2019, die für zwei im Juli 2019 massiv beschädigte Kastanien, an gleicher Stelle gepflanzt worden sind.

Thomas Gottweiss, Landtagsabgeordneter der CDU und einer der betroffenen Baumpaten, schrieb gestern dazu auf seiner Facebook-Seite: „Der Baum, den ich gemeinsam mit Gunter Braniek für das 1000 Buchen Projekt in Kromsdorf gepflanzt habe, wurde abgesägt. Wir werden uns dadurch nicht entmutigen lassen! Es ist unsere Verantwortung an die Gräuel des Faschismus zu erinnern.“

Immer wieder werden Bäume unseres inklusiven Gedenkprojektes angegriffen. 2019 wurden sieben Gedenkbäume in Weimar an- oder abgesägt. Wir vermuten auch dieses Mal einen rechtsextremen Hintergrund und haben Anzeige erstattet.

Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werkes, betont: „Unser Projekt lebt nicht allein durch unsere Bäume, sondern vor allem durch die Menschen, die sich darin engagieren, spenden oder Bäume pflanzen und damit die Erinnerung lebendig halten. Menschen, die sich für eine tolerante, weltoffene und vielfältige Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Rassismus einsetzen.

Wir lassen uns nicht einschüchtern, sondern werden unser Engagement rund um die „1000 Buchen“ fortsetzen und weiter Bäume in Erinnerung an die Todesmärsche aus Buchenwald und die Opfer des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten pflanzen.

Wir sind überwältigt von dem Zuspruch und der Unterstützung, die uns seither zuteil wird. Das bedeutet uns sehr viel und wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die sich öffentlich gegen diese Schandtaten positionieren, uns Mut machen, Hilfe bei Neupflanzungen zusagen und für das Projekt spenden. Danke Ihnen allen! Wir lassen uns nicht einschüchtern, sondern werden unser Engagement rund um die „1000 Buchen“ fortsetzen. Jetzt erst recht.

Dominique Durand, Präsident des Comité international Buchenwald-Dora:

Das International Komitee Buchenwald-Dora und Kommandos prangert diese Taten an, und bekämpft sie im Namen des Schwures von Buchenwald. Es wird sicher weiter an die Gedenkinitiative „1000 Buchen für Buchenwald“ beteiligen. Neulich wurden alle Mitglieder des Komitees in einem Rundschreiben gebeten, sich aktiv an die Baumpflanzung anlässlich des 75. Jubiläums der Befreiung von Buchenwald zu beteiligen. Im April 2020 werden wir an Ihrer Seite und die der Lebenshilfe-Werks Weimar/ Apolda stehen.

Christoph Heubner, Vizepräsident Internationales Auschwitz Komitee (IAK):

Die Schändungen des Weimarer Gedenk-Projektes an die Todesmärsche vom Lager Buchenwald sind für Auschwitz-Überlebende ein erneuter Beleg dafür, mit welchem Hass und Zerstörungswillen Rechtsextreme und Neonazis in Deutschland in die Gesellschaft dringen.

Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow:

Man schämt sich, wenn man von solchem Frevel hört. Wie tief muss „Mensch“ sinken um solche erbärmlichen und feigen Taten zu begehen? Was für dumme „Helden“ die so etwas machen?! Pfui Teufel!

Landtagspräsidentin Birgit Diezel:

Wer diese Bäume zerstört, der beschmutzt unsere historische Verantwortung und stört unser friedliches Gedenken an die unzähligen Opfer von Holocaust und Euthanasie.

Umweltministerin Anja Siegesmund:

Unfassbar und abscheulich, dass Menschen nicht davor halt machen, einen Erinnerungsort an die Todesmärsche zu zerstören! Wieder ein Beweis, dass aus fürchterlichen Worten Taten folgen.

Diana Lehmann, Sprecherin für Strategien gegen Rechts der SPD-Fraktion:

Diese feigen Taten verurteile ich. Wer die Auseinandersetzung mit Gewalt statt Worten wählt, hat nicht verstanden, welche Rolle Menschenrechte und Demokratie in unserer Gemeinschaft spielen. Jeder von uns muss sich die Frage stellen, in was für einer Gesellschaft er leben will. Wir brauchen eine lebendige Erinnerungskultur und Projekte wie dieses, die deutlich machen, welche Verantwortung wir noch heute für die Taten des NS-Regimes und seiner Anhänger tragen.

Wahlkreisbüro Steffen Dittes (Die Linke):

Mit Betroffenheit und Empörung hat Herr Dittes von der Zerstörung der fünf Bäume in der Kromsdorfer Straße erfahren, die Teil des Projekts 1000 Buchen sind. Gemeinsam haben wir uns überlegt, dass wir gern als Wahlkreisbüro Steffen Dittes die Patenschaft für die Neu-Errichtung eines Baumes übernehmen wollen.

Stadt Weimar:

Die Stadtspitze der Stadt Weimar zeigt sich entsetzt über diesen Vandalismus und verurteilt diesen Akt auf das Schärfste. Um den Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. weiter beim Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu unterstützen, wird die Stadt Weimar die entsprechenden Ersatzpflanzungen zur Verfügung stellen.

Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt, grüne Fraktionsvorsitzende im Weimarer Stadtrat:

Während in der Stadtpolitik noch darüber diskutiert wird, ob man Antidemokraten einen Ausschuss des Stadtrates leiten lassen sollte, passiert an einer anderen Stelle der Stadt eine zutiefst feige Tat mit deutlichem politisch motivierten Hintergrund.

