wir lebens Bunt

Corona-Prävention

Das Corona-Virus breitet sich in Deutschland, in Europa und der Welt weiter aus. Um sich nicht anzustecken, sollte man bestimmte Hygieneregeln befolgen, zum Beispiel regelmäßiges gründliches Händewaschen. Es wird empfohlen, beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mundschutz zu tragen.

Corona leicht erklärt
So bleiben Sie gesund
Anleitung zum Händewaschen
Tipps für die Corona-Zeit

Das Wichtigste ist jetzt, das Virus zu bremsen und seine Ausbreitung zu verlangsamen. Das geht am besten, wenn möglichst wenige Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Alle sollen möglichst zu Hause bleiben und wenig Kontakt zu anderen Menschen haben. Aus diesem Grund hat die Regierung wichtige Maßnahmen beschlossen.

Wir tragen Masken

Seit dem 24. April 2020 gilt: Alle Menschen müssen beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske tragen. Ziel ist es, dass man andere Menschen nicht ansteckt. Denn auch wenn man sich gar nicht krank fühlt, könnte es sein, dass man das Virus in sich trägt. Die Maske verhindert, dass man es beim Sprechen oder niesen auf andere überträgt.
In unserer Anleitung zeigen wir, wie man die Masken richtig benutzt.

Einrichtungen werden geschlossen

Kindergärten und Schulen

Es gilt die Allgemeinverfügung des Oberbürgermeisters und der Landrätin, wonach ab dem 16.03.2020 alle Kindergärten und Schulen geschlossen sind. Für bestimmte Kinder (siehe  Verordnung des TMASGFF vom 18. April 2020) halten wir in unseren Kindergärten und unserer Anna-Amalia-Ganztagsgrundschule eine Notbetreuung vor. Diese kann in Anspruch genommen werden für

  • Kinder, bei denen ein Elternteil unmittelbar mit der Versorgung von kranken oder pflegebedürftigen Personen betraut ist, oder Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden (Gruppe A+)
  • Kinder von Eltern, die beide im medizinischen, pflegerischen Bereich oder in Bereichen mit Verantwortung für die öffentliche Sicherheit arbeiten (Gruppe A)
  • Kinder von Eltern, die beide in der sog. kritischen Infrastruktur arbeiten und dort unabkömmlich sind
  • Kinder von Eltern, die als pädagogisches Personal in Schulen oder Kindertageseinrichtungen arbeiten und dort in der Präsenzbeschulung oder Notbetreuung eingesetzt sind, wenn auch der 2. Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist
  • Kinder von Schülerinnen, Schülern, Auszubildenden oder Studierenden sowie Anwärterinnen und Anwärtern, die wieder am Präsenzunterricht teilnehmen (Voraussetzung: auch der 2. Elternteil ist zur Notbetreuung berechtigt) (Gruppe B)
  • Kinder, deren Betreuung aus Gründen des Kinderschutzes angezeigt ist (Gruppe C).

Es werden nur Krippen-, Kindergarten- und Schulkinder bis zur Jahrgangsstufe 6 betreut. Ältere Kinder können an der Notbetreuung nur dann teilnehmen, wenn sie wegen einer Behinderung der Betreuung bedürfen.

Laut Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz vom 28. April sollen die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege behutsam und stufenweise und unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation vor Ort in den folgenden vier Phasen wieder geöffnet werden: Von der aktuell bestehenden Notbetreuung (1) über eine erweiterte Notbetreuung (2) in einen eingeschränkten Regelbetrieb (3) bis zurück zum vollständigen Regelbetrieb (4).

Ab 18.05.2020 können bis zum Wechsel in den eingeschränkten Regelbetrieb folgende Kinder zusätzlich in die Notbetreuung aufgenommen werden (siehe Aktualisierung Regelungen Notbetreuung vom 13. Mai 2020):

  • Kinder, die im kommenden Schuljahr eingeschult werden, und deren Geschwister
  • Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf
  • Kinder des lehrenden Personals an Hochschulen.

Werkstätten und Förderbereiche

Auch die Werkstätten und Förderbereiche für Menschen mit Behinderungen wurden zum 16.03.20 vorsorglich geschlossen. Hier ermöglichen wir eine Notbetreuung für die Personen mit Handicap, die eine Betreuung während des Tages benötigen, sofern diese nicht anderweitig sichergestellt werden kann.

Für die Menschen mit Behinderung, die nun zu Hause bleiben müssen, organisieren wir zusätzliche Unterstützung in den Wohnangeboten und Ambulanten Diensten.

Die BAG WfbM bietet auf ihrer Website aktuelle Informationen zur Situation der WfbM in der Corona-Krise:
ℹ️ https://www.bagwfbm.de/article/4497

Die Website der Werkstatträte Deutschland bietet ebenfalls Informationen zu Werkstätten, Entgelten und mehr:
ℹ️ https://www.xn--werkstattrte-deutschland-zbc.de/neuigkeiten

Bei Fragen zu einzelnen Werkstätten bitte immer direkt an die Einrichtungen wenden, denn die Regelungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
ℹ️ https://www.lebenshilfe.de/standorte/#/search

Geschäfte und Einrichtungen des öffentlichen Lebens

Die Thüringer Landesregierung hat zum 4. Mai Änderungen sowie die Verlängerung der Thüringer Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. (https://corona.thueringen.de/behoerden/ausgewaehlte-verordnungen/). Dazu gehören z. B. folgende Festlegungen:

  • Öffnung von Spielplätzen
  • Gottesdienste und religiösen Zusammenkünfte sind mit mehr als 30 Personen möglich
  • auf Mund-Nasen-Bedeckungen sind verfassungsfeindliche Kennzeichen verboten
  • Ermöglichung von Individualsport auf Freiluftanlagen
  • alle Geschäfte dürfen öffnen
  • Öffnung von medizinischen Angeboten wie Physio- und Ergotherapien
  • Seelsorger*innen bekommen Zutrittsrechte zu Einrichtungen
  • Schrittweise Öffnung von Bildungseinrichtungen.

Aktuelle Informationen, Empfehlungen und wichtige Links in einfacher und Leichter Sprache finden Sie auf der Sonderseite der Bundesvereinigung Lebenshilfe.

Erlass Corona Ministerium u. a. zu WfbM (PDF 3MB)
Mittteilung WfbM – leichte Sprache (PDF 100KB)

Es gilt ein Kontaktverbot

Seit März galt für ganz Deutschland ein strenges Kontaktverbot. Und somit auch ein rigoroses Besuchsverbot für unsere Wohnangebote. Doch ab dem 4. Mai dürfen sich Angehörige zweier Haushalte wieder treffen. Und in den gemeinschaftlichen Wohnformen darf laut Thüringer Verordnung vom 12. Mai wieder Besuch empfangen werden, wenn auch unter strengen Hygieneauflagen. Näheres erfahren Sie unter https://corona.thueringen.de/behoerden/ausgewaehlte-verordnungen/.

Großveranstaltungen sind noch bis zum 31. August untersagt. Auch private Reisen und Besuche sind weiterhin nicht erlaubt.

Ideen für Zuhause

Ein paar tolle Ideen, was man zu Hause gegen den Corona-Stress tun kann, gibt es hier.
Von den Special Olympics gibt es außerdem ein tolles Heft mit Sportübungen für Zuhause.
Und die Lebenshilfe Rheinland-Pfalz zeigt euch, wie ihr einfach entspannen könnt.

Informationen für Menschen mit Behinderungen und Angehörige

Die Lebenshilfe Thüringen informiert Menschen mit Behinderungen und Angehörige über alle relevanten Informationen rund um das Thema Corona:

1. Informationsschreiben
2. Informationsschreiben

Weitere Informationen

COVID-19-Versorgungskonzept Thüringen
https://www.paritaet-th.de/Service/Covid-19
Notbetreuung in Schulen und Kindertageseinrichtungen während der Schließungen
https://bildung.thueringen.de
https://stadt.weimar.de/
https://www.weimarerland.de/
https://www.lra-soemmerda.de/

Notfallrufnummern

Wohnstätte Egendorf
036459 44911

ZAK Weimar
03643 730 509 16 oder 0173 689 30 18

ZAK Weimarer Land & Zweigstelle Bad Berka
0173 689 30 28

ZAK Sömmerda & Wohnstätte Kölleda
03634 372 22 10