Anika Thiele, Lokaler Aktionsplan Weimar:

[M]it Entsetzen habe ich den Medien entnommen, dass Bäume im Rahmen Ihres Projektes „1000 Buchen“ zerstört wurden.

Roswitha und Reinhold Loch:

Nach der Baumschändung an der Kromsdorfer Straße müssen wir uns wieder einmal mit dem Zerstörungswillen und dem Hass von Rechtsextremen und Neonazis auseinandersetzen. […] Dieser Vandalismus zeigt aber auch wie wichtig Ihr Projekt ist, um die Erinnerung wachzuhalten und sich dafür zu engagieren und wachsam zu sein, dass sich Ausgrenzung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nicht durchsetzen. […] Es liegen bereits Anfragen aus Norwegen, Frankreich und Deutschland vor, Bäume zur Erinnerung an Häftlingsgruppen und einzelne Häftlinge zu pflanzen. […] Auch das Internationale Komitees Buchenwald/Dora und Kommandos (IKBD) und die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald/Dora e.V. würden sich über eine Zusage sehr freuen.

Rica Braune:

Wenn Ihr im Herbst nachpflanzt, sprecht uns gerne wieder an. Wir werden gerne noch einen Baum pflanzen oder Euch Geld spenden für einen.

Wolf Stötzel, Sohn von August Stötzel, Häftling des KZ-Lagers Buchenwald:

Sicherlich haben Sie sich nicht vorstellen können, dass Ihre humanistische antifaschistische Haltung zum Politikum werden könnte. Ich möchte Sie ermutigen, ungeachtet der jüngsten Ereignisse, weiter zu machen.

Ulrike aus Weimar:

[I]ch habe gelesen, dass erneut zwei Buchen abgesägt wurden. Ich will mich gar nicht empören, sondern lieber fröhlich spenden, dass für jeden abgesägten Baum zwei neue gesetzt werden können. Bitte teilen Sie mir mit, wohin ich spenden, oder auch gerne mit pflanzen kann.

Jenny aus Köln:

Ich habe gelesen, dass eure Bäume beschädigt wurden. Wo kann man spenden?

 

Diese Reaktionen zeigen uns deutlich, dass wir mit unserem Projekt nicht nur die Erinnerung an die Opfer des KZ Buchenwald lebendig halten, sondern auch ein wichtiges Zeichen für Menschlichkeit und Toleranz setzen.

Archiv – 1000 Buchen

Das Projekt 1000 Buchen des Lebenshilfe-Werk Weimar/ Apolda e.V. ist nominiert für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2023.

Unter https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/nominierte/5239-1000-buchen

kann bis zum 24. Oktober für das Projekt abgestimmt werden. Seit 1999 pflanzt das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda Bäume entlang der Todesmarschrouten des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald und wurde für das überregional bekannte Projekt bereits mit dem Thüringer Demokratiepreis geehrt.

Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V., freut sich über rege Beteiligung: „Allein die Nominierung für den renommiertesten Preis in Deutschland für bürgerschaftliches Engagement ist schon eine Ehre. Dass unser Projekt 1000 Buchen seit fast einem Vierteljahrhundert besteht, ist nur der Unterstützung der vielen Pat*innen im In- und Ausland zu verdanken. Dieses inklusive Gedenkprojekt zeigt, was erreicht werden kann, wenn sich so viele Menschen engagieren.“

08.05.2023
Das Projekt 1000 Buchen erhält

Was für eine große Ehre! Das Projektteam 1000 Buchen ist mit dem Demokratiepreis des Freistaates Thüringen ausgezeichnet worden. Helmut Holter überreichte gestern in Erfurt die Urkunde mit dem Preisscheck. Diese Auszeichnung freut und motiviert alle Beteiligten ungemein.

Martina Heller, Franziska Jung, Rola Zimmer, Joachim “Zaubi” Zaubitzer, Normen Mölle und Markus Bertholt waren dabei. “Wir teilen die Freude auch mit allen Baumpat*innen und unermüdlichen Unterstützer*innen unseres lebendigen Gedenkprojekts! Danke!”

Demokratiepreis – DenkBunt

09.06.2021
Das Lebenshilfe-Werk ist „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

Im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2020“, wählte das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) der Bundeszentrale für politische Bildung aus 525 Bewerbungen insgesamt 131 Initiativen und Projekte für ihr vorbildliches und nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement aus.

Am Mittwoch, den 9. Juni 2021, um 16:00 Uhr, war es dann soweit. Das Bündnis würdigte zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Volkmar Vogel und Prof. Dr. Beate Küpper die Preisträgerprojekte in einer virtuellen Veranstaltung. Während die Preisträger*innen in einer Videokonferenz zugeschaltet waren, konnten die Zuschauer*innen die Veranstaltung via Livestream über Youtube und Facebook verfolgen.

Unser Projekt „1000 Buchen“ war unter den Preisträgern und erhielt neben einer tollen Urkunde als „ideenreiches und wirkungsvolles Beispiel zivilen Engagements“ auch ein Preisgeld in Höhe von 2.000€.

Projektleiterin Martina Heller und unsere Vorstandsvorsitzende Rola Zimmer waren dabei. „Wir sagen Danke an alle Engagierten und Freund*innen dieses Projekts: gemeinsam haben wir diese Auszeichnung erhalten.“

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